DE28472C - Verschlufsvorrichtung an Wasserpfosten (Hydranten) - Google Patents

Verschlufsvorrichtung an Wasserpfosten (Hydranten)

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DE28472C
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Germany
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hydrant
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hydrants
sliding bolt
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DENDAT28472D
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English (en)
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königin marien hütte, Aktiengesellschaft in Cainsdorf, Sachsen
Publication of DE28472C publication Critical patent/DE28472C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8S: Wasserleitung.
(Sachsen).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. März 1884 ab.
Die hauptsächlich Feuerlöschzwecken dienenden, über dem Erdboden hervorragenden sogenannten Ueberflurhydranten sollen u. A. in leichtester Weise, dabei aber auch nur den mit ihrer Bedienung beauftragten Personen zugänglich sein. Bisher hat man zur Erreichung dieses Zweckes entweder den ganzen oberen Theil des Hydranten sammt den Gewinden zum Schlauchanschrauben zum Wegnehmen eingerichtet,» so dafs derselbe von der Bedienungsmannschaft im Gebrauchsfall erst aufgeschraubt werden mufste, während ohne denselben der Hydrant unbrauchbar ist, oder man hat am oberen drehbaren Kopf des Hydranten, mittelst welchem der letztere durch Drehen geöffnet werden kann, eine einfache Schraube angebracht, durch deren Anpressen an die feste Haube des Hydranten der letztere arretirt werden konnte. Erstere Vorrichtung ist umständlich und bedenklich, weil sie die Schlagfertigkeit der Feuerwehr vermindert, letztere bietet nur ungenügenden Schutz gegen unbefugtes Oeffnen. Es empfiehlt sich daher, die Ueberflurhydranten ohne wegnehmbares Aufsatzstück und deshalb stets gebrauchsfertig zu haben und zum Schutz gegen unbefugtes Oeffnen folgende Verschlufsvorrichtung anzubringen.
Sie besteht im wesentlichen darin, dafs an dem festen Hydrantengehäuse ein Schubriegel angebracht ist, der sich in eine an den beweglichen Theilen des Hydranten angebrachte Verzahnung oder Oese mittelst einer der unten beschriebenen Hülfsmittel (Excenter u. dergl.) einschieben läfst. Die Oeffhung des Verschlusses erfolgt durch einen besonders geformten Schlüssel, der an dem von der Bedienungsmannschaft stets mitgeführten Schlauchschlüssel befestigt ist.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Verschlufsvorrichtung, bestehend aus dem mit beliebig geformten Zähnen versehenen Zahnkranz a, der an dem mit der Ventilspindel des Hydranten fest verbundenen Gehäusekopf angegossen ist, und aus dem Schubriegel b, der unten einen Schlitz c, oben einen beliebig gestalteten kräftigen Zahn d trägt und durch seine eigene Schwere oder eine Feder e von beliebiger Form nach unten gedrückt wird. An einer seitlich am Hydranten angebrachten Klappe / (auf der Zeichnung zugleich eine Schlauchkapsel des Hydranten darstellend), die durch ein beliebig eingerichtetes Schlofs geschlossen gehalten werden kann, ist im Innern ein Keil angegossen, welcher beim Verschliefsen in den Schlitz c greift und den Schubriegel b nach oben, sowie den Zahn d in eine Zahnlücke von α eindrückt und hierdurch den Gehäusekopf unbeweglich macht. Nach dem Oeffnen der Verschlussklappe/ fällt der Schubriegel b nieder und der Gehäusekopf wird beweglich.
In Fig. 2 arretirt der Schubriegel b den Gehäusekopf mit innerem Zahnkranz α und gleichzeitig auch eine Kapsel der Schlauchkupplung mit innerem Zahnkranz h. Der mit zwei starken Zähnen d und d1 versehene Schubriegel b hat bei c einen entsprechend geformten Schlitz, in welchem ein Excenter i auf einer Achse drehbar ist, wodurch b auf- und abgeschoben werden kann. Es dient dazu ein besonderer Schlüssel k
von beliebiger Form (hier mit zwei Zacken gezeichnet), welcher in entsprechende Löcher des Excenters eingreifen kann. Eine Feder / drückt gegen die abgeflachte Achse des Excenters und hält dieses in der jeweiligen Stellung.
Fig. 3 zeigt denselben Schubriegelverschlufs wie Fig. 2, hat als Bewegungsmechanismus aber ein in die gezahnte Kante des Riegels b eingreifendes Getriebe m.
In Fig. 4 erfolgt die Bewegung des Schubriegels b durch einen beliebig geformten Bartschlüssel n, ähnlich irgend einem gewöhnlichen Schubschlofs.
Fig. S zeigt den Eingriff des Schubriegels in je eine am Gehäusekopf und an der Schlauchkapsel (beide als Klappen eingerichtet) befestigte Oese o. Die Bewegung des Schubriegels kann dabei durch eine der in Fig. ι bis 4 beschriebenen Vorrichtungen geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die zur Sicherung gegen unbefugtes Oeffnen eines über der Erde hervorragenden Hydranten dienende Verschlufsvorrichtung nach beiliegender Zeichnung, Fig. 1, 2, 3, 4 und 5, bestehend aus dem an den beweglichen Theilen des Hydranten angebrachten, mit beliebig geformten Zähnen versehenen Zahnkranz oder Zahnsegment α bezw. h, oder auch blos einer Oese, Fig. s, mit eingreifendem Schubriegel b, welcher, Fig. i, durch einen Keil g, Fig. 2, durch ein drehbares Excenter i, Fig. 3, durch ein Zahngetriebe m, oder, Fig. 4, durch einen Bartsehlüssel η bewegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28472D Verschlufsvorrichtung an Wasserpfosten (Hydranten) Active DE28472C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT392502B (de) * 1988-09-30 1991-04-25 Gratz & Boehm Ges M B H Deckkapsel fuer die ausflussoeffnung von hydranten

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