DE137271C - - Google Patents
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- DE137271C DE137271C DENDAT137271D DE137271DA DE137271C DE 137271 C DE137271 C DE 137271C DE NDAT137271 D DENDAT137271 D DE NDAT137271D DE 137271D A DE137271D A DE 137271DA DE 137271 C DE137271 C DE 137271C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/68—Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
- C02F1/685—Devices for dosing the additives
- C02F1/686—Devices for dosing liquid additives
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Description
VCO
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JV* 137271 KLASSE 855.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Weichmachen von Kesselspeisewasser
mittelst Kalkwasser und Soda, welche dazu dient, behufs Erzielung eines gleichmäfsigen
Weichheitsgrades dem Kalkwasser einen möglichst gleichmäfsigen Kalkgehalt zu geben und
die Zumessung des Kalkwassers und der Sodalösung vom Rohwasserzuflufs abhängig zu
machen. Es wird dies dadurch erreicht, dafs der Rohwasserzuflufs zweimal getheilt wird,
und zwar zunächst in einen gröfseren Theil, welcher direct nach dem Mischraum des Apparates
fliefst, und einen kleineren Theil, welcher nach dem Kalkwassersättiger geführt wird.
Dieser kleinere Theil wird wiederum in zwei Ströme zerlegt, von denen der eine sich fortgesetzt
in den Kalkbreibehälter ergiefst, während der andere in bekannter Weise "durch
eine Unterbrechungsvorrichtung diesem Behälter zugeführt wird, derart, dafs die nach jeder
Unterbrechung nachströmende Luft von dem darauf folgenden Wasserstrom mitgerissen wird
und so den Kalkbrei beständig in Bewegung erhält bezw. eine beständige Wassercirculation
in diesem Behälter hervorruft. Die Unterbrechungsvorrichtung, im vorliegenden Falle
ein Kippgefäfs, wird in zweiter Linie noch in bekannter Weise dazu benutzt, ein am Behälter
der Sodalösung vorgesehenes Ventil regelmäfsig zu bethätigen, so dafs nicht nur
die Menge des zugesetzten Kalkwassers, sondern auch diejenige der Sodalösung von der Menge
des Rohwasserzuflusses abhängig ist.
In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Vorrichtung in
den Fig. 1 bis 3 in einem Verticalschnitt und zwei Einzelheiten dargestellt.
Das zu reinigende Rohwasser tritt bei α ein
und fliefst unter der Ablenkungswand b hindurch in den Kanal c, aus welchem es über
das Wehr d (Fig. 2) in einem gleichmäfsigen breiten Strahl abfliefst. Hinter diesem Wehr d
ist eine den jeweiligen Verhältnissen entsprechend verstellbare Zunge e eingebaut, durch
welche der Wasserstrom in zwei Theile getheilt wird. Der gröfsere fliefst direct nach
dem Mischraum, wo er mit den fertiggestellten Chemikalien zusammentrifft, während der kleinere
nach dem Kalkwassersättiger f geführt ist. Vorher wird jedoch auch dieser kleinere Strom noch
einmal getheilt, und zwar durch eine rechts von der bereits erwähnten Zunge e eingebaute
zweite Zunge g (Fig. 3). Der hierdurch abgetrennte gröfsere Theil fliefst durch das Rohr h
direct nach dem Kalkwassersättiger f\ der kleinere Theil gelangt dagegen zunächst in
einen Kippkasten i, welcher in bekannter Weise bewirkt, dafs dieser Theilstrom nur mit periodischen
Unterbrechungen nach dem Kalkwasserbehälter abfliefsen kann.
