DE288930C - - Google Patents

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DE288930C
DE288930C DENDAT288930D DE288930DA DE288930C DE 288930 C DE288930 C DE 288930C DE NDAT288930 D DENDAT288930 D DE NDAT288930D DE 288930D A DE288930D A DE 288930DA DE 288930 C DE288930 C DE 288930C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
'.. Die Erfindung betrifft eine Typenradschreibmaschine, bei der die Typen auf einer Reibe von Rädern gruppenweise angeordnet sind und die Typenradachse bzw. -achsen par-S. allel zur Papierwalze liegen. Bei dieser An-. Ordnung der Typen und ihrer Träger erhält man eine einfache und übersichtliche Bauart, indem die zur Einstellung der Typen eines Rades erforderlichen Bewegungen, nämlich die Teildrehung und die Schlagbewegung durch Niederdrücken einer Taste und die zur Einstellung eines weiteren Typenrades erforderliche Verschiebung in der Achsenrichtung, mit Hilfe einer Umschalttaste herbeigeführt werden können.
Die Einstellung eines weiteren Typenrades erfolgte bei den bisher gebräuchlichen Schreibmaschinen dieser Art durch Kuppeln des Typenrades mit der gemeinsamen, auch die ao Schlagbewegung ausführenden Drehachse, wodurch sich eine verwirkelte 'Bauartder Maschine ergibi.
Dieser Übelstand ist nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß clic Tvpcnräder gcmeinsairi in ihrer Drehlichtung sowie in ihrer Drehachsenlichtung Einstellbcwegungen ausführen und bei der darauffolgenden Schlag-■■.bewegung nur das die eingestellte Type tragende Rad bewegt wird. Bei dieser Bauart ist insbesondere unter Wahrung der Einfachheil und Übersichtlichkeit" der· Maschine die.· Anordnung einer größeren Anzahl von Typenrädern nebeneinander ermöglicht.
Eine wesentliche Vereinfachung der Tastatur und damit eine Erhöhimg der Schreibgc- schwindigkeit ist ferner dadurch erzielt, daß die Tasten Druckknöpfe tragen, die mit Einstellglicdern für die Typenräder zusammenwirken und nach einem gewissen Ausschlag die Taste mitnehmen, so daß beim Niederdrücken eines der Druckknöpfe außer der durch die Taste verursachten Einslellbewegung noch eine weitere, dem gedrückten Druckknopf entsprechende Bewegung auf die Gesamtheit der Typenräder übertragen wird.
Die Anzahl der Typen kann bei dieser Einstellungsart ohne" Vermehrung der für sich allein anzuschlagenden Tasten erheblich vergrößert werden, indem die zusätzliche Einstellbewegung entweder zur Vergrößerung der 50· Teildrehung der Typenräder zwecks Einstcl- ;; lung einer anderen Type auf demselben Rad 1V oder zur Einstellung eines anderen Typenrades durch dessen Längsvcrschiebung in die Schlagstellung ausgenutzt wird. Eine weitere Erhöhung der.Typenzahl ohne Vermehrung
(Z. Auflage, autgegeben am 10. Februar igio.l
der für sich anzuschlagenden Tasten kann da- | durch erreicht werden, daß die mit den Druckknöpfen versehene Taste verschiebbar ist, wo-■ durch weitere zusätzliche Einstellbewegungen 5. geschaffen werden.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausfüh-. rungsbeispiele der die Erfindung bildenden Typenradschreibmaschine dargestellt, und zwar ist .
ίο Fig. ι eine schematische schaubildliche Dar-, stellung einer Ausführungsform der Typeniadschreibmaschine, während
Fig". 2 eine weitere Ausführungsform in ähnlicher Ansicht zeigt.
Eig. 3 und 4 zeigen eine Taste mit Druckknöpfen in Seiten- bzw. Oberansicht.
Fig. 5 ist ein einzelnes Typenrad in Seitenansicht.
Fig. 6 zeigt eine Gruppe von derartigen Typenrädern in Ansicht von vorn, und
Fig.~7 eine etwas geänderte Ausführungsform der Vorrichtung zum Verstellen der Typenräder.
Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 sitzen die Typen auf Ringen 1, welch? durch Spiralfedern 2 von einer Hülse 3 getragen ■ werden. Die Hülse ist auf einer Welle 4 verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet. Die Welle 4 ist in Armen 5 und 6 gelagert und trägt an einem Ende ein Zahnrad 7, das mit Zahnrädern 8 und 9 in Eingriff ist.
Auf jedem der drei Ringe ΐ sind "beispielsweise 30 Typen angeordnet, zu deren Einstellung in die Schlagstellung Drehungen der Typeuringe nötig sind. Diese Drehungen werden durch den Tastenniederdruck auf folgende Weise bewerkstelligt:
Quer zu den Tastenhebeln 50 liegt eine • Welle 10, welche im Bereich jedes Tastenhcbels eine Klammer 11 trägt, die bei jedem Tastenhebel eine andere Stellung aufweist. Ein am Tastenhebel 50 befestigter Stift 12 drückt. · beim Tastenniederdruck die ihm im Weg stehende Klammer 11 so weit beiseite und dreht somit die Welle 10, · bis der enge Schlitz der Klammer, dessen Breite gleich dem Durchmesser des Stiftes 12 ist, in der Bewegungsrichtung des Stiftes steht und bei dessen weiterem Abwärtsgehen die Klammerstellung nicht mehr verändert wird.
Der obere Teil der Klammer 11 ist kreisförmig ausgebuchtet, um zu verhindern, daß . die. Stifte 12 der in Ruhe befindlichen Tastenhebel 50' die Drehbewegungen der Welle 10 hemmen. Durch die Drehbewegung der Welle 10 wird ein Zugorgan 13 mehr oder weniger auf dem Wellenende bzw. der daran befestigten Rolle 14 auf- oder abgewickelt und verur-■ ursacht, da es über eine mit dem Zahnrad 9 fest verbundene Rolle 15 geführt ist, eine Dre-... hung des Zahnrades 9. Das andere Ende des Zugorgans 13 wird durch eine Rolle 14*, die durch eine Feder bestrebt ist, das Zugorgan 13 aufzuwickeln, stets straff gehalten. Durch die Drehungen des Zahnrades 9 werden auch die Zahnräder 8 und 7 in Bewegung gesetzt und mit ihnen die Welle 4 mit den Typenringen ι. gedreht, so daß eine Type eingestellt wird. Bei zehn Tastenhebeln 50 ergeben sich zehn verschiedene Winkeldrehungen der Welle 10, da jede Taste 51 der Hebel 50 beim Niedergang durch verschiedene Stellung der zugehörigen Klammer 11 eine andere Wcllenstellung in ihrer Drehrichtung verursacht, und es können zehn Typen jedes Ringes 1 ein_> stellt werden. . '·.·-
•Um die übrigen zwanzig Typen jedes Typenringes ι einstellen zu können, ist folgende Einrichtung getroffen:
jede Taste'51 der Hebel 50 ist mit, in diesein Fall zwei, Druckknopf en 16 und 17 ausgestattet. Unter der Taste 51 befinden sich zwei an ihrem Ende keilförmig ausgebildete > Hebel 18 und 19 (Fig. 3 und 4), auf welche die Druckknöpfe einwirken und welche durch schwache Federn für . gewöhnlich nach oben gedrückt werden. Wird der zum Niedergang der Taste 51 erforderliche Druck auf einen · . dieser Knöpfe 16, 17 ausgeübt, so wird,, noch ehe sich; die Taste 51 selbst bewegt, der federnde Druckknopf und mit ihm der entsprechende Hebel 18 oder 19 niedergedrückt. Letzterer wirkt auf den einen kurzen Arm eines Doppelwinkclhebels 20 und bewegt dadurch den langen Arm des Winkelhebels aus seiner Mittellage, in welcher er durch Federn gehalten wird, in eine seitliche Stellung, so ■ daß er beim Abwärtsgehen der Taste 51 eine der beiden Zungen 21 und 22 — je nachdem, auf. welchen der beiden Druckknöpfe der Druck erfolgte —, welche sich im Bereich jedes Tastenhebels an einer zweiten, quer zu die- . sen gelagerten Welle 23 befinden, nach hinten drückt und damit eine Drehung der Welle 23 hervorruft. 1.05,
Die Zungen 21 und 22 (Fig. 1) weisen an der Seite, an der die Winkelhebel 20 an ihnen abwärts gleiten, eine Bogenform auf, die dem Bogen, den das. freie Ende des langen Armes ! des Winkelhebels 20 um den Drehpunkt des uo Tastenhebels beschreibt, entspricht. Das Nachhintcndrücken der Zunge und damit das Drehen der Welle 23 vollzieht sich im Anfang der Bewegung des Tastenhebels 50, bis die Zunge sich in die Bewegungsrichtung des Tastenhebeis eingestellt hat; beim weiteren Heruntergehen des Tastenhcbels bleibt die Stel- . ' lung der Zunge unverändert. ' <
Die Stellungen der zwei Zungen für jede Taste 51 sind verschieden, dagegen weisen die «ao nicht entsprechenden Zungen aller Tastenhebel 50 die gleiche Stellung auf.. .
