DE394659C - Gasfeuerung fuer Roehrenkessel - Google Patents

Gasfeuerung fuer Roehrenkessel

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DE394659C
DE394659C DEK70514D DEK0070514D DE394659C DE 394659 C DE394659 C DE 394659C DE K70514 D DEK70514 D DE K70514D DE K0070514 D DEK0070514 D DE K0070514D DE 394659 C DE394659 C DE 394659C
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PERCY ST GEORGE KIRKE
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PERCY ST GEORGE KIRKE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Gasfeuerung für Röhrenkessel. Die Erfindung bezieht sich auf die mit Gasfeuerung versehene Röhrenkessel, bei welchen die Verbrennung innerhalb der Gasrohre erfolgt, von denen jedes vermittels eines besonderen Brenners mit Gas versorgt wird. Bei den bekannten Ausführungen der Brenner wird jede Reihe von Rohren mit Hilfe einer gemeinschaftlichen Zuleitung für alle Brenner dieser Reihe mit Gas versehen, welche Zuleitung von der Gashauptleitung abzweigt. Diese Anordnung erfordert eine umständliche Regelung der Ventile, da die Schwierigkeit besteht, Gas E an allen Punkten mehrerer Rohre auf gleichem Druck zu erhalten. Ferner gestattet eine solche Einrichtung auch nicht, Einblick in das Innere der Kesselrohre zu nehmen, um sich zu vergewissern, ob eine wirkungsvolle Verbrennung auch tatsächlich stattfindet. Noch wichtiger ist die Tatsache, daß diese Ausführung unpraktisch wird, sobald die Länge der Kesselrohre bedeutend vergrößert und der innere Durchmesser verkleinert wird da die Fläche des Abzweigrohres ungenügend groß ist, um zu jedem Brenner die in bezug auf die vergrößerte Heizfläche erforderliche erhöhte Gas- j menge zu liefern.
  • Gemäß Erfindung wird eine Anzahl von Brennern in einem Gasausgleichbehälter untergebracht. Dieser wird gegenüber der Kesselrohr-Stirnplatte freistehend angeordnet, so daß jeder Brenner von dem Gehäuse aus versorgt ,wird, wobei er in der gleichen Achse mit dem entsprechenden Kesselrohr angeordnet ist. Eine . Heißluftkammer kann zwischen dem genannten Gehäuse oder den Gehäusen und der Rohrplatte vorgesehen werden.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, eine Anordnung von mehreren Brennern vorzusehen, welche, wenn einmal eingestellt, in zufriedenstellender Weise vermittels eines Ventilei geregelt werden können. Ferner bezweckt die Erfindung, die Brenneranordnung so auszugestalten, daß ein Kessel mit vielen Rohren, die von verhältnismäßig kleinem Durchmesser und beträchtlicher Länge sind, mit Gas versorgt werden kann, so daß die Kosten des Kesselgehäuses in bezug auf die Flächeneinheit der Heizfläche vermindert werden können. Schließlich beruht ein weiterer Zweck der Erfindung noch darin, daß eine Anordnung von mehreren Brennern geschaffen wird, welche sowohl einzeln für sich als auch zusammen eingestellt werden können.
  • Der Druck für eine Anzahl von Brennern kann durch Betätigung eines einzigen Ventils geregelt werden, weil, obgleich die Achsen der Rohre festgelegt sind, die Abstände X, Abb. z, entsprechend vergrößert werden können, um einen gleichen Druck bei allen Brennern zu erzielen, sogar wenn beträchtliche Gasmengen in eine große Anzahl von dicht beieinander angeordneten Brennern zu drücken ist. Dabei kann keine Ausdehnung stattfinden, welche vielleicht den Druck eines Ventils verschieden von demjenigen eines anderen gestalten würde. Wenn z. B. der Brenner Generatorgas verbrennen soll, so soll die Abmessung X die Entfernung zwischen den Brennermitten überschreiten. Ferner ist es möglich, vermittels hohler Ventilspindel Einblick darin zu nehmen, wie die Verbrennung in jedem Rohr vor sich geht. Durch die hohle Spindel oder durch andere Teile kann Zusatzluft angesaugt werden, falls dies erwünscht sein sollte.
  • Die Einleitung der Zündung kann dadurch erleichtert werden, daß am oberen Ende eines jeden Brenners vermittels eines Gasstrahles die Einrichtung getroffen wird, das Gas selbsttätig zu entzünden, sobald das Ventil geöffnet wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Abb. = zeigt in Stirnansicht ein einzelnes Gehäuse für die Gasversorgung, welches erfindungsgemäß mit mehreren Brennern versehen und gegenüber der Rohrplatte eines Kessels angeordnet ist.
