DE286146C - - Google Patents

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DE286146C
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Germany
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elevator
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cell
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M7/00Power lines or rails specially adapted for electrically-propelled vehicles of special types, e.g. suspension tramway, ropeway, underground railway

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVi 286146'-KLASSE 20k. GRUPPE
J. POHLIG AKT-GES. in CÖLN-ZOLLSTOCK und GEORG SCHÖNBORN in CÖLN a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. August 1913 ab.
Bei Elektrohängebahnen, bei denen die Strecken in verschiedener Höhenlage verlaufen und zur Überwindung des Höhenunterschiedes Aufzüge eingebaut sind, benutzt man meist doppeltrümige Aufzüge, in der Weise, daß der eine Aufzug nur Wagen von unten nach oben und der andere nur Wagen von oben nach unten befördert. Bekannt ist auch ein Verfahre^ bei einem eintrümigen Aufzug mit nur
ίο einer Zelle die Wagen sowohl nach oben wie nach unten zu befördern. Erreicht wird dieser Erfolg, dadurch, daß der aus der Zelle entweder oben oder unten ausfahrende Wagen selbsttätig das sofortige Einfahren eines andern Wageiis bewirkt. Die Erfindung betrifft ein ähnliches Verfahren, und zwar besteht dies darin, daß die Bewegung der in der Zelle befindlichen Verriegelungsvorrichtung für die Wagen dazu benutzt wird, die Wagenfolge sowie die Steuerung des Aufzuges zu regeln. Dies geschieht dadurch, daß die Verriegelungsvorrichtung beim Einfahren eines Wagens ausweicht und sofort wieder einschnappt und nach Beendigung des Hub- oder Senkvorganges ausgelöst wird, so daß sie wiederum eine Bewegung ausführt. Diese Bewegungen werden dazu benutzt, Stromstöße zu erzeugen, durch welche ein Walzenschalter gedreht und der Strom verlauf für das Einfahren der Wagen und die Bewegung des Aufzuges eingestellt wird.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 die Anordnung schematisch dargestellt. Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab die Verriegelungsvorrichtung in der Aufzugszelle. In dem Aufzugsschacht 1 bewegt sich die im wesentlichen aus dem Schienenstück 2 bestehende Aufzugszelle auf und ab. Am unteren Ende des Aufzuges dienen die Gleisstücke 3 und 4, am oberen Ende die Gleisstücke 5 und 6 zur Ein- bzw. Ausfahrt der Wagen. An dem Gleisstück 2 ist eine Verriegelungsvorrichtung 7 angebracht, welche beim Einfahren eines Wagens in die in Fig. 2 gestrichelt gezeichnete Stellung zurückgeht und sofort wieder in die Ruhestellung zurückschwingt. Beim Zurückgehen werden die Kontakte 8 und 9 geöffnet und beim Zurückschwingen wieder geschlossen. Über dem Schienenstück 2 befindet sich ein Fahrleitungsstück 10, welches am oberen Ende des Aufzuges durch Berührung mit dem Kontakt 11 und am unteren Ende durch Berührung mit dem Kontakt 12 an die Fahrleitung der Gleise 6 bzw. 4 angeschlossen wird. Der Arbeitsgang der Einrichtung ist folgender:
Wird angenommen, daß sich ein Wagen im Aufzug befindet und letzterer nach oben gefahren ist, so daß er die in Fig. 1 dargestellte Stellung einnimmt. Sobald er diese Stellung erreicht, ist das Fahrleitungsstück 10 über Kontakte 11 mit der Fahrleitung des Gleises 6 verbunden, und die Verriegelungsvorrichtung 7 ist durch mechanischen Anschlag nach rückwärts bewegt worden. Der Wagen fährt jetzt nach links heraus, löst dadurch
die Verriegelungsvorrichtung aus, die in ihre Ruhelage nach vorn schwingt und die Kontakte 8 und 9 schließt. Dadurch erhält der Magnet 13 einen Stromstoß und schaltet den Walzenschalter 14 um eine Stellung weiter, nämlich auf »Fahren oben«. Der auf dem Gleis 5 haltende Wagen 15 fährt jetzt in den Aufzug ein, drückt die Verriegelungsvorrichtung für einen Augenblick beiseite, und bei ihrem Zurückgehen erhält der Magnet 13 wiederum einen Stromstoß, wodurch der Walzenschalter auf »Senken« gestellt wird. Dadurch erhält der Aufzugsmotor über den Selbstanlasser Strom im Senksinne und fährt nach unten.
Unten angekommen, verbindet sich das Leitungsstück 10 über den Kontakt 12 mit der Fahrleitung des Gleises 4, gleichzeitig wird, wie oben, die Verriegelung 7 durch Anschlag ausgelöst, der Wagen fährt nach links heraus, und beim Zurückgehen der Verriegelung wird der Walzenschalter auf »Fahren unten« gedreht, so daß ein auf dem Gleis 3 haltender Wagen sofort in den Aufzug einlaufen kann. Durch die Anordnung nach der Erfindung ist man also imstande, einen eintrümigen Aufzug bei seiner Fahrt in beiden Richtungen voll auszunutzen. Die Aufzugsanordnung kann im übrigen an Bahnen mit jedem beliebigen Blocksystem ohne weiteres eingefügt werden.

Claims (2)

.Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Betriebe von Elektrohängebahnen mit Gleisstrecken in verschiedenen Höhenlagen unter Benutzung eines Aufzuges mit einer Zelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der in der Zelle (2) befindlichen Verriegelungsvorrichtung (7) für die Wagen dazu benutzt wird, die Wagenfolge sowie die Steuerung des Aufzuges zu regeln.
2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung
(7) bei Beendigung des Hubes z. B. durch einen Anschlag derart freigegeben wird, daß sie sowohl durch den ausfahrenden wie durch den einfahrenden Wagen bewegt wird; diese Bewegung wird jedesmal (z. B. unter Vermittlung einer Schaltelektroma- segneten 13) zur Fortschaltung einer Schaltwalze (14) benutzt, welche die Bewegung der einfahrenden Wagen und des Aufzuges (2) steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2591680A (en) * 1945-06-08 1952-04-08 Dachkevitch Vsevolod Automatic cable gripper for suspended vehicles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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