Das von diesem Kippkasten i ausgegossene Wasser wird durch ein enges Rohr k nach
dem Boden des Kalkwasserbehälters f geführt. Letzterer ist oben offen und mit Wasser und
dem auszulaugenden Kalkbrei gefüllt. Am oberen Rande des Behälters f ist ein Ueberlaufrohr
0 für das klare und gesättigte Kalkwasser vorgesehen, und in der Mitte des ersteren
befinden sich zwei in einander geschobene Rohre jp und q, innerhalb welcher das Zu-
führungsrohr für den vom Hauptstrom abgetrennten Theilstrom liegt. Das äufsere von
diesen Rohren ρ reicht mit seinem oberen Ende bis über den Wasserspiegel und mündet
unten in einiger Entfernung vom Boden in einen Trichter s, während das innere Rohr q
in gewisser Entfernung (Fig. i) unterhalb des Wasserspiegels endet und mit seinem unteren
Ende bis dicht an den Boden herangeführt ist. Durch das Rohr k erfolgt, wie bereits erwähnt
und bekannt, ein unterbrochener Wasserzuflufs, derart, dafs jedesmal auch eine gewisse
Menge Luft mitgerissen wird. Diese strömt aus dem Rohr k aus und wird durch eine an
dessen unterem Ende angebrachte Scheibe r vertheilt, so dafs sie aufserhalb des Rohres q
aufsteigen mufs, wobei sie das Wasser vor sich hertreibt. Das auf diese Weise bewegte
Wasser wird von dem Trichter s aufgefangen und in das Innere des Rohres ρ geführt, von
wo es durch das R.phr q wieder heruntersinkt, derart, dafs eine beständige Circulation hervorgerufen
wird. Hierdurch ist eine völlige Auslaugung des Kalkbreies gesichert, während oberhalb des Trichters s das Wasser zur Ruhe
kommt, so dafs der ungelöste Kalk wieder niedersinken und sich aufs Neue mit dem zuströmenden
Wasser mischen kann.
Zur Regelung des Zuflusses der Sodalösung ist an dem Behälter m der letzteren ein Ventil /
angebracht, welches mit der schwingenden Achse des Kippkastens i mechanisch verbunden
ist, derart, dafs jedesmal, wenn eine dem Inhalt des Kippkastens entsprechende Menge
Rohwasser dem Kalkbehälter zugeführt wird, auch dieses Ventil bethätigt wird und eine bestimmte
Menge Sodalösung ausfliefsen läfst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wasserreiniger, bei welchem das Rohwasser in zwei Theile getheilt wird, von denen der eine direct nach dem Mischraum fliefst, während der andere behufs Sättigung mit Aetzkalk nach dem Kalkwasserbehälter geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der letztere nochmals in zwei Ströme getheilt wird, von denen der eine dem Kalksättiger direct, der andere vermittelst eines Kippgefäfses durch ein Rohr (k) intermittirend zugeführt wird, wodurch einerseits infolge der mitgerissenen Luft eine Aufwirbelung des Kalkes erzielt wird, während andererseits gleichzeitig die Bewegung des Kippgefäfses dazu benutzt wird, ein am Sodalösungsbehälter vorgesehenes Ventil regelmäfsig zu bethätigen, derart, dafs die Menge der zugeführten Sodalösung ebenfalls von derjenigen des Rohwassers abhängig ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137271C true DE137271C (de) |
Family
ID=405170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137271D Active DE137271C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137271C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974924C (de) * | 1944-01-11 | 1961-05-31 | Emil Fischer | Verfahren zur Teilenthaertung (Entkarbonisierung) von Wasser mittels Kalk |
| DE976285C (de) * | 1950-08-02 | 1963-06-20 | Kretzschmar Wabag | Vorrichtung zum Dosieren von Chemikalienloesungen und -aufschwemmungen |
| US4504044A (en) * | 1982-10-25 | 1985-03-12 | Imperial Clevite Inc. | Dry viscous spring damper |
-
0
- DE DENDAT137271D patent/DE137271C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974924C (de) * | 1944-01-11 | 1961-05-31 | Emil Fischer | Verfahren zur Teilenthaertung (Entkarbonisierung) von Wasser mittels Kalk |
| DE976285C (de) * | 1950-08-02 | 1963-06-20 | Kretzschmar Wabag | Vorrichtung zum Dosieren von Chemikalienloesungen und -aufschwemmungen |
| US4504044A (en) * | 1982-10-25 | 1985-03-12 | Imperial Clevite Inc. | Dry viscous spring damper |
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