DE267490C - - Google Patents

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DE267490C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/40Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/088Remote control of electric cranes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267490 KLASSE 35 b. GRUPPE
ADOLF BLEICHERT & CO. in LEIPZIG-GOHLIS.
Fernsteuerung für Elektrohängebahnen. Zusatz zum Patent 267475.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1910 ab. Längste Dauer: 4. Mai 1925.
Das Patent 267475 betrifft eine Fernsteuerung für Elektrohängebahnen, bei welcher die Fahrleitung in einzelne Abschnitte zerlegt wird, die für sich zum Zwecke der Weiterschaltung der Steuerwalze stromlos gemacht und mit Stromstößen beschickt werden.
Bei der vorliegenden Erfindung ist die Zerlegung der Fahrleitung in einzelne Abschnitte beibehalten, so daß eine bestimmte Strecke, auf welcher gesteuert werden soll, für sich allein stromlos gemacht werden kann. Der Arbeitsstrom geht durch die Leitung und den Stromabnehmer zu dem Steuermagneten und dem Verteiler und von letzterem über den Motor zu der als Rückleitung dienenden Fahrschiene. Je nach der Stellung des Verteilers wird der Strom über den Hub- oder den Fahrmotor geleitet. Hierin besteht auch der Hauptunterschied gegenüber bekannten älteren Steuerungen für Elektrohängebahnen, bei welchen in ähnlicher Weise durch Auflaufen auf eine stromlose Strecke ein Weiterschalten stattfindet, für Hub- und Fahrwerk aber getrennte Steuervorrichtungen vorhanden sind, während im vorliegenden Fall die Steuervorrichtung für Hub- und Fahrwerk gemeinsam ist. Sobald der Wagen die Strecke befährt, auf welcher gesteuert werden soll, wird der betreffende Teil der Fahrleitung stromlos gemacht. Der Steuermagnet sinkt alsdann infolge seines Eigengewichts oder auch infolge eines Federdrucks zurück und schaltet hierbei ein mit dem Stromverteiler verbundenes Gesperre weiter. Wird die Fahrleitung wieder unter Strom gesetzt, so erhält auch der Steuerungsmagnet Strom, wodurch er in seine Arbeitsstellung wieder zurückgebracht wird. Der Arbeitsstrom geht nun ebenso wie früher über den Stromabnehmer zum Verteiler, infolge der Schaltung des Verteilers aber zu einem anderen Motor oder durch denselben Motor in entgegengesetzter Richtung. Es besteht nun die Möglichkeit, daß der Stromabnehmer während der Fahrt des Wagens von der Fahrleitung abspringt oder auch bei der Blockierung durch das Pedal von der Fahrleitung abgezogen wird. Um in diesen Fällen eine ungewollte Umsteuerung des Verteilers zu verhindern, wird der Steuermagnet durch den Stromabnehmer gesperrt oder durch denselben die Kupplung zwischen dem Steuermagneten und dem Verteiler unterbrochen. Hierdurch wird die Schaltung verhindert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine schematische Darstellung der Anlage und
Fig. 2 und 3 ein. Beispiel für die Entkupplung des Verteilers bei dem Abspringen oder Abziehen des Stromabnehmers von der Leitung.