90
95
. Die Drehungen der Welle 23 werden durch ein Zugorgan 24, das von einem am Ende der
. -Welle 23 angebrachten Scheibensegment 25 ■. ; geführt wird, auf folgende Weise mit den Bewegungen des Zugorgans 13 vereinigt.
Am Ende des Zugorgans. 24 ist eine lose
. Rolle angebracht, welche in das Zugorgan 13 eingehängt ist. Die Zugwirkung des Zug-· organs 24 teilt sich auf diese Weise dem Zugprgan 13 mit, so daß die von diesem übertragene, die Typenringe drehende Zugwirkung so groß ist, als die der beiden Zügorgane 13 und 24 zusammengenommen.
Wurden beim Niederdruck der Tastenhebel ohne Benutzung eines Druckkriopfes, bei beispielsweise dreißig Typen auf jeden Typenring und' zehn Tastenhebeln die erste, vierte,
. siebente usw. bis achtundzwanzigste Type eingestellt, so stellen sich bei Benutzung des
ao/ einen Druckknopfes jedes Tastenhebels die
. .zweite, fünfte, achte usw. bis neunundzwanzigste Type, und bei Benutzung des zweiten Druckknopfes die dritte," sechste, neunte bis dreißigste Type ein. Es können also mit zehn Tastenhebeln 50 sämtliche dreißig Typen jedes Ringes ι eingestellt werden.
Zum Anschlag gelangen körinen aber nur die Typen desjenigen Ringes 1, der sich gerade in ; der Schl.agebene befindet. Um die beiden anderen Ringe 1 in diese einstellen zu können, sind zwei Umschalttastenhebel, von denen einer 26 in Fig. 1 gezeichnet ist, vorgesehen, durch deren Niederdruck ein Zugorgan 27 die Typenringe 1 mit der Hülse 3 und den beiden Führungsarmen 28 und 29 um die Breite eines bzw. zweier Typenringe zur Seite zieht. Eine Feder 30 zieht beim Nachlassen des -Druckes auf die Umschalttaste die Typenringe wieder in die vorherige Lage zurück.
Die Schlagbewegung vollzieht sich auf fol-' gende Weise.
Nach erfolgter Einstellung einer Type bewegt sich der Tastenhebel 50 weiter nach unten, ohne Klammer 11 und Zunge 21 bzw. .22 weiter zu verstellen. Ein am Tastenhebel 50 angebrachter Stift 31 drückt dabei einen solchen 32, der an einer querliegenden Welle 33 befestigt ist, beiseite und dreht dadurch die Welle 33. Am Ende der .Welle 33 ist ein Arm 34 angebracht, der die Bewegung der Welle 33 mit ausführt und dadurch ein Zugorgan 35 in Tätigkeit setzt. Das Zugorgan bewegt einen Anker 36, der die Bewegungen eines durch eine Feder gespannten Zahnrades 37 regelt. Durch den Zug wechselt der Anker 36 seine Klinken an dem ,Zahnrad 37, welches nun um so viel durch seine Feder gedreht wird, daß ein Hebel 38 von dem Zahn des Zahnrades 37, auf welchem er aufliegt, abgleitet und durch eine Feder 39 auf den nächsten Zahn geschnellt wird.
