DE286386C - - Google Patents

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DE286386C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/02Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 286386 -KLASSE 57«. GRUPPE
EASTMAN KODAK COMPANY in ROCHESTER,
New York, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Kamera, mit einem an das Kameragehäuse angelenkten Laufbrett und einer auf diesem verschiebbaren Verlängerung zur Führung des Objektivschlittens, die in ihrer Anfangslage auf dem Laufbrett durch eine Feder festgehalten, deren Sperrwirkung bei der Weiterverschiebung des , Objektivschlittens bis in seine Endstellung auf der Führungsschiene gelöst wird,
ίο Gemäß der Erfindung greift die Sperre durch diese vom Ojektivschlitten in dessen äußerer Endlage hervorgerufene Auslösung hinter den Objektivschlitten und sichert diesen in seiner äußeren Endlage auf seiner Führungsschiene. In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Kamera.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Verlängerung des Laufbodens in ihrer gewöhnlichen Stellung.
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 mit der Verlängerung des Laufbodens in seiner äußeren Endlage.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe.
Die neue Kamera besteht wie üblich aus dem Gehäuse 1, dem zusammenklappbaren Balg 2 und dem Objektivträgerbrett 3. Das Gehäuse 1 bildet in üblicher Weise eine Kammer 4 zur Aufnahme des Balges in zusammengefaltetem Zustand und hat an seinem Bodenteil ein kurzes unbewegliches Laufbrett 5. Abgeschlossen wird das Gehäuse 1 durch einen mittels eines Scharniers an ihn angelenkten Deckel 6. Der heruntergeklappte Deckel 6 bildet als Verlängerung des Laufbrettes 5 im Gehäuse 1 den eigentlichen Laufboden für den einen Teil des Objektivträgers 3 bildenden Wagen 7. Der Deckel 6 ist mit einer Führungschiene 9 für den Wagen 7 versehen (Fig. ι bis 4).
Die Führung 9 wird aus den seitlichen Flanschen 10 einer auf dem Deckel 6 in der Längsrichtung verschiebbaren Platte 11 gebildet. In der letzteren sind Schlitze 12 ausgespart, in welche die in dem Deckel 6 eingelassenen Führungszapfen 13 greifen. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist in einem der seitlichen Flanschen 10 der Gleitplatte 11 ein Sperrzapfen 14 eingelassen, gegen den der in seiner Führung verschiebbare Wagen 7 zunächst anstößt. Beim Weiteren Zug auf den Wagen 7 wird auf diese Weise die Gleitplatte 11 nach außen mitgenommen, bis sie durch eine weiter unten beschriebene Verriegelüngsvorrichtung festgehalten wird.
Um eine Verschiebung der Gleitplatte 11 nach außen bei dem Herausziehen des Wagens 7 beziehungsweise beim Entfalten des Balges zunächst zu verhindern, dient eine an einem der Seitenflanschen 10 der Wagenführung angebrachte Feder 15, deren abgebogenes freies Ende 16, wie Fig. 2 erkennen läßt, in bestimmter Lage der Gleitplatte 11 gegen die Ecke 17 des Flansches 18 einer parallel zu dem Führungsflansch 10 auf dem Deckel 6
befestigten Platte 19 anstößt. Auf diese Weise wird die Führungsplatte 11 genügend festgehalten, daß sie beim Herausziehen des Wagens 7 zunächst nicht mitgenommen wird.
Stößt der Wagen 7 gegen den Sperrzapfen 14 an und übt man nunmehr noch einen weiteren Zug auf den Wagen 7 aus, so wird die Feder 15 gegen den Flansch 10 gepreßt, so daß auch die Gleitplatte 11 über ihre Führungszapfen 13 weiter nach auswärts gezogen wird.
(Fig. 3);
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die beschriebene Anordnung ein Herausziehen des Wagens 7 aus dem Gehäuse 1 und ein Führen des Wagens 7 in der Führung 10, 11 erlaubt, ohne daß der Wagen 7 hierbei fest mit dem Deckel 6 verriegelt wird. Um eine solche Verriegelung zu ermöglichen, ist die Feder 15 an der dem Flansch 18 gegenüberliegenden Seite mit einem Zapfen 20 versehen, der beim Anschlagen des Wagens 7 gegen den Sperrzapfen 14 in eine' Öffnung 21 des Führungsflansches 10 einschnappt und hinter dem Wagen 7 eingreift, so daß der Wagen 7 in seiner Lage auf der Gleitplatte 11 gesichert ist. Bei einer Rückwärtsyerschiebung des Wagens 7 zwecks Zusammenf altens des Balges wird auf diese Weise auch die Gleitplatte 11 in ihre normale Stellung zurückgeschoben, in welcher die Führungszapfen 13 gegen die Enden der Führungsschlitze 12 anschlagen. In dieser Stellung ist die Feder 15 wieder freigegeben, so daß ihr abgebogener Teil wieder über die Ecke 17 des Flansches 18 greifen und der Zapfen 20 wieder außer Eingriff mit dem Flansch 10 gelangen kann, so daß einer weiteren Verschiebung des Wagens 7 nach einwärts in die Balgkammer 4 nichts mehr im Wege steht. Bei auseinandergezogenem Balg dient der Flansch 18 dazu, die Feder 15 dauernd gegen den Flansch 10 gepreßt zu halten und eine dementsprechende Verriegelung des Wagens 7 in seiner äußersten Stellung auf der Führungsplatte 11 zu bewerkstelligen.
Begrenzt wird der Weg der Gleitplatte 11 durch einen Zapfen 22 an einem Seitenflansch 10, der gegen die Ecke 17 des Flansches 18 anstößt.
Die Erfindung ist nicht auf Klappkameras beschränkt. Man kann sie mit Vorteil auch auf Stativkameras mit ausziehbarem Balg anwenden, die mit einem verhältnismäßig kurzen Laufboden 6 und einem dementsprechend langen Objektivträger versehen sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Flachkamera mit einem an das Kameragehäuse angelenkten Laufbrett und einer auf diesem verschiebbaren Verlängerung zur Führung des Objektivschlittens, die in ihrer Anfangslage auf dem Laufbrett durch eine Sperre festgehalten wird, deren Sperrwirkung bei der Weiterverschiebung des Objektivschlittens bis in seine Endstellung auf der Führungsschiene gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre durch diese vom Objektivschlitten in dessen äußerer Endlage hervorgerufene Auslösung hinter den Objektivschlitten greift und diesen dadurch in seiner äußeren Endlage auf seiner Führungsschiene sichert.
2. Flachkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Führungsschiene des Objektivträgers an-
. gebrachte Feder (15) mit einem abgebogenen Ende (16) hinter einen Anschlag (17) auf dem Laufboden (6) greift, bis sie beim Hervorziehen der Führungsschiene (11) mittels des in die vordere Endlage heraus-•gezogenen Objektivträgerschlittens selbst vorbewegt wird, so daß ihr Ende (16) an einer Führung (18) entlanggleitet und dadurch ein an ihr befestigter Sperrzapfen (20) hinter den ausgezogenen Objektivträgerschlitten gedrängt wird; infolgedessen kann dieser alsdann nur mit der Führungsschiene zusammen verschoben werden; beim Zurückschieben des Objektivträgers greift die Feder (15) mit ihrem abgebogenen Ende (16) erst dann wieder hinter den Anschlag (17) und.gibt den Objektivträgerschlitten frei, wenn die Führungsschiene zurückgeschoben ist; diese Schiene ist dann ; gegen das Hervorziehen aus der inneren '95 Endlage gesichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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