DE289373C - - Google Patents

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DE289373C
DE289373C DENDAT289373D DE289373DA DE289373C DE 289373 C DE289373 C DE 289373C DE NDAT289373 D DENDAT289373 D DE NDAT289373D DE 289373D A DE289373D A DE 289373DA DE 289373 C DE289373 C DE 289373C
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Germany
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trunk
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flat
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water
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C35/00Flying-boats; Seaplanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Underground Or Underwater Handling Of Building Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 289373 -KLASSE 77h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1914 ab.
Erfindungsgegenstand ist ein für Wasserflugzeuge bestimmter nschförmiger Bootsrumpf mit flachem Boden und flachen Seitenwänden, der sich von den bekannten Ausbildungen dieser Art dadurch unterscheidet, daß er am
Boden einen im Querschnitt | !-förmigen Kiel
hat, der, von der tiefsten Rumpfstelle aus nach vorn und hinten an Höhe abnehmend, mit seiner Bodenfläche sowohl nahe der vorderen Rumpfspitze als auch in der Längsmitte des Rumpfhinterteils in die Bodenfläche des Rumpfes übergeht, und dessen vorn ebene, ungefähr parallel zueinander liegende Seitenwände hinten im Bogen spitz zusammenlaufen. In beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι die Seitenansicht des Bootsrumpfes mit aufgesetzter Flugzelle.
Fig. 2 ist dessen Unteransicht.
Fig. 3, 4, 5 und 6 sind senkrechte Querschnitte durch den Rumpf nach den Linien 3-3· 4-4. 5-5 bzw. 6-6 der Fig. 1.
Fig. 7 und 8 sind den Fig. 4 und 6 entsprechende Schnitte durch eine abgeänderte Ausführungsform.
Der Bootsrumpf 1 trägt die Tragflächen 2 und besteht aus einer sich nach vorn und hinten zu verengenden Hülle.
Wie in den Fig. 1 bis 5 gezeigt, ist der
Rumpf ι oben . abgerundet und mit geraden Seitenwänden sowie flachem Boden versehen.
Bei der in den Fig. 7 und 8 gezeigten, etwas abgeänderten Ausführungsform ist der Rumpf im Durchschnitt rechtwinklig oder an gewissen Punkten länglich rechteckig oder stumpf pyramidenförmig. Der Rumpf hat im allgegemeinen Fischform mit nach oben und unten konvergierenden Seiten und mit von der Linie C-P, die das Druckzentrum andeutet, nach vorn bzw. hinten geneigt verlaufender Oberfläche.
Der Boden 2 des Rumpfes 1 ist in der Querrichtung überall flach, in der Längsrichtung jedoch gegen unten bauchig gewölbt, und ungefähr beim Auftriebmittelpunkt hat der Boden seine größte Tiefe.
Der Boden 2 ist mit einem Kiel 3 versehen, der einen aus dem Rumpfboden heraustretenden Körper von LJ-förmigem Querschnitt bildet, der in der Längsrichtung gegen unten ausgebaucht ist. Die Höhe des Kieles nimmt ungefähr von der tiefsten Stelle des Rumpfbodens aus nach vorn und hinten ab, so daß der Kielboden nahe der Rumpfspitze und etwa in der Längsmitte des von der tiefsten Bodenstelle an beginnenden Rumpfhinterteils in den Rumpfboden übergeht. Dabei besitzt der Kiel an der vorderen Übergangsstelle seine größte Breite, während er an der hinteren Übergangsstelle spitz ausläuft. Dieser Kiel dient dazu, das Flugzeug auf dem Wasser im Gleichgewicht zu halten, die Wasser ver drängung zu vermindern und das Erheben des Flugzeuges über die Wasserfläche zu erleich-
tern, während er beim Niederlassen auf das j
Wasser den Stoß auffängt, so daß der flache ;
Boden einen verminderten Widerstand antrifft, j Die an seinen Längsseiten entstehenden Ka- ; näle 4 lassen ein ungehindertes Abströmen | des Wassers zu, so daß das Abheben des !
Rumpfes vom Wasser beim Aufflug bedeutend j
erleichtert wird. i
Zu diesem Zweck sind Luftrohre 5 vorge- !
sehen, welche durch den Rumpf hindurch sich j bis in die Kanäle 4 erstrecken, und deren obere, nach vorn gerichtete Enden Lufttrichter 6 tragen. Die durch genannte Rohre bei der Vorwärtsbewegung des Flugzeuges auf dem Wasser streichende Luft streicht am Boden des Flugzeuges entlang und vermindert den Widerstand. Ferner wird auch die in dem Augenblick des Aufstieges vom Wasser durch genannte Rohre einströmende Luft dazu dienen, die Saugwirkung des Wassers zu überwinden, so daß das Flugzeug sich bereits bei geringer Geschwindigkeitsentwickelung und bei geringerem Kraftverbrauch aus dem Wasser erheben wird.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Bootsrumpf für Wasserflugzeuge in Fischform mit Flachboden und flachen Seitenwänden, gekennzeichnet durch einen am
    Boden vorgesehenen, im Querschnitt | i-för-
    migen Kiel, der, von der tiefsten Rumpfstelle aus nach vorn und hinten an Höhe abnehmend, mit seiner Bodenfläche sowohl nahe der vorderen Rumpfspitze als auch in der Längsmitte des Rumpfhinterteils in die Bodenfläche des Rumpfes übergeht, und dessen vorn ebene, ungefähr parallel zueinander liegende Seitenwände hinten im Bogen spitz zusammenlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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