DE252188C - - Google Patents

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DE252188C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31021Vaporisers with devices for controlling the feeding of the fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 366. GRUPPE
WILLIAM ERASTUS SHARP in CHICAGO.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Brenner für Heizvorrichtungen, die durch flüssigen Brennstoff gespeist werden. Nach der Erfindung erfolgt eine selbsttätige Regelung des Brennstoffzuflusses dadurch, daß das Regelventil für den Brennstoffzufluß in dem unbeheizten Ende eines Verdampferrohres angeordnet ist und aus einer den Ventilkörper tragenden und in dem Verdampferrohr geführten Spindel besteht, die bei Erhitzung des Verdampfers die Durchfluß Öffnung für den Brennstoff freigibt, da sie sich in geringerem Maße ausdehnt als das Verdampf er rohr, mit dem der Ventilsitz verbunden ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Brenners dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Draufsicht auf den Brenner; Fig. 2 ist ein Mittellängsschnitt durch denselben nach Linie 4-4 der Fig. 3, und Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1.
Der Brenner besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem hohlen ringförmigen Körper 32, von welchem eine Anzahl mit Flammlöchern versehene Ansätze 33 nach oben ragen, durch welche das entzündete Gas austritt.
> Eine Hauptverdampfungsröhre 34, vorzugsweise aus Messing, ist auf dem Brennkörper 32 vermittels der Schelle 35 befestigt. Die Röhre trägt ' an einem Ende einen mit Gewinde versehenen Kragen 36, der festgeschweißt oder in anderer Weise auf der Röhre sicher befestigt ist und als Anschlag für ein Kupplungsglied 37 dient, welches zugleich die eine Hälfte eines auf dem Ende der Verdampfungsröhre befestigten Ventilgehäuses darstellt. Das andere Ende der Gehäusehälfte 37 trägt Innengewinde und nimmt so die entsprechend ausgebildete Gehäusehälfte 39 auf, deren Schulter 40 sich nach Zusammenstellung der beiden Hälften unmittelbar an das Ende der Hälfte 37 anlegt. Das andere Ende der Hälfte 39 ist zur Aufnahme einer Röhre 41 bestimmt, welche nach einem Brennstoffbehälter hinführt.
Der Gehäuseteil 39 hat in seiner Mitte eine Ventilöffnung 42, deren Ränder etwas abgeschrägt sind, um auf diese Weise einen Ventilsitz 43 zu bilden. Innerhalb der Verdampfungsröhre 34 ist eine Stange 45 aus einem Metall gelagert, welches sich bei Erhitzung nicht ausdehnt. Am Ende dieser Stange sitzt die Kugel 44, die mit einem Schlitz 46 versehen ist, um den Eingriff eines Schraubenziehers oder eines anderen Werkzeuges zur Verstellung des Ventiles zu gestatten. Das Metall, aus welchem die Stange 45 besteht, ist vorzugsweise die unter dem Namen »Invar« in den Handel gebrachte Legierung.
Auf der Röhre 34 sitzt ein Kragen 48, welcher die Einschiebung der Röhre in die Wand des Gehäuses 47 begrenzt und die Länge der Röhre zwischen den Teilen 37 und 47 festlegt. Diese Kammer 47 ist vorzugsweise mit Schrot in loser Anordnung gefüllt.
• Auf dem Ansatz 50 ist eine Ablenkplatte 51 befestigt, welche dazu dient, die Hitze der
35
40
45
55
60
dieser Platte nächstgelegenen kleinen Flamme nach abwärts gegen das Gehäuse 47 zu werfen und gleichmäßig darüber zu verteilen.
Gegenüber der Stelle, an welcher die Verdampferröhre 34 in das Gehäuse 47 mündet, ist eine Röhre 52 an das Gehäuse angeschlossen, welche auf dem Brennkörper 32 vermittels der Schelle 53 gehalten wird und deren Eingriffstiefe in die Gehäusewand durch den Kragen 54 bestimmt ist. Den Abschluß der Röhre 52 bildet ein Kupplungsglied 56, dessen Stellung mit Bezug auf die Röhre 52 durch den Kragen oder Anschlag 55 genau bestimmt ist. Der Innenraum 57 des Kupplungsgliedes steht mit einem senkrechten Kanal 58 in Verbindung, welcher in eine wagerechte Röhre 59 ausläuft, die an einem Ende mit einer Auslaßöffnung 60 versehen ist. Die Enden der zwei sich kreuzenden Kanäle 58 und 59 sind vermittels der Schraubenstöpsel 61 und 62 verschlossen.
Unter dem Brenner ist eine röhrenförmige Mischkammer 64 angeordnet, welche durch die Öffnung 63 mit dem Innern des Brenners 32 selbst in Verbindung steht. Diese Mischkammer wird mit Luft versorgt, welche im Raum zwischen dem offenen Ende der Röhre 64 und der Auslaßöffnung 60 nach der Mischkammer zuströmt.
