DE288157C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE288157C DE288157C DENDAT288157D DE288157DA DE288157C DE 288157 C DE288157 C DE 288157C DE NDAT288157 D DENDAT288157 D DE NDAT288157D DE 288157D A DE288157D A DE 288157DA DE 288157 C DE288157 C DE 288157C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- burner
- oxygen
- spring
- open position
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 27
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 claims description 27
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 claims description 27
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 10
- HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N alpha-acetylene Natural products C#C HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 125000002534 ethynyl group Chemical group [H]C#C* 0.000 description 8
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 6
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 5
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 4
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000002737 fuel gas Substances 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/38—Torches, e.g. for brazing or heating
- F23D14/42—Torches, e.g. for brazing or heating for cutting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Gebläsebrenner zum Schneiden von Metallen mittels eines
Sauerstoffstrahls, wobei die Zufuhr des Schneidsauerstoffes durch ein Federventil umgesteuert
wird. Bei den bekannten Brennern dieser Art liegt das Ventil am vorderen Teil des Brenners
und wird quer zur Längsachse des Brennerschaftes durch eine außerhalb des Brennerschaftes
angebrachte Heb el vorrichtung betätigt.
Gemäß der Erfindung ist dagegen das Ventil im hinteren Teil des Brennerschaftes in dessen
Längsrichtung angeordnet und wird durch ein sich ebenfalls in der Längsrichtung des Brennerschaftes
erstreckendes Zugorgan abgehoben, welches am Vorderende einen Fingergriff und eine schnell auslösbare Sperrvorrichtung hat,
die das Ventil in der Offenstellung hält. Durch diese Längsanordnung gemäß der Erfindung
wird für den Brenner eine gestrecktere und für die Handhabung geeignetere Form
ermöglicht. Ferner gestattet diese Anordnung, die Zugorgane zur Verbindung des Ventils mit
dem Fingergriff beliebig lang zu machen, ohne die Abmessungen und das Gewicht des Brenners
wesentlich zu vergrößern, und ermöglicht eine geschützte Unterbringung und sichere
Führung der Ventilteile, während bei den bekannten Anordnungen das Ventil nahe bei
seiner Handhabe, also im Vorderteil des Brenners liegt, wo die dadurch bedingte Materialverstärkung
und Belastung eine ungünstige Gewichtsverteilung verursacht.
Der Brenner nach der Erfindung kann zweckmäßig so ausgeführt werden, daß die
das Ventil schließende und bei seinem öffnen gespannte Feder gleichzeitig die zur Sicherung
des Ventils in der Offenstellung dienende Sperrvorrichtung beeinflußt, wodurch eine besonders
einfache Konstruktion ermöglicht wird.
Ein Schneidbrenner nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Brenners, dessen Vorderteil im Schnitt dargestellt ist, Fig. 2
eine vergrößerte Teilansicht des Brenners in einer um 90 ° gegenüber Fig. 1 gedrehten Darstellung,
Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht, gesehen von einer gegenüber Fig. 1 umgekehrten
Richtung, Fig. 4 einen vergrößerten Längsschnitt durch den unteren Teil der Fig. i,
und Fig. 5 einen Querschnitt in der Linie 5-5 der Fig. 2 unter Weglassung des Ventils.
Der dargestellte Brenner ist von der Art, bei welcher eine Reihe auswechselbarer Mundstücke
von verschiedener Bohrung auf einem Brennerkopf mit getrennten Gaskanälen angebracht
werden kann. Eine geeignete Mundstückform ist die in Fig. 1 mit 10 bezeichnete.
11 ist der Brennerkopf, in welchen das
Mundstück mit einer mit Gewinde versehenen Büchse oder Kupplung 12 dicht eingesetzt ist.
Das Mundstück ist mit einer Längsbohrung oder Kanal 14 zur Leitung des Gasgemisches
' 5 für die Vorwärmung und einer zweiten Längsbohrung
oder Kanal 13 für den zum Schneiden dienenden Sauerstoffstrahl versehen. Statt
eines Kanals für das Heizgas können auch, wie dargestellt, deren mehrere angeordnet sein,
und in diesem Falle sind sie an ihren Hinterenden mit Eintrittsöffnungen 15 und 16 für
den Sauerstoff bzw. das Brenngas versehen. Der Einfachheit wegen ist nachstehend als
brennbares Gas Acetylen angenommen. Der Brennerkopf 11 hat drei getrennte Leitungen
oder Kanäle 17, 18 und 19, die für den
Schneidsauerstoff bzw. den Heizsauerstoff bzw. das Acetylen dienen. Der Schneidsauerstoffkanal
17 kann unmittelbar mit dem hinteren Ende des Schneidkanals 13 im Mundstück
kommunizieren; die Kanäle 18 und 19 in dem
Brennerkopf können mit den Einlassen 15 und 16 durch ringförmige Nuten in dem hinteren
Teil des Mundstückes verbunden sein.
