DE289149C - - Google Patents

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DE289149C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies
    • G03B17/04Bodies collapsible, foldable or extensible, e.g. book type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 289149 KLASSE 57«. GRUPPE
Dr. ERNST WECKER in MÜNCHEN.
Spreizenführung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Kameras/ bei denen die Parallelführung zwischen Kameragehäuse und Objektivbrett durch Scheren, Spreizen o. dgl. erfolgt. Bei den bekannten derartigen Parallelführungen ist die Drehachse der Hebel (Zahnräder, Segmente) parallel zur Plattenebene gelegen. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Drehachse der Hebel senkrecht zur Plattenebene verläuft.
ίο Während bei den bekannten Parallelführungen die Zahnräder o. dgl. durch Wellen verbunden sind, die auf jeder Seite des Kameragehäuses mittels feines der Zahnräder in je eine Zahnstange eingreifen, sind beim Gegenstände der Erfindung durchgehende Wellen vermieden.
Eine Ausführungsform besteht darin, daß die Übertragung der Gleitpunktbewegung des. einen Spreizenpaares auf das andere durch einen zu dem Objektiv konzentrischen Zahnring erfolgt, der die Objektivöffnung frei läßt und beiderseits mit seinen Zähnen in Zahnstangen eingreift, die am Objektivbrett verschiebbar gelagert sind.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Fig. ι die Seitenansicht einer Scherenkamera, bei der die Gleitpunkte der Scherenspreizen sich nach entgegengesetzter Richtung verschieben.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für Stefeokameras, bei welcher die Gleitpunkte der Spreizen sich in gleichem Sinne verschieben.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit zwischen den Objektiven einer Stereokamera angeordneter Zahnradübertragung, durch welche die Gleitpunkte der Spreizen sich in entgegengesetztem Sinne verschieben.
Die Fig. 5 bis 9 zeigen Schemata der Verwendung verschiedener Hebelübertragungen.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes ist um das Objektiv 1 herum ein Zahnkranz 2 derart drehbar gelagert, daß er auf der oberen und unteren Seite des Objektivbrettes m in je eine Zahnstange 3, 4 eingreift. Beim Drehen des Zahnkranzes werden diese Zahnstangen in entgegengesetzten Richtungen bewegt. An den beiden Zahnstangen sind die beiden zu bewegenden Gleitpunkte α und d der Scherenspreizen S, S1 und S2, S3 durch Schrauben befestigt, so daß beim Drehen des Zahnkranzes die Gleitpunkte, durch Schlitze e, Schlitten oder Schellen geradegeführt, in entgegengesetzter Richtung bewegt werden. Hierdurch Werden die miteinander verbundenen Spreizenpaare S, S1 und S2, S3 so bewegt, daß eine Verkürzung oder Verlängerung des Auszuges mit Parallelführung des Objektivbrettes m zum Kameragehäuse N bewirkt wird. Der Zahnkranz 2 überträgt also die Bewegung des einen Spreizenpaares S, S1 unmittelbar nach der anderen Seite auf das andere Spreizenpaar S2, S3.
An Stelle des um das Objektiv drehbar angeordneten Zahnkranzes kann auch ein zweiarmiger Hebel angebracht sein. Bringt man an beiden Enden des Hebels gabelförmige Schlitze an, in welche die an den beiden Schlitten-
führungen der Gleitpunkte angebrachten Stifte eingreifen, so erhält man ebenfalls eine gleichmäßige Auf- und Zubewegung der Kamera bei Führung der Gleitpunkte in entgegengesetzter Richtung. Der zweiarmige Hebel könnte anstatt der beiden Schlitze an seinen Enden auch Zahnsegmente aufweisen, welche in Zahnstangen (wie in Fig. i) eingreifen.
Um einen bestimmten, für die Scharfeinstellung des betreffenden Objektives notwendigen Kameraauszug festzustellen, ist eine kleine Mikrometerschraube H mit ihrem Triebknopf h am Objektivbrett m in zwei kleinen Lagern drehbar befestigt, durch welche die Mutter K hin und her bewegt werden kann. An dieser Mutter K ist um den Punkt i drehbar ein Einschnapphebel / angebracht, der durch Federkraft in eine Rast der Zahnstange 4 eingreift, sobald beim Herausziehen der Kamera diese Rast gegenüber der Nase des Eingriffhebels / zu stehen kommt. Durch die Mikrometerschraube H kann beim Drehen ihres Triebknopfes h der Einschnappunkt verändert werden, wodurch die Zahnstange 4 sich fortbewegt und die Spreize S3 verschoben wird. Die Zahnstange 4 nimmt den Zahnkranz 2 mit, wodurch dann auf der anderen Seite die Spreize S ebenfalls um den gleichen Betrag, aber nach der anderen Richtung verschoben wird. Durch einen in der Zeichnung nicht ersichtlichen Druckknopf kann der unter Federdruck stehende Einschnapphaken / so bewegt werden, daß er aus der Rast der Zahnstange 4 heraustritt und diese freigibt, worauf die Kamera zusammengeklappt werden kann.
Durch Anbringung zweier Zahnräder 2, 21 zweckmäßig zwischen den Objektiven einer Stereokamera (Fig. 3), welche in Zahnstangen 3, 4 eingreifen, die mit den Gleitpunkten der Scherenspreizen verbunden sind, erhält man eine Bewegung dieser Gleitpunkte in gleichem Sinne.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiele sind zwischen den beiden Zahnstangen 3 und 4 Zahnräder 5, 6, 7 in ungerader Zahl, beispielsweise drei, angeordnet, die wiederum eine entgegengesetzte Bewegungsrichtung der Spreizengleitpunkte hervorrufen.
Wie schon vorher bemerkt wurde, können statt der Zahnräder auch zweiarmige Hebel angebracht sein. Wie das Schema Fig. 5 bis 8 zeigt, ist für Spreizenpaare mit gleichgerichteter Gleitpunktbewegung (Fig. 6 und 8) eine gerade Anzahl von zweiarmigen Hebeln, für Spreizenpaare mit entgegengerichteter Gleitpunktbewegung (Fig. 5 und 7) jedoch eine ungerade Anzahl zweiarmiger Hebel erforderlich.
Fig. 9 zeigt endlich, daß auch nur einarmige Hebel angebracht sein können.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Parallelführung von Gehäuse und Objektivbrett an photographischen Kameras mit Lenker- oder Scherenspreizen durch Übertragung der Gleitpunktbewegung des einen Spreizenpaares auf das andere Spreizenpaar mit Hilfe eines oder mehrerer zweiarmiger Hebel (Zahnräder, Zahnsegmente), dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der die Spreizen verschiebenden Hebel senkrecht zur Plattenebene steht.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zu dem Objektiv konzentrischen Zahnring, der mit seinen Zähnen in Zahnstangen eingreift, die am Objektivbrett verschiebbar gelagert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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