Eine flache Pfanne 66 unter dem eigent-. liehen Brenner dient dazu, eine genügend große Menge von Brennstoff aufzunehmen, vermittels deren der Brenner selbst und die Verdampfungsteile desselben anfangs erhitzt werden, um die Verflüchtigung des Brennstoffes während der weiteren Brenndauer herbeizuführen. Das dem Ventilkörper 44 gegenüberliegende Ende der Stange 45 ist in eine Bohrung 67 des Kupplungsgliedes 56 eingeschraubt, dessen Achse mit der der Röhren 52 und 34 zusammenfällt. Um die Einstellung des kugelförmigen Ventiles 44 mit Bezug auf seinen Sitz zu sichern, sind alle Teile so miteinander verschraubt, daß sie gegen passend angeordnete Schultern oder Kragen anliegen. Die Ausdehnung der Röhre selbst kommt zustande durch die Hitze eines Paares von Flammen, welche den zwei Flammlöchern 69 dicht neben der Verdampferröhre 34 entströmen. Ehe das Zuleitungsrohr 41 an die Gehäusehälfte 39 angeschlossen wird, werden durch Einführung eines Schraubenziehers in den Schlitz 46 des Ventiles 42 die Stange 44 und das Ventil etwas gedreht, so daß dieses sicher auf seinem Sitz 43 aufruht. In dieser Stellung kann es geprüft werden, um zu bestimmen, ob die Berührung eine genügend innige und wirkungsvolle ist. Wenn die Prüfung die richtige Anlage des Ventiles auf seinem Sitz ergibt, wird durch das Kupplungsglied sowie durch das Ende der Stange 45 ein Loch gebohrt, und durch dieses Bohrloch wird ein Stift 68 getrieben, der jede weitere Verstellung des Ventiles ohne gleichzeitige Entfernung des Stiftes und Abnahme des Ventilgehäuses verbietet. Auf diese Weise wird verbürgt, daß nach der Verbindung der Gehäusehälfte 39 mit 37 die Öffnung 42 durch das Ventil 44 vollständig geschlossen ist, wenn sich der Brenner außer Betrieb befindet.
Nach dem Durchgang der Flüssigkeit durch das Ventil strömt sie durch die Verdampfungsröhre 34 und wird durch deren Hitze in gasförmigen Zustand übergeführt. Das Gas oder Gasgemisch tritt in die Kammer 47 ein, welche einer weiteren Hilfsverdampfung dient. Auf diese Kammer wirkt nicht nur die Nähe der Flammen, sondern auch die von der Platte .zurückgeworfene Hitze, und sollte ein Teil des Brennstoffes in die Kammer noch in flüssiger Form eintreten, so wird dessen Verflüchtigung darin vervollständigt. Von der Kammer 47 aus fließt das Gas durch die Röhren 52, 57 und 58 und tritt mit ziemlicher Geschwindigkeit durch die verengte Öffnung 60 aus, so daß eine Entzündung oder ein Zurückschlagen der Flamme an diesem Punkt vermieden wird.
Das austretende Gas mischt sich bei seinem Übertritt in die Kammer 64 und bei seinem Durchgang durch die Kammer gründlich mit der bei 65 eintretenden Luft, noch ehe es in den Innenraum 32 des Brenners selbst gelangt. Der Durchzug des Gemisches durch die Kammer geht genügend rasch vor sich, so daß eine Flamme darin nicht auftreten kann und also dadurch eine rückschlagende Flamme nicht nur an der Austrittsöffnung 60, sondern in der Mischkammer selbst vermieden wird.
Sollte aus irgendeinem Grunde die Flamme verlöschen, so zieht sich die Röhre 34 zusammen, das Ventil legt sich auf seinen Sitz und sperrt die Flüssigkeitszufuhr ab. Die erhitzte Kammer wirkt zusammen mit der Verdampfungskammer 34, um den Durchfluß der Flüssigkeit zu regulieren. Würde z. B. überschüssige Flüssigkeit um das Ventil 44 herumströmen, so würde sie in den Teilen 34 und 47 verdampfen und auf diese Weise darin einen Überdruck herbeiführen, welcher einen no weiteren Zufloß von Brennstoff durch das Ventil hintanhalten würde. Da die Kammer 47 bedeutend größeren Querschnitt hat als die Röhren 34 und 52, so bietet sie genügend Raum für die Ansammlung und Zurückhaitung von Kohlenstoffteilchen, welche gleichzeitig mit dem Gas in sie eintreten.
Die selbsttätige Regelvorrichtung verbindet die Zuführungsröhre mit der Verdampf kammer, und diese letztere trägt einen Teil des Ventiles und stellt demnach ein notwendiges Glied zur Regelung dar, während das andere
Glied des Ventiles auf einer Stange sitzt, die den Mittelkern der Verdampferkammer bildet, so daß das Ganze einen ventilbeherrschten Durchgang zwischen Zuleitungsröhre und Brenner darstellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brenner für eine durch flüssigen Brennstoff gespeiste Heizvorrichtung mit selbsttätiger Regelung des Brennstoffzuflusses durch einen Ausdehnungskörper, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelventil für den Brennstoffzufluß in dem unbeheizten Ende des Verdampfungsrohres (34) liegt und aus einer den Ventilkörper (44) tragenden und im Rohr (34) geführten Spindel (45) besteht, die infolge ihrer dem Verdampferrohr gegenüber geringeren Ausdehnungsfähigkeit die Durchflußöffnung für den Brennstoff bei erhitztem Verdampfer freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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