DE286261C - - Google Patents

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DE286261C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/04Stationary flat screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/04Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size
    • B07B13/07Apparatus in which aggregates or articles are moved along or past openings which increase in size in the direction of movement

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 286261 -■ KLASSE 1 a. GRUPPE
Feststehender Koksabscheider. ' Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1914 ab.
Die bisher verwendeten feststehenden Koksabscheider, die zum Abscheiden des feinkörnigen Kokses und der Schlacke aus der Koksmasse dienen, verstopfen sich so rasch und lassen einen so großen Teil des Grießkokses und der Schlacke in der Koksmasse zurück; daß in der Praxis vorzugsweise drehende Sichter oder schwingende Siebe oder andere, auf mechanischem Wege bewegte Abscheider benutzt werden, um eine sichere Trennung der Massen zu erreichen.
Das Ausscheiden des Gfießkokses und der Schlacke aus der Koksmasse bringt Schwierigkeiten mit sich, die nicht entstehen, wenn Güter verschiedener Dichte oder solche Stückgüter verwendet werden, die eine verhältnismäßig glatte Oberfläche besitzen, wie z. B. Steinkohlen, Kies, Saaten usw. Der Koks dagegen wird infolge seiner rauhen Oberfläche
ao zwischen den Stangen oder in den Öffnungen der für gewöhnlich. zum Aussieben des Kokses benutzten Sichter oder Abscheider festgehalten, so daß die Zwischenräume bald in einem solchen Maße sich verstopfen, daß die Abscheidung gänzlich ungenügend wird. Das häufige Reinigen der Sichter ist so unbequem und mühsam, daß die feststehenden Abscheider bisher als unpraktisch sich erwiesen haben. Mit Rücksicht auf die Kosten und die Unbequemlichkeit des Einrichtens und des Arbeitens mechanisch bewegter Siebe wird nach der Erfindung ein feststehender Abscheider vorgeschlagen, der dem über die Siebfläche infolge der Schwere fließenden Koks eine Bewegung gewährt, die jener gleichkommt, welche bei mechanisch bewegten Sichtern erreicht wird, um das oben erwähnte Verstopfen zu verhindern und um die Koksmasse während ihrer Wanderung über die Siebfläche tüchtig durchzuschütteln, so daß die kleineren auszuscheidenden Teilchen durch die Zwischenräume hindurchfallen und in wirksamer Weise von dem Stückgut getrennt werden.
Durch eingehende Versuche ist ein feststehender Abscheider gefunden worden, weleher das Gut während seiner Wanderung über das Sieb infolge der Schwere fortwährend und in lebhafter Weise durcheinanderrüttelt, so daß es rollt und dabei die kleinen Teilchen ausscheidet, wodurch das Festsetzen der Teilchen und das Verstopfen in den Zwischenräumen vermieden -wird, was unvermeidlich ist, wenn der Koks infolge seiner Schwere über die bisher verwendeten Siebe herabgleitet.
Nach der Erfindung besteht der Koksabscheider aus einer Anzahl schmaler Querstäbe, die mit einem gewissen Zwischenraum nebeneinander angeordnet und nach vorn geneigt sind und eine treppenförmige Reihe von einzelnen feststehenden Flächen bilden, über die das Gut infolge der Schwere herabfließt, wo-
bei die größeren Koksstücke von einer Querstange zur anderen über die Länge des Siebes hin herabspringen, ohne daß dabei ein nennenswertes Dar über hin weggleit en eintritt. Auf diese Weise werden die kleinen Teilchen durch die Zwischenräume auf den Boden abgeschieden.
Die wagerechten Zwischenräume zwischen den Querstäben betragen ungefähr 2 cm. Die
ίο etwa 3 cm breiten Stäbe sind um einen Winkel von io bis 25 ° zur Wagerechten weniger geneigt, als die allgemeine Neigung des Siebes beträgt, welche ungefähr 40 ° zur Wagerechten sein kann. Die oberen Flächen der Querstangen sind in bezug auf die Größe der Koksstücke schmal und so zahlreich, daß der Koks ununterbrochen durchgerüttelt wird, wenn er von Stange zu Stange herabspringt, so daß er keine kleinen Teilchen bei einem einigermaßen erheblichen Ärbeitsweg zurückhält. Die Breite der Querstangen und ihr gegenseitiger Zwischenraum können entsprechend dem auszusiebenden Gut und entsprechend dem gewünschten Feinheitsgrad gewählt werden.
Die oberen Flächen der Querstangen können anstatt eben auch nach, innen oder außen gewölbt sein.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt und die Fig. 2 eine Draufsicht-auf den Abscheider.
Zwischen den beiden feststehenden Seitenwangen α, α des Abscheiders sind die schmalen Querstangen b, b angeordnet, welche mit gewissen Zwischenräumen nebeneinander und unter einem bestimmten Winkel zur Wagerechten befestigt sind, z. B. mittels der Muttern c, c, die die Stangen in "ihrer Lage festhalten: Der Abscheider ist dem Fülltrichter d gegenüber so angeordnet, daß der auszusie-. bende Koks der oberen Querstange d zuerst zugeführt wird. Die Hauptneigung des dargestellten Abscheiders beträgt ungefähr 40 ° zur Wagerechten, während die oberen Flächen der Querstangen b ungefähr 15 ° zur Wagerechten" geneigt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: -o
    Feststehender Koksabscheider, gekennzeichnet durch eine Anzahl schmaler, in einem wagerechten Abstand voneinander angeordneter, nach vorn geneigter Querstäbe, die eine treppenförmige Reihe von feststehenden Flächen bilden, über welche das auszuscheidende Gut infolge der Schwere wandert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT286261D 1913-03-03 Active DE286261C (de)

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GB286261X 1913-03-03

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NL (1) NL1937C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057031B (de) * 1955-10-28 1959-05-14 Salzdefurth Ver Kaliwerke Vorrichtung zum Abtrennen der Feinanteile aus schuettbaren Massen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057031B (de) * 1955-10-28 1959-05-14 Salzdefurth Ver Kaliwerke Vorrichtung zum Abtrennen der Feinanteile aus schuettbaren Massen

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