DE280246C - - Google Patents

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DE280246C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F13/00Shop or like accessories
    • A47F13/08Hand implements, e.g. grocers' scoops, ladles, paper-bag holders
    • A47F13/085Shopping-bag holders

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280246 KLASSE 54g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Halter für Papiertüten, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er in Form einer Zange ausgebildet ist, bei der die an einer Backe befindliche Nadel eine größere Anzahl von Papiertüten durchsticht und in der Gegenbacke gesichert wird. Um die beiden Backen voneinander zu entfernen, ist zwischen ihnen eine Feder angeordnet; für gewöhnlich werden jedoch die Backen entgegen der Spannung der Feder durch eine Sperrvorrichtung an den Schenkeln der Zange in jener Lage festgehalten, in welcher sie durch die Nadel miteinander verbunden werden.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar.
Fig. ι zeigt den Halter für die Papiertüten im Aufriß.
Fig. 2 ist eine Kantenansicht desselben.
Fig. 3 zeigt die Nadel, und
Fig. 4 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform einer Sperrvorrichtung.
Die beiden Schenkel 1 und 2 der Zange sind bei 3 aneinandergelenkt und über den Gelenkpunkt hinaus in Form der abgebogenen Backen 4 und 5 verlängert. Eine dieser Backen läuft in eine Öse 6 aus, während die andere Backe eine mit Gewinde versehene Öffnung 7 besitzt. In dieser Öffnung wird der gleichfalls mit Gewinde versehene Stiel 8 einer Nadel von vorzugsweise dreieckigem Querschnitt verschraubt. Die Lage der Nadel ist eine derartige, daß bei Schluß der Zange die Nadelspitze in die öse 6 eindringt.
Zwischen den beiden Schenkeln ist die Feder 10 angeordnet, welche die Schenkel auseinanderzudrücken versucht. Dadurch wird auch die Spitze der Nadel aus der öse 6 entfernt.
Der Schenkel 2 ist am freien Ende etwas abgesetzt, um dort eine Schulter 11 zu bilden. Das über diese Schulter hinausragende Ende des Schenkels steht in gelenkiger Verbindung mit dem Glied 12, welches durch die Feder 13 gegen die Schulter hingezogen wird. Die Feder sitzt in einer Aussparung 14 an einem Ende der Schulter und stützt sich seitlich vom Gelenkpunkt 15 für das Glied 12 gegen das Ende dieses Gliedes. Auch der Schenkel 1 ist am freien Ende etwas abgesetzt, um eine Schulter
16 zu bilden, und in dem über diese Schulter 50' hinausragenden Ende sitzt der Stift 17. Im Glied 12 ist nun ein Schlitz 18 angeordnet, der bei 19 seitlich abgebogen ist, und zwar in Richtung gegen das etwas abgeschrägte Ende 20 des Gliedes 12. In der Mitte des Gliedes 12 ist eine Bohrung 21 zur Aufnahme des Aufhängehakens 22 angeordnet.
Werden die beiden Schenkel an ihren Enden gegeneinander hingedrückt, so gleitet der Stift
17 aus der seitlichen Verlängerung 19 des
Schlitzes i8 heraus, und das Glied 12 kann nach oben geschwungen werden. Bei dieser Ausschwingung um den Gelenkpunkt 15 wird die Feder 13 angespannt. Die beiden Schenkel können nun durch die Feder 10 voneinander gedrückt werden, so daß die Nadel 9 die Öse 6 verläßt. Eine größere Anzahl von Tüten wird nun zwischen die Spitze der Nadel und die Düse eingelegt, und die Zange wird darauf geschlossen. Die Spitze durchbohrt die Tüten und dringt in die öse 6 ein, und bei Schließung der Zange wird das abgeschrägte Ende 20 des Gliedes, welches durch die Feder 13 in der gezeigten Lage erhalten wird, gegen den Stift 17 auftreffen. Dieses Ende gleitet dann über den Stift, und der Stift kommt schließlich in den Schlitz 18 zu liegen, so daß das Glied gegen die Schulter 16 angeschnellt wird. Werden dann die Schenkel losgelassen, so sorgt die Feder 10 dafür, daß der Stift 17 in die seitliche Verlängerung 19 des Schlitzes 18 gerät. Die Teile sind demnach miteinander verriegelt und die einzelnen Tüten können einfach durch Abreißen von der Nadel aus dem Halter entnommen werden.
Nach Fig. 4 sind die Schenkel der Zange mit bogenförmigen Verlängerungen 23 versehen, die sich gegeneinander hin erstrecken, und in diesen Verlängerungen ist eine Öffnung 24 angebracht. Wenn sich die Zange in der richtigen Verschlußstellung befindet, decken sich die Öffnungen 24 der beiden Verlängerungen, und durch Einschiebung eines Aufhängehakens in das Loch 24 werden die Teile in Verschlußstellung gesichert. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Halter für Papiertüten, bei welchem eine Nadel die Papiertüten trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel mit einem Ende in einer der Backen der Zange sitzt, während das andere Ende der Nadel in eine öse der Zange eingreift, so daß die Papiertüten bei Schließen der Zange gleichzeitig durchspießt und gegen Abgleiten gesichert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT280246D Active DE280246C (de)

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