DE284425C - - Google Patents

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DE284425C
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spring
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closing
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/06Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon
    • E05B3/065Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon with spring biasing means for moving the handle over a substantial distance, e.g. to its horizontal position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Special Wing (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
--M 284425-KLASSE 68«. GRUPPE
JULIUS PINTSCH AKT-GES. in BERLIN.
Selbsttätig schließendes Türschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Sicherung des Vorreibers bei Schlössern mit selbsttätig schließendem Vorreiber bzw. Verschlußriegel und bezweckt, bei Bruch der Schließfeder den'Vorreiber in seiner Verschlußlage durch Vermittlung der gebrochenen Schließfeder selbsttätig und auslösbar so zu sichern, daß er infolge des Gewichtes der einarmigen Schloßdrücker nicht in die Offenlage fallen
ίο und dadurch den Türverschluß aufheben kann. Arbeitet der Vorreiber in entgegengesetzter Weise, d. h. erfolgt die Schließbewegung von unten nach oben, so wird derselbe in der Offenlage auslösbar selbsttätig derartig ge-
!5 sichert, daß er nicht in die Verschlußlage fallen kann. Hierdurch wird vermieden, daß beim Schließen der Tür der vorgefallene Vorreiberkopf gegen den Türrahmen stößt und dadurch das Schließen verhindert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß der Drücker beim Bruch der Schließfeder in der Verschlußstellung durch die gebrochene Schließfeder so gesichert wird, daß er nicht in die Offenlage fallen kann. Die Sicherung ist ferner derartig eingerichtet, daß der Vorreiber beliebig von Hand aus der Verschluß- in die Offenlage und umgekehrt gebracht werden kann, so daß das selbsttätige Schloß in ein von Hand zu bedienendes umgewandelt ist, sobald die Schließfeder bricht. Der hierdurch erzielte Vorteil besteht darin, daß das Schloß beim Federbruch weiter betriebsfähig bleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. ι und 2 die Vorderansicht des Schloßschildes, wobei Fig. ι das Schild an der eingebauten Federlage durchbrochen darstellt. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht, und Fig. 4 zeigt die Sicherung mit eingebautem Schloß im Horizontalschnitt.
Auf dem Schloßdrücker φ ist eine um ihre Achse drehbare, mit einer Kerbe η versehene Hülse 0 angeordnet. Die Hülse 0 greift über die Federbuchse ν des Schloßschildes. Ein Sperrstift r ist leicht beweglich in einem Schlitz s der Federbuchse ν gelagert, in welcher letzteren die Schließfeder d Aufnahme findet.
Um der Schließfeder d die nötige Spannung zum Schließen des Vorreibers zu geben, muß sie genügend gespannt werden und nimmt in diesem Zustande die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein, so daß vom Haken i aus zwischen der inneren Federbuchsenwand υ und der äußeren Federwindung d ein freier Raum u. entsteht. Der Sperrstift kann in dieser Stellung von der Feder d nicht beeinflußt werden, er wird vielmehr durch die innere Fläche der Hülse 0 in den freien Raum u gedrückt (Fig. 1).
Beim Bruch der Schließfeder d an irgendeiner Stelle schnellt diese auseinander, der Sperrstift r wird nach außen gedrückt, die Schloßdrücker werden infolge ihrer Schwere das Bestreben haben, aus der Lage ft1 in die Lage φ2 (Fig. 2) nach unten zu fallen. Die auf dem Drückerstift φ sitzende Hülse 0 wird infolgedessen in der Pfeilrichtung (Fig. 1) ein wenig gedreht, bis der Sperrstift r in die rundliche Kerbe η eingreift und dadurch die Hülse 0 gegen weitere Drehung sichert. Da die Hülse 0 auf dem Drückerstift φ sitzt, und
letzterer mit dem Vorreiber c (Fig. 4) verbunden ist, so wird dadurch der Vorreiber in seiner Verschlußlage gesichert. Arbeitet das Schloß entgegengesetzt, d. h. daß beim Schließen der Tür der Schloßdrücker von oben nach unten bewegt wird, so wird der Vorreiber beim Schließfederbruch d in seiner Offenlage ebenfalls gesichert.
Bei Anwendung einer tiefen Einkerbung η
ίο in der Hülse 0 kann man die Sicherung derartig treffen, daß der Vorreiber dauernd festgestellt ist, so daß ein Öffnen der Tür nur durch Herausnehmen des Drückers stattfinden kann.
Anstatt des Vorreibers c kann auch ein Verschlußriegel verwendet werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätig schließendes Türschloß, dadurch gekennzeichnet, daß beim Bruch der Schließfeder der Vorreiber durch Vermittlung der Schließfeder in der Verschlußlage auslösbar gesichert oder dauernd gesperrt wird.
  2. 2. Selbsttätiges Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorreiber, falls er in an sich bekannter Weise durch Bewegen des Drückers von oben nach unten in die Verschlußlage gebracht wird, beim Bruch der Schließfeder in der Offenlage auslösbar gesichert oder dauernd gesperrt wird.
  3. 3. Ausführungsform der Sicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gebrochene Schließfeder (d) auf einen in der Federbuchsen wand (ν) gelagerten Sperrstift (r) derart einwirkt, daß dieser in eine Kerbe (n) der auf dem Drücker (f) angebrachten Hülse (0) so eingreift, daß dadurch der mit dem Drücker in Verbindung stehende Vorreiber (c) auslösbar gesichert oder dauernd gesperrt wird.
    Hierzu : Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2631397A1 (de) * 2012-02-21 2013-08-28 Fabrizio Colombo Verriegelungsvorrichtung mit Handgriff für Türen oder Fenster

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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