DE286375C - - Google Patents

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DE286375C
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DE
Germany
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lever
crank
counterweight
disc
molding machine
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
er
- M 286375 KLASSE 31 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Formmaschine mit durch Kurbeltrieb und Gegengewicht heb- und senkbarer Wendeplatte und kennzeichnet sich dadurch, daß das Gegengewicht auf seine beim Hub bewegten Hebel so einwirkt, daß sich die Hebelarme in ihrer Gesamtwirkung im gleichen Verhältnis wie der Hebelarm der Kurbelscheibe ändern.
Die Formplatte wird infolgedessen stets im
ίο Gleichgewicht gehalten.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer Formmaschine bekannter Art veranschaulicht. In den Fig. ι und 2 ist die Formmaschine in Vorderansicht und in Draufsicht dargestellt. Fig. 3 zeigt sie in Seitenansicht, und in Fig. 4 ist die Maschine nach A-B der Fig. 1 geschnitten mit anderer Stellung von Teilen gezeigt.
Am Fußgestell 1 der Maschine ist eine Welle 2 gelagert, an deren beiden Enden Kurbelscheiben 3 befestigt sind. Auf dem Drehzapfen 4 dieser Scheiben ist eine Stange 5 gelagert, deren anderes Ende mit einem in der
!5 die Formplatte tragenden Säule 6 befestigten Drehzapfen 7 in Eingriff steht, so daß bei einer Drehung der Scheiben 3 die Säulen und damit die Formplatte 16 auf- und abwärts bewegt werden. Die Drehung der Scheiben erfolgt durch einen auf der Welle 2 aufgekeilten Handhebel 15. Auf der Scheibe 3 oder auf einer besonderen, ebenfalls auf der Welle 2 sitzenden Scheibe 9 ist ein Seil 8 oder eine Kette aufgewickelt. Bei Anwendung einer besonderen Scheibe 9 ist die Möglichkeit gegeben, die Pleuelstangen und Kurbelscheiben staubdicht einkapseln zu können. Das andere Ende des Seiles 8 ist an einem Arm 10 eines Winkelhebels befestigt, dessen anderer Arm 11 mittels der Stange 12 mit dem Hebel 13 verbunden ist. Die Verbindung ist. dabei so gehalten, daß eine Abwärtsbewegung des Handhebels 15 eine Drehung der Welle 2 ein Anheben der Säule 6 und eine Abwärtsbewegung des Hebels 13 zur Folge hat. Auf dem Hebel 13 ist das Gegengewicht 14 verschiebbar gelagert, so daß sein Hebelarm entsprechend dem wechselnden Gewicht der Formplatten beliebig geändert werden kann.
Die Stange 5 greift nun in solcher Weise an der Kurbelscheibe 3 an, und die Hebel 10, 11, 12, 13 sind derart mit der Kurbelscheibe und untereinander verbunden, daß die wirksamen Hebelarme der Hebel 10 bis 13 sich, was die Gesamtwirkung angeht, im gleichen Verhältnis wie der wirksame Hebelarm der Kurbelscheibe ändern, so daß die durch das Gewicht 14 und die Formplatte von entgegengesetzten Seiten auf die Kurbelwelle ausgeübten Drehmomente in allen Stellen gleich sind. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Ausführung derart, daß bei der Bewegung die wirksamen Hebelarme des Gewichtshebelgestänges und der Kurbelscheibe eine Verlängerung erfahren und in der Mittelstellung am größten sind (s. Fig. 4). Danach findet
wieder ein Verkürzen der wirksamen Hebelarme statt (s. punktierte Stellung der Fig. 2).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    5
    i. Formmaschine mit durch Kurbeltrieb
    und Gegengewicht heb- und senkbarer Wendeplatte, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (14) auf seine beim Hub bewegten Hebel (10, 11, 12,13) so einwirkt, daß sich die Hebelarme in ihrer Gesamtwirkung im gleichen Verhältnis wie der Hebelarm der Kurbelscheibe (3) ändern.
  2. 2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Gegengewichtshebel (io, 11, 12, 13) auf die Hubvorrichtung durch ein Seil (8) ο. dgl. übertragen wird, das sich auf die Kurbelscheibe (3) oder eine mit ihr gleichächsige Scheibe (9) aufwickelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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