DE210895C - - Google Patents

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DE210895C
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Germany
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legs
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bait
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clamping member
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K83/00Fish-hooks
    • A01K83/06Devices for holding bait on hooks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 210895 KLASSE 45 h. GRUPPE
BENEDiKTUs apostolides in Görlitz.
angeordneten Klemmorgan.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Angelhaken, insbesondere für Fische, welche mit lebenden Ködern gefangen werden. Bei den bisher gebräuchlichen Angelhaken ist die Befestigung der lebenden Köder nicht anders möglich, als daß die Haken in das Fleisch der Köder eingehakt werden. Da die so befestigten lebenden Köder' sehr bald absterben und daher nicht mehr ihren Zweck erfüllen, so hat man an dem Schaft des Angelhakens besondere Klemmvorrichtungen zum Fassen des Köders vorgesehen. Diese Klemmen greifen mit scharfen Krallen in das Fleisch des Köders. Falls man aber nur die Rückenflosse zur Schonung des Köderfisches einklemmt, so ist Gefahr vorhanden, daß sich der Fisch losreißt, da die Klemme die Rückenflosse mit scharfen Zähnen ergreift und die Flosse daher leicht ausreißen kann.
Demgegenüber wird der in bekannter Weise aus einem federnden Doppelschenkel gebildete Angelhaken gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß er das Einklemmen der Rückenflosse von Köderfischen zwischen den glatten Hakenschenkeln ohne Verletzung der Rückenflosse gestattet, so daß diese Fische später unverletzt wieder in Freiheit gesetzt werden können.
Zu diesem Zweck sind die Hakenschenkel nach der Erfindung nur für einen Teil ihrer Gesamtlänge in der unmittelbaren Nähe des Klemmorgans allmählich weiter auseinandergebogen, derart, daß durch Einwirken des Klemmorgans auf die Ausweitung das Zusammenklemmen der Schenkel erfolgt. Hierdurch unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand auch von den bekannten Haken mit auseinanderfedernden Doppelschenkeln, die durch Verschieben eines Klemmschiebers über die ganze Schenkellänge hin zusammengepreßt 40, werden können. Das Einklemmen des Köders könnte daher mit den bekannten Haken nicht in gleicher Weise erfolgen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darge- stellt.
Fig. ι zeigt den Angelhaken in geöffneter und
Fig. 2 in geschlossener Stellung.
Fig. 3 stellt eine andere Ausführungsform des Angelhakens dar.
Der Doppelhaken α ist in bekannter Weise so aus einem Stück gebogen, daß er federt und die Hakenschenkel das Bestreben haben,. sich voneinander zu entfernen. Letztere sind mit einer nur auf einen Teil ihrer Gesamtlänge sich erstreckenden Ausbuchtung versehen, so daß durch einen auf der Ausbuchtung der Schenkel gleitenden Klemmschieber b oder durch ein sonstiges Klemmorgan ein Zusammenklemmen. der Schenkel erzielt wird. An dem nach den Haken zu gelegenen Schenkelende ist ein Haken c auf einem Schenkel drehbar angeordnet, und zwar derart, daß er über den anderen Schenkel herübergelegt werden kann und in dieser Weise die geschlossene
Stellung der Schenkel sichert (Fig. 2). Damit der Haken an seiner Stelle verbleibt, sind die Schenkel mit entsprechenden Verdickungen oder Ausbauchungen versehen.
Für die Fischköder wird den Schenkeln zweckmäßig eine etwas gebogene Form gegeben (Fig. 3), so daß sie sich an den Rücken des Köders anschmiegen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind in der Mitte der
ίο Schenkel zum Einklemmen der Rückenflosse des Fischköders zwei Tuchlappen d vorgesehen, welche den Köder nach Möglichkeit schonen sollen. Das andere Ende des Doppelhakens trägt einen Ring /, der die beiden auseinanderfedernden Schenkel miteinander verbindet.
Die Anwendung des Angelhakens geschieht in einfacher Weise derart, daß ζ. B. der Köderfisch bei zurückgeschobener Klemmhülse b und geöffnetem Haken c (Fig. 1 und 2) mit seiner Rückenflosse zwischen die gespreizten Schenkel eingeschoben wird, worauf durch Verschieben der Klemmhülse und Herüberlegen des Hakens das Einklemmen der Rückenflosse zwischen den Schenkeln erfolgt. Durch einfaches Zurückschieben der Hülse b und Lösen des Hakens c kann gegebenenfalls später der Köderfisch wieder freigegeben werden.
Nach Fig. 3 werden die,Schenkel am vorderen Ende durch den Ring f ständig geschlossen gehalten, während die Haken nach der Öse zu auseinanderfedern. Man hat dann nur das auf der Ausbuchtung sitzende Klemmorgan zu bedienen, um den vollständigen Zusammenschluß der Schenkel zu erzielen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Aus einem federnden Doppelschenkel gebildeter Angelhaken mit einem auf den Schenkeln angeordneten Klemmorgan, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenschenkel in der Nähe des Klemmorgans mit einer nur auf einen Teil ihrer Gesamtlänge sich erstreckenden Ausbuchtung versehen sind, so daß durch Einwirken des Klemmorgans auf die Ausweitung ■ das Zusammenklemmen der Schenkel erfolgt.
2. Angelhaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel am freien Ende durch einen drehbar am einen. Schenkel sitzenden Haken (c) verbunden werden.
3. Angelhaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenschenkel eine dem Rücken des Köders sich anschließende, gekrümmte Form erhalten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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