Von diesem Hebel 38 führt ein Zugorgan 40 nach Mem Arm 41 des winkelförmigen Schlaghebels 42. Dieser schlägt mit seinem bogenförmigen Ende an den in der Schlagebene bciindlichen Typenring an und drückt die Spi- , · rale 2 zwischen Typenring 1 und Hülse 3 zusammen, so daß die gegenüberliegende Seite des Typenringes etwas vor die anderen Typenringe heraustritt. Ist die Spiralfeder 2' zusammengedrückt, so überwindet der Schlag- « hebel 42 die. Kraft einer Feder, welche die Arme 5 und 6 mit der Welle 4 und den Typen- " ringen 1 in der Ruhestellung hält, und bringt die Arme 5 und 6 zum Schlagen gegen die Pa-. pierwalze durch Schwingung um die Welle 43.
Die Papierwalze wird dabei nur von der eingestellten Type des einen vom Schlaghebel 42 erfaßten Ringes 1 berührt.
Um während der Schlagbewegung eine Drehung der Typenringe ι zu vermeiden, greift der Schlaghebel 42, sobald er sich an den Ty-{jenring 1 anlegt, mit seinen Vorsprungen in die Zwischenräume zwischen den Typen ein, so daß eine Drehung nur auf die Spiralfeder wirken kann und von dieser durch Zusammenziehen ihrer Windungen aufgenommen wird, ohne sie auf den Typenring zu übertragen. Beim Wiederaufwärtsgehen des Tastenhebeis 50 werden die bei seinem Niedergang hervorgerufenen Bewegungen durch Federn wieder aufgehoben, der Anker 36 wird durch , Nachlassen der Zugwirkung wieder in seine : frühere Eingriffsstellung gebracht, wodurch das Zahnrad 37 durch seine Feder um einen Zahn gedreht wird und der Hebel 38 wieder gespannt wird, so daß der gesamte Mechanismus zur nächsten. Typeneinstellung und zum nächsten Typenanschlag bereit ist.
Eine zweite Ausführungsform ist in Fig. 2 dargestellt.
Bei dieser sind die Typen auf der Umfläche von Rädern ι' angebracht, von denen jedes zwischen Armen 2' gehalten wird. Die Arme2' sind gelenkig mit Armen 3' verbunden, so daß sie mit den Typenrädern um ihre Verbindungspunkte mit den Armen 3' zu schwingen vermögen. Die Arme 3' sind auf einem Schlitten 4' befestigt, der sich auf einer Schiene 5' seitlich verschieben kann. no
Jedes Typenrad trägt auf seiner Achse · außerhalb des einen Armes 2' ein Zahnrad 6', und zwar liegen diese Räder von je zwei benachbarten Typenrädern zueinandergekehrt. so daß beide mit einem Zahnrad 7' (Fig. 7) in »15 Eingriff stehen können. Diese Räder 7' sind wieder in Eingriff mit Zahnrädern 8', die auf einer Welle 9'.verschiebbar und nur mit dieser Welle drehbar sind. Dadurch, daß zwischen den einzelnen Rädern 8' Hülsen auf die Welle lap aufgeschoben sind, und daß sie mit den Hülsen zwischen Armen 10', die am Schlitten 4'be-
festigt sind, gehalten werden, wird stets ihre Eingriffsstellung auch bei einer Verschiebung des Schlittens 4' gewahrt.
Uni die Typenräder zwecks Einstellung einer Type drehen zu können, wirkt der Niederdruck jedes Tastenhebels 50' wie bei der ersten Ausführungsart auf eine Welle τι', an ■ der Klammern 12' befestigt sind. Die Drehungen der Welle τι' werden durch ein Zugorgan 13', das am Wcllcnende an einer Rolle, welche durch ihren größeren Durchmesser den
. Ausschlag vergrößert, angebracht ist, auf ein Zahnrad J5' übertragen, indem es über ein mit diesem fest verbundenes Schnurrad 14' geführt, ist. Das Zahnrad 15' sitzt lose auf einem der Zapfen .16', mit denen die Schiene 5' in den Armen 17' drehbar befestigt ist. Das Zugorgan 13' endigt an einer Rolle 18', die durch eine Feder das Bestreben erhält, das
ao Zugorgan 13' aufzuwickeln bzw. es straff zu halten.
