DE408263C - Fluegelklemme - Google Patents
FluegelklemmeInfo
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- DE408263C DE408263C DED45038D DED0045038D DE408263C DE 408263 C DE408263 C DE 408263C DE D45038 D DED45038 D DE D45038D DE D0045038 D DED0045038 D DE D0045038D DE 408263 C DE408263 C DE 408263C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K37/00—Constraining birds, e.g. wing clamps
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. JANUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 h GRUPPE 12 (D 45036'HIi4Sh)
Hugo Dornseif in Radevormwald, RhId.
Flügelklemme.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Februar 1924 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Februar 1924 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Schütze treibungsmittel getränkte Filzauflage o. dgl.
des Geflügels, z. B. von Hühnern, gegen Un- hat. Diese Vorrichtungen sind dadurch, daß
geziefer bekannt, welche aus einem am Bein sie am Bein sitzen, nur wenig wirksam,
anzulegenden Ring bestehen, der an seiner Außerdem sind sie in hohem Maße der VerInnenseite
eine mit einem Ungezieferver- schmutzung und der Nässe ausgesetzt, wo-
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durch ihre Wirksamkeit, z. B. infolge Auswaschens des Mittels, noch weiter herabgesetzt
wird.
Die vorliegende Erfindung beruht im wesentlichen auf der Erkenntnis, daß die an sich
bekannten, an den Stoßfedern (des Flügels anzulegenden, aus einer zweischenkligen
Klemme bestehenden Flügelfesseln sich insbesondere bei Hühnern als Träger für ein
ίο Ungeziefervertreibungs- oder Vertilgungsmittel eignen. Diese Flügelfesseln befinden
sich bei für gewöhnlich am Körper anliegenden Flügeln unterhalb der Flügelfedern und
in nächster Nähe des Körpers, so daß das von
der Klemme getragene Ungeziefervertreibungsmittel, das durch die Körperwärme zum
A^erdunsten gebracht wird, seine Wirkung im vollsten Maße ausüben kann. Dabei ist die
Flügelklemme und mithin auch das daran anao geordnete Mittel sowohl gegen Schmutz als
auch gegen Nässe wirksam geschützt.
Die Ausbildung der Flügelklemme als Träger für ein Ungeziefervertreibungsmittel
erfolgt in der Weise, daß der auf der Innenseite des Flügels anzubringende Schenkel
der Klemme mit einer Kapsel zur Aufnahme des Mittels versehen ist. Diese Kapsel kann dabei mit dem Schenkel ein Stück bilden,
indem der mittlere verbreiterte Teil des inneren Schenkels der in bekannter Weise aus
einem U-förmig gebogenen Blechstreifen bestehenden Klemme in die Form eines Näpfchens
mit gelochtem Boden gepreßt ist. Das Ungeziefervertreibungsmittel wird dabei vorteilhaft
in fester Form, z. B. in Form einer Tablette, angewendet.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,
und zwar zeigen
Abb. ι die gemäß der Erfindung ausgebildete, an den Stoßfedern des Flügels angelegte
Klemme in einer Ansicht von der Innenseite des Flügels,
Abb. 2 eine Seitenansicht der Klemme und Abb. 3 einen Längsschnitt durch dieselbe.
Dem dargestellten Beispiel ist eine Flügelklemme zugrunde gelegt, welche aus einer aus
einem U-förmig gebogenen Blechstreifen gebildeten zweischenkligen Klemme besteht,
deren durch eingepreßte Längsrippen versteifte Schenkel a, b am einen Ende durch das j
biegsame Scheitelstück c aufklappbar miteinander verbunden sind. Die Klemme kann wie ί
üblich durch eine an den freien Schenkelenden j angeordnete, in Gewindelöcher der beiden
•Schenkel eingezogene Schraube d geschlossen und zusammengepreßt werden. Sie dient in
: bekannter Weise dazu, die Stoßfedern des Flügels in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise
zusammenzuhalten, so daß der Vogel seine Flügel zwar ausbreiten kann, aber dabei nicht
die nötige Tragfläche zum Fortfliegen erzielt. Gemäß der Erfindung ist derjenige Schenj
kel der Klemme, welcher bei der Anlage am , Flügel auf der Innenseite des letzteren zu
j liegen kommt, d. i. im Beispiel der Schenkel b, j zu einer durchbrochenen Kapsel zur Aufnahme
eines Ungeziefervertreibungstnittels j ausgebildet. Zu diesem Zwecke ist der Schenkel
auf seinem mittleren verbreiterten Teil in die Form eines Näpfchens f mit siebartig ge-
! lochtem Boden g gezogen. Dieses Näpfchen j nimmt beispielsweise eine Tablette h aus
Kampfer oder einem ähnlichen, vom Unge- ; ziefer nicht vertragenen Riechstoff auf. Die
Tablette ist dabei in dem Näpfchen dadurch ^gehalten, daß dieses an seiner Innenseite
durch die Anlage des Klemmschenkels b an ■ den Stoßfedern verschlossen wird. Gegebenenfalls
können aber auch noch besondere Mittel ; zum Festhalten der Tablette angeordnet werden,
z. B. können am Rande des Näpfchens nach innen zu biegende Zungen vorgesehen sein oder das Näpfchen kann auf der Innenseite
der Klemme durch einen in dasselbe eingeklemmten oder sonstwie gehaltenen Deckel verschlossen werden. Nötig ist dies
aber nicht.
Statt den inneren Schenkel der Klemme selbst als Kapsel zur Aufnahme der Tablette
auszubilden, könnte an diesem Schenkel auch eine besondere Kapsel befestigt sein. Endlich
könnten Klemme und Kapsel statt aus Blech auch aus anderem geeigneten Werkstoff bestehen.
Claims (2)
1. Zweischenkelige Flügelklemme, dadurch
gekennzeichnet, daß der eine Schenkel der Klemme mit einer durchbrochenen Kapsel zur Aufnahme eines Ungeziefervertreibungsmittels
versehen ist.
2. Flügelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verbreiterte
Mittelteil des einen Schenkels der Klemme in die Form eines nach innen offenen Näpfchens mit gelochtem Boden
gepreßt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED45038D DE408263C (de) | 1924-02-29 | 1924-02-29 | Fluegelklemme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED45038D DE408263C (de) | 1924-02-29 | 1924-02-29 | Fluegelklemme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE408263C true DE408263C (de) | 1925-01-14 |
Family
ID=7048727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED45038D Expired DE408263C (de) | 1924-02-29 | 1924-02-29 | Fluegelklemme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE408263C (de) |
-
1924
- 1924-02-29 DE DED45038D patent/DE408263C/de not_active Expired
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