DE105366C - - Google Patents

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DE105366C
DE105366C DENDAT105366D DE105366DC DE105366C DE 105366 C DE105366 C DE 105366C DE NDAT105366 D DENDAT105366 D DE NDAT105366D DE 105366D C DE105366D C DE 105366DC DE 105366 C DE105366 C DE 105366C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0005Hook or eye fasteners characterised by their material
    • A44B13/0011Hook or eye fasteners characterised by their material made of wire
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0029Hook or eye fasteners characterised by their way of fastening to the support
    • A44B13/0035Hook or eye fasteners characterised by their way of fastening to the support using prongs

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
(Ohio, V. St. A.).
Haken und Oese aus Draht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1899 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Form von Haken und Oesen zum Befestigen an Kleidern oder anderen Artikeln.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Befestigungsvorrichtung in solche Form zu bringen, dafs sie sehr einfach und billig herzustellen und gleichzeitig im Gebrauche leicht zu handhaben ist, während ein Aufnähen der Haken und Oesen auf das Kleidungsstück vermieden wird.
Ein der Erfindung gemäfs eingerichteter Haken besteht aus zwei Drahtstücken. Das eine dieser Drahtstücke wird in die Form eines U gebogen, so dafs die Gestalt eines Hakens entsteht, der zwei vorspringende Enden hat; das andere zum Haken gehörende Drahtstück ist um das erstere herumgeschlungen und bildet dabei gleichzeitig einen Schutz gegen das Entweichen der Oese aus dem Haken; auch dieses Drahtstück hat zwei vorspringende Enden, so dafs im Ganzen vier vorspringende Enden gebildet werden, welche durch das Material hindurchgesteckt werden sollen und dann, nachdem sie umgebogen, den Haken am. Stoff festhalten. Die Oese besteht gleichfalls aus zwei Stückchen Draht, von welchen das eine in die Form einer Schlinge gebogen, das andere um das erstere herumgebogen und quer zur Basis der Schlinge gerichtet ist. Auch hier bilden die vier vorstehenden Enden die Mittel zur Befestigung der Oesen am Kleidungsstück.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 ist ein Schaubild.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht und zeigt die Befestigungsweise des Hakens und der Oese auf den einander gegenüberstehenden Rändern der Stofftheile.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung einer etwas abgeänderten Ausführungsform des Hakens.
Jeder Theil der Vorrichtung besteht nur aus zwei Stückchen Draht. Das Drahtstück A des Hakens ist in seiner Mitte zusammengefaltet, so dafs beide Hälften zunächst dicht neben einander liegen, worauf die Spitze des vorderen Theiles dieses doppelten Drahtes zur U - Form umgebogen wird und den eigentlichen Haken bildet. An dem hinteren Theile a1 dieser U-förmigen Umbiegung, also an dem Ende des Hakenschaftes, gehen beide Hälften aus einander, und jede Hälfte ist an dieser Stelle mit dem zweiten Draht B verdreht, während die freien Enden des Drahtes nach unten oder nach hinten ragen, d. h. rechtwinklig zu der Hauptebene des Hakens, wie bei a2 gezeichnet, umgebogen sind. Der andere Draht B ist gleichfalls in seiner Mitte bei b zunächst zu zwei parallelen Theilen gebogen und in Gabelform über die beiden parallelen, neben einander liegenden Drähte a1 des Drahtes A gesteckt. Die Biegung des Drahtes B, welche unter den Hakenschaft oder auf seine Rückseite geht und die parallelen Aeste, welche an dessen äufserer Seite liegen, werden nach oben gegen die Spitze des Hakens und dann nach unten gebogen, wie bei b1 angegeben ist,

Claims (3)

  1. wodurch der Hals des Hakens so weit verengt wird, dafs die Oese gehindert ist, zufällig aus dem Haken heraus zu treten. An der Stelle, an welcher der Draht B die äufseren Enden des Drahtes A am Ende des Hakerischaftes trifft, werden beide Drahtäste mit einander verdreht,-dann werden die Aeste, wie bei b2 angegeben, nach hinten im wesentlichen in der Hauptebene des Hakens liegend, geführt und schliefslich rechtwinklig abwärts gebogen, so dafs die Zinken b3 entstehen. Die vier Zinken a1 a2 b3 b3 können durch den Stoff hindurchgesteckt werden, worauf durch Umbiegen derselben der Haken fest mit dem Kleidungsstück verbunden wird, wie namentlich aus Fig. 2 hervorgeht, in der E den betreffenden Saum des Kleidungsstückes oder dergl. bezeichnet.
    Die Oese besteht gleichfalls aus zwei Drahtstückchen, die mit CD bezeichnet sind; das Drahtstückchen C ist in der Form einer Schleife c in seinem mittleren Theile gebogen. An der Basis dieser Schleife sind die Aeste nach aufsen gebogen und mit den Aesten des Drahtes D verschlungen; nunmehr laufen sie einander parallel und in der Ebene der Schleife verbleibend bei c1 nach hinten. Die hinteren Enden des Drahtstückchens C sind, wie bei c2 angegeben, wieder rechtwinklig zur Hauptebene gebogen und bilden zwei Befestigungszinken. Das Drahtstück D legt sich über die Schleife, wie bei d angegeben, und jeder seiner Aeste ist um den entsprechenden Ast des Drahtes D herumgeschlungen und schliefslich nach unten gerichtet, so dafs zwei weitere Zinken dl entstehen. Es sind im Ganzen somit vier Zinken dl d1 c1 c1 gebildet, mit deren Hülfe die Oese mit dem Stoff genau wie der Haken verbunden werden kann.
    Die freien Enden der Zinken sind am besten schief abgeschnitten, so dafs Spitzen entstehen und die Zinken leicht in den Stoff hineingestochen werden können.
    Die in Fig. 3 dargestellte Form des Hakens ist insofern von der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausfuhrungsform des Hakens verschieden, als der Draht B zunächst über die parallel verlaufenden Aeste des Hakenschaftes, und zwar unterhalb der Spitze, wie bei bh gezeichnet, herumgeführt und leicht nach oben gebogen ist, so dafs auch in diesem Falle der Eingang des Hakens derart verengt ist, dafs die Oese nur unter Aufwand einer bestimmten Kraft aus dem Haken herausgezogen werden kann, wobei entweder der Haken oder besagte Biegung b5 federnd bei Seite gedrückt werden müssen.
    Patent-Aνsprüche:
    ι . Haken oder ' Oese, welche aus je zwei Drahtstücken besteht, von denen das eine in seiner Mitte zusammengelegt ist und den eigentlichen Haken oder die Oese bildet, während seine Aeste im hinteren Theile aus einander gebogen und mit dem Draht (B) so verschlungen sind, dafs die vier freien Enden der Drahtstücke aus der Ebene des Hakens oder der Oese rechtwinklig herausgebogen, durch den Kleiderstoff hindurchgesteckt und zur Befestigung des Hakens bezw. der Oese am Stoff umgebogen werden können.
  2. 2. Ein Haken nach Anspruch 1, bei welchem der Draht (B) mit seiner in der Mitte liegenden Biegung (b) unter dem doppelten Schaft des Hakens liegt und beide Drahtäste bei (b1) so nach oben gebogen sind, dafs eine federnde Verengung des Hakeneinganges entsteht (Fig. 1 und 2).
  3. 3. Haken nach Anspruch 1, bei welchem die mittlere Biegung (b&) des Drahtes (B) über dem doppelten Schaft (a1) des Hakens (A) liegt und unmittelbar mit dem Haken (A) die federnde Verengung des Hakeneinganges bildet (Fig. 3).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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