Durch das Zahnrad 15" wird ein weiteres Zahnrad 19' gedreht, welches am Ende der Welle 9' festsitzt. Dadurch dreht sich auch dfesc Welle und die auf ihr sitzenden Zahnräder 8'. Diese übertragen die Drehung auf die Zahnräder 7' und 6' und damit auf die Typenräder 1' selbst.
Soweit die Typeneinstellung also durch Drehen der Typenräder ' zustande kommt, genügt dazu das Niederdrücken der einzelnen Tastenhebel 50', da ebenso viele Tasten 5t' vorhanden sind, als jedes Typenrad Typen trägt 'und jede Taste durch die Verschiedenheit der Klammerstellung 12' eine andere Drehung verursacht.
Um eine seitliche Verschiebung der Typenräder herbeizuführen und jedes in die zum Anschlag erforderliche Stellung bringen zu können, ist die Taste 51' jedes Tastenhebels 50' auch hier mit zwei Druckknöpfen ausgestattet, und zwar bei zwölf Tasten und sechs-Typenrädern mit je zwölf Typen, wie es hier beispielsweise zugrunde gelegt ist.
Die Druckknöpfe, die in gleicher Weise wie in der ersten Ausführungsform gemäß Fig. T1 3 und 4 auf Hebel 18, 19 unterhalb der Taste einwirken, gehen nach unten, ohne daß der Tastenhebel zunächst diese B'ewegüng mit ausführt und verstellen den Doppelwinkelhcbel 20 (Fig. 3 und 4) aus seiner Mittellagc in eine seitliche. Erst wenn der Druckknopf auf der Taste 51' aufliegt, wird der Tastenhebel 50' nach unten bewegt, und der lange Arm des Doppelwinkelhebels 20 wirkt auf eine der beiden äußeren Zungen 21 und 22 (Fig. 3 und 4) mit dem Erfolge, daß die quer zu den Tastenhebeln 50' liegende Welle 23', an welcher die Zungen befestigt sind, gedreht wird. Diese Wcllendrchung wird gemäß Fig."2 durch ein Zugorgau 20' auf. den..Typenschlitten 4' übertragen, und zwar wird dieser um ein bestimmtes Stück seitlich auf der Schiene 5' verschoben. Es wird also hier nicht eine weiten! Drehung der Typenräder, sondern eine Vor-Schiebung der Typenräder i' erreicht. Ein Zugorgan 21/, dessen eines Ende am Typenschlittcn 4', dessen anderes linde an einer Rolle 22'befestigt isCV-iehf, da die Rolle 22' durch eine Feder das Bestreben hat, das Zugorgan 21'' aufzuwickeln, den Typenschliltcii 4' beim Nachlassen der Zugwirkung durch das Zugorgan 20' wieder in seine Ausgangsstellung zurück.
Wird die Taste 51' ohne Benutzung eines J)ruckknopfes gedrückt, .so daß der Doppelwmkclhcbcl 20 (Fig. 3 und 4) in der Mittelstellung bleibt, erfolgt keine Verschiebung des Typcnschlittens 4', da der Doppclwiiikclhcbcl 20 in dieser Stellung beim Abwärtsgehen des Tastenhebel die mittlere der drei Zungen nicht berührt. Es bleibt das erste Typenrad in Schlagstcllung.
Werden die Druckknöpfe gedrückt, so ergibt sich bei Benutzung eines, jeden eine der Zungenstellung der Welle 23' entsprechende Verschiebung, wodurch zwei andere Typenräder in die Schlagstellung verschoben werden.
Um die übrigen drei von den für diesen Fall vorgesehenen sechs Typenrädern einstellen, zu können, ist folgende Einrichtung getroffen.
