DE285289C - - Google Patents
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- DE285289C DE285289C DENDAT285289D DE285289DA DE285289C DE 285289 C DE285289 C DE 285289C DE NDAT285289 D DENDAT285289 D DE NDAT285289D DE 285289D A DE285289D A DE 285289DA DE 285289 C DE285289 C DE 285289C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L21/00—Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
- F01L21/04—Valves arranged in or on piston or piston-rod
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L23/00—Valves controlled by impact by piston, e.g. in free-piston machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 285289 -KLASSE Ud. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steue- I rung für schwungradlose Dampfpumpen mit :
einem Differentialkolben als ■ Hauptsteuerorgan und einem vom Hauptdampf kolben bewegten
Vorsteuerschieber. Derartige Dampfpumpen sind bereits bekannt und werden z. B. bei Lokomotiven als Luftpumpen für die
Bremseinrichtungen oder als Speisewasserpumpen angewendet. Die Hauptsteuerorgane
ίο dieser Dampf pumpen bestehen jedoch aus
einer größeren Anzahl bzw. drei und mehr Kolbenschiebern, die als Umsteuerungs- oder
als Verteilungsschieber dienen.
Das Neue in der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß der als Hauptsteuerorgan
dienende Differentialkolbensatz nur aus zwei Kolben besteht. Diese Vereinfachung
ist dadurch möglich, daß die .beiden inneren Steuerkanten den Auspuff und die beiden
äußeren Steuerkanten den Dampfeinlaß zu je einer Dampfzylinderseite steuern. Infolge
dieser Vereinfachung fällt die Reibung des Differentialkolbens geringer aus, so daß letzterer
leichter verschiebbar wird und dadurch betriebssicherer arbeitet.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in einer beispielsweisen
Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
Die obere Seite des Dampfzylinders A ist durch die Rohrleitung α und die untere Seite desselben durch die Rohrleitung b mit der Hauptsteuerung B verbunden. Das Umsteuerungsorgan C steht durch die Rohrleitung c mit der Frischdampfleitung d in Verbindung; außerdem ist der Schieberrost der Umsteuerungsvorrichtung C durch die Rohrleitung i an das größere Kolbengehäuse und durch die Rohrleitung e an die außerhalb der größeren Kolbenstufe f des Differentialkolbensatzes g ' gelegene Steuerkammer h angeschlossen. Die links von der kleineren Kolbenstufe k gelegene Steuerkammer I steht durch die enge Bohrung m am Boden des Hauptsteuerorgans B mit der Frischdampfleitung d in Verbindung. In der zylindrischen Wandung der Kammer / sind außerdem einige weite Öffnungen η vorgesehen, durch welche Frischdampf aus der Frischdampfleitung d über die Kammer I in den oberen Teil des Dampfzylinders A einströmt. Der Raum zwischen den beiden KoI-benstufen /, k des Differentialkolbens g ist durch das Rohr 0 an die Außenluft angeschlossen.
Die obere Seite des Dampfzylinders A ist durch die Rohrleitung α und die untere Seite desselben durch die Rohrleitung b mit der Hauptsteuerung B verbunden. Das Umsteuerungsorgan C steht durch die Rohrleitung c mit der Frischdampfleitung d in Verbindung; außerdem ist der Schieberrost der Umsteuerungsvorrichtung C durch die Rohrleitung i an das größere Kolbengehäuse und durch die Rohrleitung e an die außerhalb der größeren Kolbenstufe f des Differentialkolbensatzes g ' gelegene Steuerkammer h angeschlossen. Die links von der kleineren Kolbenstufe k gelegene Steuerkammer I steht durch die enge Bohrung m am Boden des Hauptsteuerorgans B mit der Frischdampfleitung d in Verbindung. In der zylindrischen Wandung der Kammer / sind außerdem einige weite Öffnungen η vorgesehen, durch welche Frischdampf aus der Frischdampfleitung d über die Kammer I in den oberen Teil des Dampfzylinders A einströmt. Der Raum zwischen den beiden KoI-benstufen /, k des Differentialkolbens g ist durch das Rohr 0 an die Außenluft angeschlossen.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende :
In der dargestellten Lage der Steuerung strömt Frischdampf aus der Leitung d durch
die Öffnungen η in die Kammer I und von dort
durch die Verbindungsleitung α in den oberen Teil des Dampfzylinders A ein, so daß der
Dampfkolben in letzterem abwärts getrieben wird. Während dieser Verschiebung des
Dampf kolbens steht der untere Teil des Dampfzylinders A durch die Leitung b mit der
zwischen den beiden Kolben f, k des Differentialkolbens g gelegenen Kammer und durch
die sich hier anschließende Leitung c mit der Außenluft in Verbindung. Die Kammer h
rechts vom größeren Kolben / steht gleichzeitig durch die Leitung e, den Schieber/» des
Umsteuerungsorgans C und durch'die Leitungen i. 0 ebenfalls mit der Außenluft in Verbin-
dung, so daß der Differentialkolben g durch den Überdruck in der Steuerkammer / in die
äußerste rechte Lage gelangt ist. Wenn der Dampfkolben sich dem Ende des abwärts gerichteten
Hubes nähert, wird der Schieber p im Umsteuerungsorgan C in bekannter Weise
durch die in die Dampfkolbenstange greifende Umsteuerungsstange abwärts gezogen und die
Mündung der Rohrleitung c im Schiebcrrost
ίο des Umsteuerorgans C vom Schieber freigelegt.
Infolgedessen gelangt Frischdampf durch die Rohrleitungen c, e vor den größeren
Kolben f des Differentialkolbens g. Die Belastung des größeren Kolbens / überwiegt diejenige
des kleineren Kolbens k, so daß der Differentialkolben g eine Verschiebung nach
links erfährt. Gegen Ende des Hubes gelangt der kleinere Kolben k über die weiten öffnungen
η in der zylindrischen Wandung, so daß die in der Kammer / eingeschlossene Luft, die
nur allmählich durch die Drosselöffnung m abströmen kann, zusammengedrückt wird und
die Bewegung des Differentialkolbens gedämpft wird. In dieser Lage hat die kleinere
Kolbenstufe k außerdem die Mündung des Rohres α überschliffen, so daß der Dampf aus
dem oberen Teil des Zylinders A auf dem Wege α, ο ins Freie entweicht, während gleichzeitig
aus der Kammer h frischer Dampf durch die Rohrleitung b in den unteren Teil
des Dampfzylinders A einströmt und den Dampfkolben wieder abwärts treibt.
Selbstverständlich ist die' Erfindung nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform
bzw. die oben beschriebene Bauart der Steuerung" beschränkt, vielmehr können Abänderungen der Ausführungsform in Anwendung
treten,- ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise könnte
der gedrosselte, den Dampf für die Umsteuerung des Differentialkolbens zuführende Kanal
tu auch am Ende der zylindrischen Wandung der kleineren Kammer I angeschlossen
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steuerung für schwungradlose Dampfpumpen mit einem Differentialkolben als Hauptsteuerorgan und einem vom Hauptdampfkolben bewegten Vorsteuerschieber, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hauptsteuerorgan dienende Differentialkolbensatz nur aus zwei Kolben (k, f) besteht, und daß die beiden inneren Steuerkanten den Auspuff und die beiden äußeren Steuerkanten den Dampfeinlaß zu je einer Dampfzylinderseite steuern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285289C true DE285289C (de) |
Family
ID=540685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285289D Active DE285289C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285289C (de) |
-
0
- DE DENDAT285289D patent/DE285289C/de active Active
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