  • Abb. 2 ist ein lotrechter Schnitt.
  • Zn der Vorder- wie auch in der Rückseite des Gasausgleichbehälters a sind gleichachsige Öffnungen b angeordnet. Der Behälter ist in einer solchen Stellung befestigt, daß diese Öffnungen in der gleichen Achse mit den entsprechenden Kesselrohren c liegen (Abb. 2). Dem Behälter a wird vermittels einer von einem Ventil geregelten Zuleitung g Gas zugeführt.
  • Die Brennerdüsen, won welchen je eine in jede Öffnung b der Rückwand des Gehäuses a eingesetzt ist, bestehen aus zwei Teilen, einem vorderen Teil e, der mit leichtem Spiel auf dem hinteren Teil f angeordnet ist, 'welch letzterer in der Gehäusewand befestigt ist. Der Teil e trägt ein vorragendes Stück g, welches dazu dient, auf dem unteren inneren Endrand des Kesselrohrs c aufzuliegen. Mit Hilfe dieser Einrichtung ist die Gleichachsigkeit zwischen .Kesselrohr und Brennerdüse gesichert, falls eine kleine Verschiebung der Achse irgendeines Ventils h hinsichtlich des dazugehörigen Kesselrohres c eintreten sollte.
  • Der Ventilteller lt, welcher die Brennerdüse abschließen soll, ist auf einer hohlen Spindel i befestigt, welche sich durch die Führung und Stoffbüchse hindurch in der Vorderwand des Behälters a erstreckt. Auf dem Ende dieser Spindel ist in bekannter Weise ein Handrad k, gesichert durch eine entsprechende Schraubenmutter, aufgeschraubt, welches zum Offnen und Schließen des Ventiles dient. Da die hohle Spindel sich auf der gleichen Achse wie das Kesselrohr befindet, so kann in das Innere des letzteren Einblick durch die Spindel hindurch genommen werden, welche, falls erforderlich, durch einen Einsatz aus Glas oder einem anderen lichtdurchlässigen Stoff abgeschlossen werden kann, falls Erstluft nicht vorgesehen wird. Da die durch die hohle Spindel angesaugte Luft häufig ein Zurückschlagen der Flamme in der Brennerdüse verursacht, so wird die Spindel zweckmäßig in dein vorderen Teil . der Brennerdüse verlängert, um diesem Nachteil vorzubeugen, wie in Abb. 2 angedeutet.
  • Obgleich nicht in der Zeichnung gezeigt, kann der Raum zwischen dem Gasausgleichbehälter und dem Kessel von einem Mantel umgeben werden, so daß ein Brennergehäuse gebildet wird, in welchem Handlöcher vorgesehen sind, um die durch Öffnungen einer Rohrleitung n ausströmenden Gasstrahlen zu entzünden. Ein solches Brennergehäuse kann in irgendeiner bekannten Weise mit heißer Luft versorgt werden.
  • Der Behälter a besitzt noch eine Tür l für Reinigungszwecke und einen Abzug in für abgelagerte teerige Rückstände.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasfeuerung für Röhrenkessel mit ein zelnen Brennern, welche den .einzelnen Röhren zugeordnet sind und ihnen nicht explodierende Gasgemische zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gasdüsen an einem gemeinsamen freistehenden Gasausgleichbehälter (a) einzeln einstellbar und so angebracht sind, daß die Ansaugung der Luft durch die einzelnen Gasstrahlen in dem Zwischenraum zwischen der Wand des Behälters unmittelbar vor der Stirnwand des Kessels zwischen dem eingestellten Ende der Gasdüse bzw. eines diese umgebenden weiteren Rohres erfolgt, wodurch erreicht wird, daß, nachdem die einzelnen Düsen für eine bestimmte Belastung für richtige Verbrennung in den einzelnen Feuerröhren erfolgt ist, der eingestellte Wirkungsgrad auch bei Regelung der Gaszufuhr nur durch das Hauptventil in der Zuleitung zu dem Ausgleichbehälter bleibt.
  2. 2. Ausführungsform der Düsen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie als hohle Spindeln (i) gestaltet sind, welche an der Vorderseite des Ausgleichbehälters (a) einen Ventilteller (la) tragen und an der Rückseite des Behälters mit einer Schraubeneinstellung (k) versehen sind.
  3. 3. Ausführungsform der Düsen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie in dem Zwischenraum zwischen dem Ausgleichbehälter (a) und der Röhrenwand des Kessels von einem weiteren Rohr (e) umgeben sind, welches mittels eines Ansatzes (g) auf dem unteren Rand des Kesselrohrs aufliegt.
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