DE282144C - - Google Patents

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DE282144C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons
    • F02B57/08Engines with star-shaped cylinder arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/002Double acting engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 af GRUPPE
KARL GRIESSEL in CÖLN-KLETTENBERG.
Wirkenden Kolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine doppeltwirkende und im Zweitakt arbeitende Verbrennungskraftmaschine, bei der die Zylinder sich drehen und die frei fliegenden Kolben nur durch ihr Gewicht treibend wirken. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht in folgender Arbeitsweise: Wenn der jedesmal im tiefsten Punkte durch die Explosion frei emporgeworfene Kolben mit seinem Schwerpunkt etwa in
ίο der Mitte des Zylinders angelangt ist, wird das untere Auspuffventil geöffnet und läßt die verbrannten Gase entweichen, welche durch die vorhandene Zentrifugalkraft hinausgetrieben werden und neue Ladung durch eine in der Zylindermitte vom Kolben freigelegte Öffnung nachsaugen. Der im Zylinder fortschreitende Kolben wird alsdann durch die Zentrifugalkraft unter Kompression des neu eingeströmten Gasluftgemisches im anderen Zylinderraum bis zum Ende getrieben und wirkt hierbei gleichzeitig durch sein Gewicht drehend auf die Zylinder.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist die neue Verbrennungskraftmaschine beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt. An der hohl ausgeführten Maschinenachse a sind im vorliegenden Falle vier Zylinder b nebeneinander um je 45° gegeneinander versetzt angebracht, so daß sich die aus Fig. 2 ersichtliche sternförmige Anordnung ergibt. Die Zylinder, innerhalb deren je ein Kolben g frei beweglich ist, durchdringen die hohle Maschinenachse und stehen mit ihr durch Schlitze c in Verbindung. Durch die hohle Achse α hindurch wird bei der gezeichneten Ausführungsform das Gasluftgemisch den Zylindern zugeführt. An beiden Enden jedes Zylinders ist ein zum Auspuff dienendes Ventil d angebracht, welche Ventile durch entsprechende am Gehäuse befestigte, um die Zylinder herumgehende und mit Schleifbahnkurven e versehene Schleifringe f (Fig. 2) gesteuert werden.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Jedesmal, wenn einer der Zylinder in die vertikale Lage kommt, wird der im tiefsten "Punkte befindliche Kolben g durch die alsdann erfolgende Explosion frei emporgeworfen. Sobald der Kolben etwa in der Mitte des Zylinders angelangt ist, wobei der Zylinder sich bereits entsprechend gedreht hat, ist durch die Schleifbahnkurve e das untere Auspuff ventil geöffnet worden, so daß die verbrannten Gase entweichen. Durch die infolge der schnellen Drehung der Zylinder auftretende Fliehkraft werden sowohl die verbrannten Gase herausgetrieben, als auch frische Ladung durch die hohle Achse hindurch nachgesaugt. Der frei bewegliche Kolben g, welcher durch die lebendige Kraft über die Maschinenachse hinaus in die andere Zylinderhälfte gelangt, wird jetzt vor allen Dingen durch die Zentrifugalkraft (also nicht mehr vom Druck der Gase) bis zur anderen Endstellung getrieben, wobei er unter Wirkung dieser Zentrifugalkraft die vorher durch die Schlitze c eingeströmte neue Ladung im anderen Zylinderraum komprimiert. Gleichzeitig wirkt der Kolben, wenn er über die Achse der.Maschine hinausgelangt ist, durch sein Gewicht
auf die sich drehenden Zylinder treibend ein, bis der Zylinder in die vertikale Lage kommt, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
Da bei dieser Maschine vier Zylinder sternförmig zueinander versetzt angebracht sind, so ist auch die Wirkung eine vierfache. Die Kolbenbewegungen nach der Drehachse hin sind stets Explosionshübe, und die Kolbenbewegungen von der Drehachse weg sind stets Kompressionshübe. Während einer Umdrehung der Maschinenachse findet in jeder zu beiden Seiten der Achse befindlichen einfach wirkenden Zylinderhälfte je eine Verbrennung und je eine Kompression statt.
Natürlich könnte die neue Maschine auch in der Weise benutzt werden, daß man die Ladung durch die Ventile an den Zylinderenden, dagegen deii Auspuff durch die hohle Achse hindurch erfolgen, läßt. Gegebenenfalls kann die Maschine statt der vier auch mehr oder weniger . Zylinder besitzen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUcn :
    Doppeltwirkende und im Zweitakt arbeitende Verbrennungskraftmaschine mit umlaufenden Zylindern und frei fliegenden, nur durch ihr Gewicht treibend wirkenden Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der jedesmal im tiefsten Punkte durch die Explosion frei emporgeworfene Kolben (g) mit seinem Schwerpunkt etwa in der Mitte des Zylinders (δ) angelangt ist, das untere Auspuffventil (d) geöffnet wird und die verbrannten Gase entweichen läßt, welche durch die vorhandene Zentrifugalkraft hinausgetrieben werden und neue Ladung durch eine in der Zylindermitte vom Kolben freigelegte Öffnung nachsaugen, worauf der im Zylinder fortschreitende Kolben (g) durch die Zentrifugalkraft unter Kompression des neu eingeströmten Gasluftgemisches im anderen Zylinderraum bis zum Ende getrieben wird und hierbei gleichzeitig durch sein Gewicht auf die Zylinder drehend wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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