Diese Kanäle 17, 18 und 19 sind Fortsetzungen
paralleler Rohre 20, 21 und 22, von denen das Rohr 20 für den Schneidsauerstoff, 21 für
den Heizsauerstoff und 22 für das Acetylen dienen. Diese Rohre sind ganz oder teilweise
in ein rohrförmiges Gehäuse 23 eingeschlossen, welches einen Handgriff bildet, wo der Brenner
in einen Halte- und Bewegungsmechanismus eingeklemmt werden kann. Die Hinterenden
der Rohre sind an einem Block oder Gußstück 24 befestigt, welches in geeigneter Weise
teils in, teils außerhalb des hinteren Endes des Gehäuses 23 befestigt ist.
Der Block 24 hat zwei Verbindungen 25 und 26 zum Anschluß des Sauerstoff- bzw.
Acetylenschlauches. Mit der Verbindung 26 ist der Kanal 27 verbunden, an den das Acetylenrohr
22 sich direkt anschließen kann. Bei der dargestellten Ausführung des Brenners vereinigt die Verbindung 25 beide Sauerstoffrohre
oder Leitungen 20 und 21, wobei beide Sauerstoffströme, jeder für sich, regelbar sind.
Zu diesem Zweck hat der gemeinsame Sauerstoffkanal 28 eine sich im rechten Winkel erstreckende
Abzweigung oder Bohrung 29 für den Schneidsauerstoff, welche durch einen kurzen Längskanal 30 mit dem Boden einer
in der Längsrichtung angeordneten Ventilkammer 31 verbunden ist. Seitlich führt aus
dieser Ventilkammer eine geneigte Leitung oder Bohrung 32 nach vorn und mündet in
den Sockel 33, in welchem das Ende des Rohres 20 für den Schneidsauerstoff befestigt ist.
Die Abzweigung 34 für den Heizsauerstoff geht von dem Kanal 28 schräg nach vorn und steht mit dem inneren Ende einer quergelagerten Nadelventilkammer 35 in Verbin
dung, aus der seitlich eine Bohrung 36 nach vorn zu dem Sockel 37 führt, in welchem das
hintere Ende des Heizsauerstoffrohres 21 befestigt
ist. Der Zufluß des Heizsauerstoffes kann genau und unabhängig vom Schneidsauerstoff
durch das Nadelventil 38 geregelt werden.
Der Durchlaß des Schneidsauerstoffes wird geöffnet und geschlossen durch das achsial
wirkende Ventil 39, das in der Ventilkammer 31 unter der Wirkung der Feder 40 angeordnet
ist. Die Stange 41 dieses Ventils ist in einer Büchse 42 geführt, wobei ein dichtes
Gleiten durch die auf die Büchse geschraubte Kappe 43 bewirkt wird. Eine Stange 44 ist
an der Ventilstange 41 befestigt und bildet eine Verlängerung oder Fortsetzung derselben.
Um eine seitliche Beanspruchung der Ventilstange durch seitliche Bewegung des Stabes 44
zu vermeiden, kann die Verbindung zwischen dem Stab und der Ventilstange ein geringes
Maß von Biegsamkeit haben. Die Stange 44 erstreckt sich innerhalb des Gehäuses oder
Handgriffes nach vorn und trägt am vorderen oder oberen Teil des letzteren einen seitlichen
Ansatz oder ein Daumenstück 46, das z. B. mittels Schraube 47 mit ihr verbunden ist.
Dieses Daumenstück ragt durch einen Schlitz
48 an der Seite des Gehäuses 23 hervor. Der Schlitz 48 ist geneigt und hat eine Raststelle
49 an seinem vorderen Ende. So wird also durch einen einfachen seitlichen Druck mit
dem Finger das Daumenstück 46 in dem schrägen Schlitz bis zu der Raststelle 49 verschoben
und hierbei an der Stange 44 gezogen und das Ventil 39 aus seinem Sitz gehoben, wobei die Rast 49 das Ventil offen hält, ohne
daß es nötig ist, den Druck mit dem Daumen aufrechtzuerhalten. Durch eine einfache umgekehrte
Bewegung, die genügt, um das Daumenstück aus der Raststelle herauszubringen,
wird die Feder 40 in den Stand gesetzt, das Ventil zu schließen.