Die Fahrleitung f ist an der für die Steuerung des Wagens vorgesehenen Stelle unterteilt, so daß sie zeitweilig unterbrochen werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden Klappenschalter d durch vom Maschinistenstand
aus schaltbare Elektromagnete α bewegt, so daß die Steuerstrecke der Fahrleitung vom Maschinistenstand aus beliebig viel Stromstöße und Stromunterbrechungen erhalten kann. Der Hilfsstrom zur Bedienung des oder der Magnete α geht hierbei von der Fahrleitung f ab durch den Hebelschalter k zu den Hubmagneten α und von dort über die Leitung c über die Fahrschiene s zur Erde. Ist der Klappenschalter d geschlossen und befindet sich auf der abgeteilten Steuerstrecke f ein Wagen, so tritt der Arbeitsstrom von der Leitung f über den Schalter d zur Leitung f, von dort durch den Stromabnehmer b über die Leitung e und einen selbsttätigen Anlasser g in die Leitung h zu dem Verteiler I. Der Strom wird hier im Falle der Fahrt nach links so verteilt, daß er von 1 der Leitung h über den Verteiler, über die Bürstenleitungen 2 und 3 des Fahrmotors υ und über den Verteiler zurück zur Wicklungsleitung 4 und von dort zur geerdeten Leitung s geführt wird. Gleichzeitig tritt von dem Stromabmehmer b und der Leitung e ab ein Teilstrom w über den Steuermagneten i in die Erdleitung s, hierbei den Steuerhebel m hochziehend. Wird durch Abheben der Klappe d der Strom unterbrochen, so hält der Wagen an. Da der Steuermagnet i durch die Unterbrechung ebenfalls seinen Strom verliert, so fällt der Steuerhebel m herab und dreht mittels eines Sperr hebeis η das Gesperre 0 und damit die Verteilerwalze um eine Schaltung weiter. Erhält die Stromleitung f durch Schließen der Klappe d wieder Strom, so geht dieser Strom über den Anlasser g und die Leitung h vom Punkt 1 des Verte lers zur Bürstenleitung 5 und 6 des Hubmotors p und wiederum über den Verteiler durch die Wicklungsleitung 7 zur Erdungsschiene s. Durch diesen Strom wird der Hubmotor p derart angetrieben, daß eine Senkung des Lastbehälters eintritt. Zwecks Hebung der Last werden die Leitungen 5 und 6 in der Reihenfolge, in welcher sie vom Strom durchflossen werden, durch Weiterschaltung der Verteilerwalze vertauscht, worauf der Motor in entgegengesetzter Richtung arbeitet. Bei weiterer Schaltung werden die Leitungen 2 und 3 der ersten Schaltungsweise des Verteilers miteinander vertauscht, wodurch ein Rechtsfahren des Wagens hervorgebracht wird.
Um die Motoren, den Fahrmotor sowohl wie den Hubmotor, allmählich anlassen zu können, kann beispielsweise der Steuerhebel m mit einem Luftkatarakt q gekuppelt sein, welcher die Bewegung des Sperrhebels beim Stromschluß verzögert. Hierbei kann dieser Hebel mit einem Anlasser verbunden sein, der nacheinander die Widerstände ausschaltet, so daß der Motor erst nach dem Anfahren den vollen Strom erhält.
Um bei einer Stromunterbrechung infolge Abspringens oder Abziehens des Stromabnehmers von der Fahrleitung ein ungewolltes Umsteuern des Verteilers zu verhindern, kann durch den Stromabnehmer der Steuermagnet gesperrt werden, so daß er nicht heruntersinken kann. Es kann auch die Kupplung zwischen dem Steuermagneten und dem Verteiler gelöst werden, so daß der sinkende Steuermagnet den Verteiler nicht weiterschalten kann. In Fig. 2 und 3 ist eine Ausführungsform dieser Sicherheitsvorrichtung in zwei ver- ■ 'schiedenen Stellungen dargestellt. Der Stromabnehmer b, welcher um den Drehpunkt r schwingt, ist darüber hinaus verlängert und an seinem Ende mit zwei Stangen t und t' derart gekuppelt, daß die eine, t, beim Abziehen des Stromabnehmers den Sperrhebel η aus den Sperrzähnen des Gesperres 0 heraushebt, während die andere, t', beim Abspringen des Stromabnehmers den Sperrhebel η herausdrückt. Diese Wirkungsweise kommt dadurch zustande, daß die Stangen t,V aus zwei Teilen bestehen, und die Enden dieser Teile infolge Schlitzführung u eine begrenzte Verschiebbarkeit gegeneinander in der Längsrichtung zulassen.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Fernsteuerung für Elektrohängebahnen, nach Patent 267475, dadurch gekennzeichnet, daß die für Hub- und Fahrwerk gemeinsame Steuervorrichtung durch die Stromunterbrechung in der Schleifleitung oder in einem Teile der Schleifleitung weitergeschaltet, durch die Einschaltung des Stromes aber für eine neue Schaltung vorbereitet' wird.
2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsstrom von der Schleifleitung zu dem Steuerma- ioo gneten und zu dem Stromverteiler und von diesem zu den Motoren geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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