DE28272C - Apparat, um flüssige Kohlensäure auszuschänkenden Getränken direkt zuzuführen - Google Patents

Apparat, um flüssige Kohlensäure auszuschänkenden Getränken direkt zuzuführen

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DE28272C
DE28272C DENDAT28272D DE28272DA DE28272C DE 28272 C DE28272 C DE 28272C DE NDAT28272 D DENDAT28272 D DE NDAT28272D DE 28272D A DE28272D A DE 28272DA DE 28272 C DE28272 C DE 28272C
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DENDAT28272D
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Original Assignee
J. REUNERT und Dr. M. REITER in Berlin
Publication of DE28272C publication Critical patent/DE28272C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0406Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers with means for carbonating the beverage, or for maintaining its carbonation

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezweckt:
1. Getränken, bei denen sich durch längeres Stehen die Kohlensäure verflüchtigt hat und die dadurch ungeniefsbar oder gar gesundheitsschädlich geworden sind, die nöthige Kohlensäure direct in flüssiger oder erstarrter Form wieder zuzuführen und gleichzeitig den nöthigen Kältegrad zu erzeugen;
2. auf bequeme Art, ebenfalls durch Zuführung flüssiger oder erstarrter Kohlensäure, Champagner, Sodawasser etc. herstellen zu können.
Die flüssige Kohlensäure befindet sich in einem eisernen Behälter (Flasche) A, Fig. 2 und 4, welcher bei α gefüllt und durch einen Hahn b fest verschlossen, wird, um für den Transport geeignet zu, sein. b wird erst geöffnet, wenn der Apparat mit den anderen Theilen verbunden und festgestellt ist. Unterhalb b wird vermittelst einer Muffe das Leitungsrohr B für die flüssige Kohlensäure angesetzt, das an seinem Ende eine Vertheilungsbrause C trägt. In B befinden sich zwei Hähne dd\ die so angebracht sind, dafs der eine geöffnet, während der andere geschlossen ist. Die Schlüssel beider, e und e\ sind verbunden und werden durch den Handgriff D gleichzeitig bewegt. In der in der Zeichnung angegebenen Stellung der Hähne d und d\ Fig. 1, steht die flüssige Kohlensäure bis d1. Bei Drehung der Hebel e ex schliefst sich d eher, als sich d1 öffnet und die Kohlensäure entweichen läfst. Es ist durch diese Anordnung der beiden Hähne ein gewisses Quantum flüssiger Kohlensäure für den Eintritt in die Flüssigkeit eingemessen und erhält man auf diese Weise ein regulirbares Mafs für die einzulassende Säure. Der Rückgang der beiden Hähne wird durch eine Spiralfeder H bewirkt.
Die Vertheilungsbrause C besteht aus einem umgebörtelten Trichter, der in seinem Innern an einer Querstangef eine Schraube/' erhält; vermittelst dieser Schraube wird eine federnde Platte g stärker oder schwächer gegen die Umbörtelung angeprefst, so dafs sich die in de« Trichter eintretende flüssige Kohlensäure nach allen Seiten hin zwischen dem umgebörtelten Trichter und der Platte hindurchpressen mufs.
In Fig. 3 ist die Anordnung dieses Apparates in Combination mit einem Bierhahn dargestellt, und ist die Stellung der Hähne d und d1 analog der eben beschriebenen. Hierbei fällt jedoch das Vertheilungssieb fort und die Kohlensäure wird durch Verlängerung des Leitungsrohres B in das fliefsende Bier eingelassen und von diesem sofort zertheilt mitgerissen. Der Hebel F für den Konus E des Bierhahnes ist durch eine Zwischenstange G mit den Hebeln e und e' verbunden, und geschieht somit die Bewegung aller drei Hähne durch Drehung des Hebels F. Die Bohrungs - bezw. Hebelverhältnisse der Hähne sind derartig, dafs E bereits das Bier fliefsen läfst, ehe die beiden anderen Hähne d und d1 in Thätigkeit kommen.
Will man die flüssige Kohlensäure direct bis an den Boden eines Gefäfses führen, so wendet man den in Fig. 5 gezeigten Apparat an. Es wird der Hahn_/ bis zur Zertheilungsbrause C mit Kohlensäure gefüllt sein und hier durch ein Ventil h den Austritt verhindern. Dieses Ventil h findet seine Führung in der Querstange / der Brause und in einer Querstange i des Obertheiles des Hahnes. Dieser Obertheil ist mit
einer Membran k abgedeckt, die durch den Druck der sich im Hahn befindlichen Kohlensäure nach oben geprefst wird und dadurch ein selbstständiges Schliefsen des Ventils bewirkt; man kann zur Sicherung auch noch eine Spiralfeder / anwenden. Das Oeffhen des Ventils geschieht durch Herunterdrücken des Hebels K. Bei Verwendung erstarrter Kohlensäure fallen sowohl bei der Fabrikation von Schaumweinen, Sodawasser etc. wie bei der Wiederbelebung von Getränken die Apparate, die bei der Anwendung flüssiger Kohlensäure nöthig sind, fort und wird einfach die Kohlensäure in kleineren, schneeähnlichen Theilchen der Flüssigkeit zugesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-An sprüche:
    i. Die Verlängerungsstange B des Apparates A zur Einführung der flüssigen Kohlensäure in Getränke mit ihren beiden Hähnen d und d \ die vermittelst der verschiedenen Stellungen ihrer Bohrungen und durch Verbindung ihrer Hebel e und «' mit Griff D nur ein immer gleiches Quantum bei jedesmaliger Drehung der Hähne durchlassen und die sich durch Anbringung der Spiralfeder H selbstständig in ihre erste Lage zurückbewegen, Fig. i. Die Vertheilungsbrause C, bestehend aus dem Trichter mit umgebörteltem Rande, dem Steg/, der Anzugsschraube/1 und der federnden Platte g, Fig. i. «
    Die Combination der mit den Hähnen d und d1 versehenen Verlängerungsstange B mit einem Bierhahn, derartig, dafs die flüssige Kohlensäure in das bereits fliefsende Bier eintritt, und die Verbindung der Oeffnungshebel e e' und JF durch die Stange G, so dafs E bereits Bier durchgehen läfst, ehe die Drehung der Hähne d d1 erfolgt, Fig. 3. Die Führung der flüssigen Kohlensäure durch die Verlängerung B bis an den Boden des Trmkgefäfses und Anbringung eines Hahnesy mit Membran k, Quersteg i, Spirale / und Hebel Ä; ferner mit Ventil /2, dem durch den Steg f der Vertheilungsbrause C und durch Höher- oder Niedrigerstellen derselben die Gröfse des Oeffnens vorgeschrieben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995010479A1 (en) * 1993-10-12 1995-04-20 Frutin Bernard D Methods and apparatus for enhancing beverages

Cited By (4)

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