Die Acetylen- und Sauerstoffleitungen 27 und 28 .werden bei der dargestellten Aüsführungsform
durch einen einzigen Drehhahn 50 mit einem Handgriff 51 geregelt. Dieser gemeinsame
Hahn 50 kann auch durch einzelne getrennte Verschlußorgane ersetzt werden.
Wenn der Hahn 50 offen ist, so ist auch die Acetylenleitung ■ durch den Brenner geöffnet,
wobei der Zufluß durch die üblichen Ventile in der äußeren Acetylenzuleitung in der gewöhnlichen Weise geregelt werden kann.
Alsdann wird der Heizsauerstoff aufgedreht und die Zuflußmenge durch das Nadelventil 38
genau reguliert, so daß die richtige Heizflamme gesichert ist. Schließlich wird der
Schneidsauerstoff mittels öffnung des Ventils 39 angelassen. Die öffnung des Schneidsauerstoffes
beeinflußt den Zufluß des Heizsauer-
Stoffes nicht wegen des größeren Umfanges der Schneidsauerstoffdurchlässe in dem Ventilblock
24. Die Heiz- und Schneidgasströme können jederzeit durch Schluß des einen Ventils
50 abgesperrt werden, und wenn dieses Ventil wieder geöffnet wird, sind sämtliche
Gasströme und Flammen wieder in richtiger Einstellung hergestellt.
Der Federventilmechanismus nach der Erfindung mit seiner von einem Finger zu steuernden
Handhabe, kann auch für Schneid- und Gebläsebrenner anderer Art vorteilhaft benutzt werden und ist nicht auf die Ausführungsform
des Brenners mit zwei Schläuchen beschränkt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Gebläsebrenner mit einem die Zufuhr des Schneidsauerstoffstrahls umsteuernden Federventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil innerhalb des hinteren Teiles des Brennerschaftes in dessen Längsrichtung angeordnet ist und durch ein sich nach vorn erstreckendes Zugorgan abgehoben wird, welches am Vorderende einen Fingergriff und eine schnell auslösbare Sperrvorrichtung zur Sicherung des Ventils in der Offenstellung besitzt.
- 2. Gebläsebrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Öffnen des Ventils gespannte Feder (40) gleichzeitig eine die Offenstellung des Ventils sichernde Sperrvorrichtung (46,49) beeinflußt.
- 3. Gebläsebrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung für das Ventil in der Offenstellung aus einer Rast (49) mit anschließendem, schrägem Schlitz (48) besteht, in welchem sich die mit dem Zugorgan (44) des Ventils verbundene Handhabe (46) bewegt, so daß der. Schluß des Ventils bei Herausschiebung der Handhabe (46) aus der Rast (49) unter Wirkung der Feder (40) augenblicklieh erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288157C true DE288157C (de) |
Family
ID=543306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288157D Active DE288157C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288157C (de) |
-
0
- DE DENDAT288157D patent/DE288157C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE288157C (de) | ||
| DE2844983C2 (de) | ||
| DE2954473A1 (de) | Sicherheitsbrenner zum pulverflammspritzen | |
| DE338425C (de) | Schneidebrennwerkzeug | |
| DE250864C (de) | ||
| DE329366C (de) | Brenner fuer Gasfeuerungen | |
| DE292355C (de) | ||
| DE602895C (de) | Schmelz- und Schweissbrenner | |
| DE240108C (de) | ||
| DE820884C (de) | Schneidbrenner | |
| DE644317C (de) | Steuereinrichtung fuer die Betriebsventile eines Handschneidbrenners | |
| DE138508C (de) | ||
| DE575944C (de) | Schaltvorrichtung | |
| AT84777B (de) | Brenner für Gasfeuerungen. | |
| DE444012C (de) | Brenner zum Schneiden von Metallteilen grosser Staerke mit Sauerstoff, insbesondere unter Wasser | |
| DE222561C (de) | ||
| DE395209C (de) | Schweiss- und Lochbrenner | |
| DE2916875A1 (de) | Zuendflammenbrenner, insbesondere fuer baustellen | |
| DE728156C (de) | Injektorbrenner fuer Schweiss-, Schneid- und Loetarbeiten | |
| DE187783C (de) | ||
| DE189725C (de) | ||
| DE577045C (de) | In die Zuendflammenleitung eingebautes, mit Druckknopf versehenes Ventil | |
| DE676427C (de) | OElfeuerung mit einer in die Feuerraumtuer eingesetzten Brennereinrichtung | |
| DE194898C (de) | ||
| DE250700C (de) |