DE282921C - - Google Patents

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DE282921C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C7/00Orthodontics, i.e. obtaining or maintaining the desired position of teeth, e.g. by straightening, evening, regulating, separating, or by correcting malocclusions
    • A61C7/12Brackets; Arch wires; Combinations thereof; Accessories therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3Od. GRUPPE
Dr. PAUL OPPLER in CHARLOTTENBURG.
Metallband für orthodontische Zwecke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1914 ab.
Bei orthodontischen Arbeiten, Zahnrichtungen usw., benutzt man eine gemeinsame Haltevorrichtung, ζ. B. einen starken Drahtbogen, mit welchem die zu richtenden Zähne durch Haken usw. verbunden werden.
Zur Herstellung solcher Verbindungen der einzelnen Zähne mit der gemeinsamen Haltevorrichtung, dem Drahtbogen usw., dienen Metallbänder. Letztere werden um den zu
ίο richtenden Zahn herumgepaßt und die in dem Mund oder eventuell aus demselben herausstehenden Seitenendteile des Bandes werden an zwei Stellen miteinander verlötet, und zwar erstens direkt hinter dem Zahn, wodurch ein güter Halt des Bandes auf dem Zahn erreicht wird, und zweitens werden die Enden des Bandes zusammengelötet, um eine Angriffsschlinge für die Werkzeuge zu schaffen, mit denen das Band betätigt, z. B. in die richtige Lage gezogen wird, usw.
Diese Befestigungsweise des Metallbandes auf den zu richtenden Zähnen hat nach zwei Seiten hin bedeutende Nachteile.
Der Zahnarzt ist gezwungen, das Lötmetall auf dem Metallbande, das er um den Zahn herumgepaßt und hinter demselben zusammengekniffen hat, an einer bestimmten Stelle des Bandes, gewöhnlich der Kneifstelle, zu befestigen, um die Lötung hier zu vollenden.
Andererseits bietet die Lötstelle an den Enden des Bandes naturgemäß nicht genügende Festigkeit,· so daß die gebildete Schlinge unter dem Zuge der betätigenden Werkzeuge häufig ausreißt.
Die vorliegende Erfindung ist bestimmt, diese Nachteile zu beseitigen.
Zu diesem Zwecke wird das Metallband in Form eines geschlossenen Ringes verwandt, der an einer Stelle seiner Innenseite eine Lötmetallauflage besitzt.
Nun braucht der Zahnarzt diesen Ring nur so auf dem Zahn zusammenzupressen, daß sich die Lötmetallauflage an der Kneifstelle hinter dem Zahn befindet. Eine einfache Erhitzung genügt, um die Lötung an dieser Stelle zu ,vollenden.
Eine weitere Lötung erübrigt sich, da ja ein geschlossener Ring verwendet wird, welcher nunmehr dem Angriff der Werkzeuge vollkommen genügende Widerstandsfähigkeit bietet.
Es wird auf diese Weise die mit der Befestigung des Metallbandes an dem Zahn verbundene Arbeit in hohem Maße erleichtert und vereinfacht und eine weitgehende Sicherheit der Handhabung verbürgt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht auf das Metallband,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Zahn mit Metallband.
Das Metallband α ist an der Innenseite mit einer Auflage b aus Lötmetall versehen.
Die Wirkungsweise dieses Metallbandes ist folgende:
Dasselbe wird um den Zahn c herumgelegt und auf denselben heraufgeschoben, nachdem derselbe eventuell von den Nachbarzähnen freigemacht worden ist. Dieses Herauf legen hat derartig zu erfolgen, daß bei dem sich hieran anschließenden Zusammenkneifen die Lötstelle b
ungefähr in der Mitte hinter dem Zahn zu liegen kommt.
Da es sich um einen Ring handelt, der zur Verwendung gelangt, so macht die verschiedene Form des Zahnes in der Verwendungsfähigkeit des Bandes keinen Unterschied. An der Kneifstelle b wird durch Erhitzen verlötet.
Die durch das Zusammenkneifen gebildete Schlinge b dient dem Angriff der Werkzeuge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Metallband für orthodontische Arbeiten, bestehend aus einem geschlossenen Ringe, der eine Auflage aus Lötmetall besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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