Die Taste 5τ' jedes Tastenhebels 50' (siehe I7Ig1. 3) ist um einen bestimmten B-etrag bis zum Anschlag 24 nach rückwärts verschiebbar und wird für gewöhnlich durch eine Feder 23* in ihrer Ruhelage gehalten. Wird der Fingerdruck, der die Taste 51' zum Niedergehen bringt, etwas· schräg nach hinten ausgeführt, so verschiebt sich, und zwar auch ehe die Taste nach unten geht, da die Feder 23X, die die Taste in der Ruhelage hält, schwächer wirkt als die Feder, die den Tastenhebel nach oben drückt, die Taste 51. Diese Bewegung führt auch der unter der Taste an ihr befestigte Hebelmechanismus aus, so daß der Doppelwinkelhebel 20 in eine Lage kommt, ' daß er auch bei Bedienung der Taste ohne Benutzung eines Drtickknopfcs beim Abwärtsgehen die mittlere der drei Zungen der Welle 2^' bewegt. Bei Verwendung der Druckknöpfe werden die Ausschläge der Zungen, die sonst ohne gleichzeitige Verschiebung der Taste' erreicht werden, entsprechend vergrößert, so daß drei weitere, also alle sechs Typenräder ihre seitliche Verschiebung· zwecks ,115 Einstellung erhalten können.
Die · Fingerbewegungen für das Herabdrücken und das Verschieben der Taste fallen für den Schreiber in eine einzige, schräg ausgeführte Bewegung zusammen. *tao
Die Zungen der Welle 23' .sind so geformt, daß der Höhepunkt der Bewegung erreicht ist,
noch ehe das freie Ende des langen Armes des Doppelwinkelhcbels 2ö über ihre ganze Länge geglitten ist. Sobald der Höhepunkt erreicht ist, welcher der beabsichtigten Einstellung entspricht, wird eine Welle 25' dadurch gedreht, daß ein am Tastenhebel 50' befindlicher Stift 26' einen abgeschrägten Stift der Welle 25' beim Niedergehen ausschwingt. Ein am Ende der Welle 25' angebrachter Arm 27' führt diese Bewegung mit aus und zieht ein : Zugorgan 28' an. Durch diese Zugbewegung wird ein Sperrzahn 29' in Eingriff gebracht mit einem Zahnsegment 30', das auf dem Ende der Welle 23' sitzt, welche die Zungen trägt und so die Welle in ihrer Lage festhält, bis das Zahnsegment 30' beim Wiederaufwärtsgehen des Tastenhebels 50' wieder freigegeben wird. Diese Einrichtung sichert die Einstellung der Typenräder während des weiteren Abwärts-
ao gehens des Tastenhebels nach erfolgter Ver-Λ stellung der Zungen.
Ist die Einstellung der gewünschten Type nach Drehung und Verschiebung der Typenräder beendigt, so wird der die Schlagbewe-
»5 gung regelnde Anker 31' dadurch in Tätigkeit gesetzt, daß im letzten Stadium des Abwärtsgehens des Tastenhebels 50' die Welle 25' und somit der Arm 27' so weit gedreht wird, daß letzterer einen Hebel 32' bewegt und dadurch das von diesem Hebel aus zum Anker 31' führende Zugorgan anzieht (Fig. 2). Der Zug, jf der dabei auch auf das Zugorgan 28' ausgeübt
j wird, wird von einerjn dieses eingefügten Feder aufgenommen. Der durch den Zug bewegte Anker 31' läßt das unter Federwirkung stehende Zahnrad 33' sich so weit drehen, daß ein Hebel 34' von dem Zahn, auf welchen er auf dem Zahnrad 33' auflag, abgleitet und durch eine Feder 35' plötzlich nach unten geschnellt wird, bis er auf den nächsten Zahn aufschlägt.
Die dabei vom Hebel 34' hervorgerufene Zugbewegung überträgt ein Zugorgan 36' geteilt auf einen Hebel 37' an den Enden der Schiene 5' und bringt diese mit dem Typen-Schlitten 4' durch Schwingung derselben um ihre Lagerzapfen 16' zum Schlagen gegen die Papierwalze.
Um dabei ein Hervortreten des die anzuschlagende Type tragenden Typenrades zu ermöglichen, tragen die Arme 2' jedes Typen-•rades einen Haken 38', der sich bei Beginn der Schwingbewegung in einem Anschlag 39/ festhängt und dadurch in bezug auf den Typenschlitten 4' eine Abwärtsbewegung aus- ; führt. Dadurch werden die Arme 2' gezwungen, mit ihrem Typenrad um den Drehpunkt der Arme 2' und 3' nach oben zu schwingen, wodurch das Typenrad so weit vor bzw. über die übrigen Typenräder gehoben wird, daß die htztercn die Papierwalze nicht berühren können und nur eine seiner Typen zum Abdruck gelangt.
