DE250700C - - Google Patents

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DE250700C
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gas
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bores
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DENDAT250700D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/08Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks
    • F16K11/083Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks with tapered plug

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250700 KLASSE 4 c. GRUPPE
WILHELM HEINRICH in BERLIN.
Mischhahn für Lötkolben mit regelbarer Heizstoffzuführung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1911 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Lötkolben mit einer Reguliervorrichtung für die Zufuhr eines Gas- und Luftgemisches.
Gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht die Erfindung in der besonderen Ausbildung des Hahnes zur Regelung der Zufuhr des Gases und der Luft.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Lötkolbens veranschaulicht, ίο Es zeigt:
Fig. ι den Kolben in der Seitenansicht mit
geschnittener Mischkammer und geschnittenem Ventil, die Stellung II des Ventils mit der Zuleitung des Gasluftgemisches für eine große Heizflamme,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Mischkammer und das Ventil für Zuführung eines Gasluftgemisches bei kleiner Heizflamme, Stellung I,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Mischkammer mit abgesperrter Luft- und abgesperrter großer Gasleitung. Die kleine Gaszuleitung bleibt bestehen für die Flamme des sogenannten Kleinstellers, Stellung III.
Fig. 4 zeigt einen Grundriß des Lötkolbens.
Fig. 5 bis 7 zeigen Einzelheiten dieser Vorrichtung.
Die Erwärmung des Lötkolbens erfolgt in üblicher Weise durch ein Gemisch von Luft und Gas, welches in dem Mischhahn 2 erzeugt wird, um dann durch eine Leitung 4 dem Lötkolben zugeführt zu werden. Der Mischhahn 2 ist nach der Erfindung in folgender Weise ausgeführt:
Das Hahngehäuse ist mit zwei Bohrungen b und c versehen, die an die Rohrleitungen 19 und 20 angeschlossen sind und die ihrerseits mit den Anschlußstutzen 12 und 12' in Verbindung stehen, denen das Gas bzw. die Preßluft zugeführt wird. Jedoch besitzt die Bohrung b einen geringeren Querschnitt als die Bohrung c der Mischkammer 2.
Den Bohrungen b und c gegenüberliegend befindet sich im Gehäuse die Bohrung d, durch welche ■ das Gasgemisch der Leitung 4 zugeführt wird. Weiter ist in der. Mischkammer 2 die konische Bohrung α angebracht, in welcher sich alle drei Bohrungen a, b und c vereinigen und in welche der Mischhahn 3 eingeschliffen ist, der einen Hohlraum g aufweist und ebenfalls drei Bohrungen b, c, d hat, die in der in Fig. 1 dargestellten Stellung II die Verlängerungen der Bohrungen der Mischkammer 2 bilden.
In dieser Stellung wird ein gleichmäßiges Einströmen des Gases wie der Luft erfolgen, und die Bildung einer starken Heizflamme an der Ausströmdüse 10 der Leitung 4 verursacht, wie sie beim Löten benötigt wird. Wird der Hahn um 180° gedreht, so werden die Bohrungen c und d zum größten Teil, die Bohrung b wird dagegen ganz abgedeckt (Fig. 2).
Durch diese Stellung soll erreicht werden, daß dem Lötkolben eine schwache Flamme zugeführt wird, die bei nur kurzer Unterbrechung der Arbeit den Lötkolben vollkommen heiß erhält, damit die Lötarbeit sofort j wieder aufgenommen werden kann.
Auch wird angestrebt, unter möglichst sparsamem Verbrauch von Gas ein Gasgemisch
(etwa 1Z3 Gas und 2/3 Luft) zu erzielen, um zu diesem Zwecke eine intensive Hitze zu erzeugen.
Da aber die Bohrung b in dieser Stellung vollkommen abgedeckt ist, also kein Gas in die Mischkammer 2 eindringen kann, ist in der Bohrung b eine Rinne b1 vorgesehen, um dem Gase in der erforderlichen Menge den Zutritt zu dem Hohlräume des Mischhahnes zu gestatten (vgl. Fig. 2, Stellung I).
Um nun ein vollständiges !Absperreh der Bohrungen b und c herbeizuführen, wird der Hahn 3 um 90 ° gedreht, wie die Stellung III in Fig. 3 zeigt.
Um das jedesmalige Anzünden der Heizflamme zu ersparen, wird in bekannter Weise ein kleines Gasflämmchen durch Speisung der kleinen Gasleitung 18 unterhalten, die in eine hinter der Bohrung α zur Bohrung δ senk-
recht stehende Bohrung f einmündet; die Gaszufuhr kann -durch die Stellschraube ιη geregelt werden. Als äußeres Zeichen dafür, daß der Mischhahn 3 eine: bestimmte Stellung einnimmt, kann auf dem Ventilgriff 11 eine Marke 0 angeordnet sein, so daß beispielsweise, wenn die Marke β nach vorn steht (Fig. 2 und 4), die Bohrungen zum Teil abgedeckt sind, dagegen !wenn die Marke e sich hinten befindet (Fig. 1), dem Gase freier Durchgang gewährt wird.
Zweckmäßig ist dafür Sorge zu tragen, daß der Ventilhahn 3 möglichst leicht verstellbar ist, so daß er gegebenenfalls von dem Daumen der den Griff 1 umfassenden Hand verstellt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mischhahn für Lötkolben mit regelbarer Heizstoffzuführung, gekennzeichnet durch die Anordnung der Bohrungen (b, c, ä) in dem Gehäuse und in dem mit einer zentralen Bohrung (g) versehenen Küken des Mischhahnes in der Weise, daß bei einer Drehung des Hahnes um 180 ° aus der dem freien Durchfluß des Gases und der Luft durch die Wandung des Kükens entsprechenden Stellung sowohl die Bohrungen (b, c) für die Gas- und Luftzuführung als auch die Bohrung (d) für den Abfluß des Gemisches zum größten Teil abgedeckt sind.
2. Mischhahn nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung der Bohrung (ä) im Hahnküken, in der Weise, daß nach der Drehung des Hahnes um 180 ° die durch die Bohrung (b) des Gehäuses vollkommen abgesperrte Zufuhr des Brenngases in einer zur Unterhaltung einer kleinen Flamme dienenden Menge durch eine in die Bohrung (d) des Kükens mündende, in der Wandung der Boh-
■ rung (b). angebrachte Rinne ^1,) bewirkt "wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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