DE269347C - - Google Patents

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DE269347C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 269347-KLASSE 21 e. GRUPPE
Es sind Spitzenzähler bekannt; welche bei Überschreitung einer verabredeten Stromstärke Kilowattstunden gesondert registrieren. Diese gesonderte Registrierung wird durch ein Relais herbeigeführt, das entweder selbst eine Umschaltung des Zählwerks besorgt oder den Konsumenten■> dazu veranlaßt.
Neben den hohen Kosten derartiger Spitzenzähler besteht der Nachteil, daß für kurzdauernde hohe Spitzen zu wenig vereinnahmt wird. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt die oben angegebenen Mangel durch Zählung der Spitzen der Zahl nach. Für diesen neuen Zweck sind die zu den alten Spitzenzählern gehörigen Relais nicht verwendbar. Die Aufzeichnung durch ein selbsttätiges Relais gibt für eine durch Schwankung um die Grenze unterbrochene Spitze mehr als eine Spitze an. Für ein Relais mit Handumschaltung entfällt der bei der alten Schaltung durch die Preisvariation gegebene Anreiz zum Zurückschalten.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das Zählen der Spitzenzahl, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Zählwerks mit einem Konstruktionsteil, dessen eine Stellung die Stromentnahme des Abnehmers nach oben begrenzt, während die andere eine Begrenzung nach unten gibt und so zum Zurückschalten veranlaßt.
Die nachstehende Beschreibung gibt drei Ausführungsbeispiele.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel liegt im Stromkreise des Konsumenten der Umschalter a, der durch die Stange b mittels der Klinke c das Zählwerk d verstellt. Bei der gezeichneten Rechtsstellung fließt der Strom über 1-2-3-4-5-6-7, durch die Lampen 8 über 9 nach dem anderen Pole 10 zurück. Erreicht die Stromstärke den verabredeten Wert, so zieht die Spule 3-4 den Anker g an und bringt die Röhre e zum Kippen, so daß das Quecksilber / nach links fließt und die Verbindung zwischen 5 und 6 unterbricht. Die Lampen 8 flackern, und der Konsument legt den Schalter α nach links; dabei wird das Zählwerk d weitergeschaltet.
Bei Linksstellung des Schalters α fließt der Strom über 1-11-12-13-14-15-16 durch die Lampen 8 über 9 zum anderen Pole 10. Bei Linksstellung von α wird die Verbindung von 21 nach 20 hergestellt, und so kommt die Spannungsspule 19-18 unter Strom. Erreicht der Strom beim Heruntergehen eine Größe, welche den Kraftlinienfluß von 12-13 so gering werden läßt, daß der gegengeschaltete Kraftlinienfluß der Spannungsspule 19 18 den Anker h anzuziehen vermag, so wird durch Kippen der Röhre k das Quecksilber i nach links gebracht und die Verbindung zwischen 14-15 unterbrochen. Die Lampen flackern. Der Konsument, welcher einen geringeren Strombedarf hat, wird gezwungen, den Schalter α wieder nach rechts zu stellen.
Gemäß Fig. 2 hat das im Stromkreis des Konsumenten liegende Relais eine Stromspule 2-3 und eine Spannungsspule 9-13. Die beiden Spülen arbeiten einander entgegen. Solange nur die Stromspule auf den Anker wirkt — das ist bei Rechtsstellung des Hebels α der Fall — ist das Relais ein Maximal-
relais. Es zieht die Spule 2-3 den Anker h an und bringt die Röhre k zum Kippen, so daß das Quecksilber i nach links rinnt und die Verbindung zwischen 4 und 5 unterbricht, sobald die vereinbarte Stromstärke erreicht ist. Legt der Konsument den Hebel α nach links, so verstellt er mittels der Stange b und der Klinke c das Zählwerk d. Dabei wird der Stromkreis der Spannungsspule 12-11-10-9-13-14 geschlossen. Die Gegenwirkung von 13-9 gegen 2-3 setzt den oberen Wert der Ansprechstromstärke des Relais herauf. Geht die Stromstärke so weit herab, daß die Spannungsspule den gleichen Kraftlinienfluß gibt, den vorher die Stromspule allein hatte, als sie h anzog, so wird die Röhre gekippt. Das Relais arbeitet nun als Minimalrelais. Der Konsument, welcher einen geringeren Strombedarf hat, wird gezwungen, den Schalter a wieder nach rechts zu stellen.
Bei dem Äusführungsbeispiel nach Fig. 3 hat das im Stromkreis des Konsumenten liegende Relais eine Stromspule 2-3 und eine Spannungsspule 11-12. Dieselben arbeiten gegeneinander. Solange nur die Stromspule auf den Anker wirkt — das ist dann der Fall, wenn der Hebel e zwischen den Spulenkernen α und c herausgehoben ist, so daß die Kraftlinien der Teile α und c sich nicht stören, sondern den rechts gezeichneten Verlauf b und d haben — ist das Relais ein Maximalrelais. Die Spule 2-3 zieht den Anker i an und bringt die Röhre I zum Kippen, so daß das Quecksilber k nach links rinnt und die Verbindung zwischen 4 und 5 unterbricht, sobald die vereinbarte Stromstärke erreicht ist. Legt der Konsument den Hebel e zwischen die Spulenkerne α und c, so verstellt er das Zählwerk f bei der Drehung des Hebels e um den Zapfen m. Dabei wird der Kraftliniennuß der Spannungsspule mit demjenigen der Stromspule, wie links gezeichnet, zu dem gemeinschaftlichen Kraftlinienfluß h vereinigt. Die Gegenwirkung von c gegen α setzt die Änsprechstromstärke des Relais herauf. Geht die Stromstärke so weit herab, daß der Kraftlinienfluß h die Größe erreicht, welche vorher die Stromspule allein haite, als sie * anzog, so wird die Röhre gekippt; das Relais arbeitet nun als Minimalrelais. Der Konsument, weleher einen geringeren Strombedarf hat, wird gezwungen, den Schalter e wieder herauszudrehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für das Zählen der Belastungsspitzen in elektrischen Leitungsanlagen, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Zählwerks mit einem Konstruktionsteil, dessen eine Stellung einen oberen Grenzwert und dessen andere Stellung einen unteren Grenzwert der Auslösestromstärke eines Relais festlegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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