ITm bei der Schlagbcwcgung des Typenschlittcns4' eine weitere, die Einstellung vcrändernde Drehung zu verhindern, ist am Arm 40' ein Sperrhaken 41' angebracht, der sich in der Ruhelage des Typenschlittcns auf die Nase 42' auflegt, aber, im Anfang der Schlagbewcgung von dieser abgleitet und in das Zahnrad 15' eingreift.
Die Vorwärtsbewegung der Papierwalze und der Abdruck erfolgen bei beiden Ausführungsformen in der bekannten Weise.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Typenradschreibmaschine mit parallel zur Papierwalze angeordneter Typcnradachse und mehreren, die Typen gruppenweise aufweisenden Rädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenräder gemeinsam in ihrer Drehrichtung sowie Drehachsenrichtung Einstcllbcwegungen ausführen, während bei der darauffolgenden Schlagbewegung nur das die eingestellte Type tragende Rad bewegt wird.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (51 bzw. 51') Druckknöpfe (16, 17) tragen, die mit, Einstellgliedern für die Ty- go penräder zusammenwirken und nach einem gewissen Ausschlag die Taste mitnehmen, so daß beim Niederdrücken eines der Druckknöpfe außer der durch die Taste verursachten Einstellbewegung noch eine weitere dem gedrückten Druckknopf entsprechende Bewegung auf die Gesamtheit der Typenräder übertragen wird.
  3. 3. Schreibmaschine nach, Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Druckknopf (16, 17) einer Taste (51 bzw. 51') einen \an dieser angeordneten Hebel (20) auf einen entsprechenden der Vorsprünge einer Welle (23 bzw. 23') einzustellen vermag, die durch ein bzw. mehrere Zugorgane (20' bzw. 24, 13) mit dem die Typenräder tragenden Schlitten (4', Fig. 2) bzw. der Typenradachse (4, Fig. 1) in Antriebsverbindung steht.
  4. 4. Schreibmaschine nach Anspruch I n0 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem oder mehreren Druckknöpfen (16, i 17) für verschiedene Einstellbewegungen '■■■ versehene Taste verschiebbar ist.
  5. 5. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Einstellvömchtungen der Tastenhebel beeinflußte Welle (23') einen Sperrzahnbogen (30') trägt und durch Eingriff einer Klinke (29') am Zurückdrehen so iao lange gehindert wird, bis der Typenabdruck erfolgt ist.
  6. 6. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer gemeinsamen Welle (4)' getragenen Typen
    '■•auf Ringen:(1) angeordnet sind, die. mit einer auf der Welle (4) verschiebbaren, 'aber nicht drehbaren Nabe (3) durch Spiralfedern (2) verbunden sind.
  7. 7. Schreibmaschine nach Anspruch 1,
    j ," Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    dadurch gekennzeichnet, daß die Typenräder (ί*) von Armen (2') getragen wer- to den, die auf einer in der Drehachsenrich- · tung längsverschiebbaren Achse schwingbar gelagert sind, so daß sie in Richtung ihrer gemeinsamen Lagerachse verschoben werden und um diese Achse schwingen können. ' ■' ·'■ ■ ■ ; ' ' ■
    ./■
    niiiLiN. gedruckt in DEn
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059930B (de) * 1953-01-19 1959-06-25 Ibm Deutschland Tastengesteuertes Druckwerk fuer Schreibmaschinen mit dreh- und verschiebbarem Typenzylinder
DE1118228B (de) * 1954-01-11 1961-11-30 Olivetti & Co Spa Typenradbewegungseinrichtung an kraftangetriebenen Beleg-, Telegraphie- oder aehnlichen Schreibmaschinen
DE2535929A1 (de) * 1974-08-13 1976-03-04 Fujitsu Ltd Seriendrucker

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DE1059930B (de) * 1953-01-19 1959-06-25 Ibm Deutschland Tastengesteuertes Druckwerk fuer Schreibmaschinen mit dreh- und verschiebbarem Typenzylinder
DE1118228B (de) * 1954-01-11 1961-11-30 Olivetti & Co Spa Typenradbewegungseinrichtung an kraftangetriebenen Beleg-, Telegraphie- oder aehnlichen Schreibmaschinen
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