DE319753C - Zweitaktmaschine mit gegenlaeufigen steuernden Kolben - Google Patents

Zweitaktmaschine mit gegenlaeufigen steuernden Kolben

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DE319753C
DE319753C DE1918319753D DE319753DD DE319753C DE 319753 C DE319753 C DE 319753C DE 1918319753 D DE1918319753 D DE 1918319753D DE 319753D D DE319753D D DE 319753DD DE 319753 C DE319753 C DE 319753C
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Benz and Co Rheinische Automobil und Motorenfabrik AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Zweitaktmaschine mit gegenläufigen steuernden Kolben. Zweitaktmaschinen mit zwei gegenläufigen Kolben, von denen jeder eine Kanalgruppe steuert, wobei die Kolben vermittels eines zwischengeschalteten doppelarmigen Schwinghebels mit der Kurbel verbunden sind. und dier Antrieb des einen Kolbens zwar mit gleichem Hub aber bei geringerer Hebellänge erfolgt als derjenige des anderen Kolbens, sind bekannt. Diese Maschinen bauen sich infolge der Gleichhubigkeit beider Kolben sehr lang bzw. sehr hoch; auch ist bei dem. auf den kurzen Hebelarm einwirkenden Getriebe die Beanspruchung der Zapfen eine sehr hohe.
  • Gegenstand der Erfindung ist. eine Zweitaktmaschine mit gegenläufigen Kolben und Antrieb vermittels eines doppelarmigen Schwinghebels, die sich von den vorerwähnten Maschinen dadurch unterscheidet, daß der mit kurzem Hebelarm angetriebene Kolben zugleich einen geringeren Hub ausführt wie der andere Kolben und auch einen wesentlich geringeren Durchmesser aufweist, so daß seine Funktion mehr die eines Steuerkolbens als die eines Arbeitskolbens ist. Hierdurch wird die Baulänge der Maschine verringert und es kann selbst bei -großen Maschinen auf eine Kühlung des kleineren Steuerkolbens verzichtet werden. - Gemäß der Erfindung soll aber auch noch der Antrieb des Steuerkolbens derart ausgebildet sein, d'aß er sich bei seiner innersten Lage mit der höchsten Geschwindigkeit bewegt, woraus sich ein besonders vorteilhafter Steuerungsvorgang ergibt. Eine besonders günstige Ausnutzung des Getriebes bei geringster Rauminanspruchnahme der Maschine wird dadurch erreicht, daß an denselben Schwinghebel zwei Arbeits- und zwei Steuerkolben angelenkt werden, wobei vonjedem der beiden Arme des Schwinghebels der Arbeitskolben des einen Zylinders und der Steuerkolben des anderen Zylinders angetrieben wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Motor in einer beispielsweisen Ausführungsform mit auf beide Arme des Balanciers einwirkenden Arbeitskolben schematisch dargestellt. In den nahe nebeneinander angeordneten Arbeitszylindern a und b arbeiten die Kolben e und d und sind vermittels der Lenker e und f an j e einen Arm des Balanciers g angeschlossen. An einem der Balancierenden ist auch die auf die Kurbel i einwirkende Pleuelstange h angelenkt. Die Kolben legen in ihrer tiefsten Lage die Auspuffkanalgruppe k frei. Die Zylinder sind in ihrem oberen Teil verengt und bilden hierdurch Laufbüchsen für die die Einlaßkanalgruppe l steuernden Kolben m und o. Die Steuerkolben sind mit Lenkern p und q an bei r bzw. s. gelagerte Schwinghebel t und z4 angelenkt, die durch. Stangen v und w von dem mittleren Teil der Balancierarme aus angetrieben werden. Hierdurch erhalten sie einen kürzeren Hub als die Arbeitskolben, während ihre zur Bewegung der letzteren gegenläufige Bewegung durch den Anschluß an den anderen Balancierarm erreicht wird.
  • Wie aus den dargestellten Endlagen der beiden gegenläufigen Kolbensysteme zu erkennen ist, wirkt bei der Innenlage der beiden Kolben der Balancier mit einem kleinen Hebelarm auf die Schubstange v und diese auf einen großen Hebelarm des Schwinghebels t ein, während der letztere wiederum mit einem sehr kleinen Hebelarm auf die Schubstange o des Kolbens m wirksam wird. Hierdurch wird erreicht, daß bei der Innenlage der Steuerkolben, d. h. beim Vorherrschen höchsten Druckes in den Zylindern, nur ein relativ geringer Bruchteil des Druckes unter entsprechender Verlangsamung der Bewegung auf die Zugstange v übertragen wird, so daß diese verhältnismäßig leicht ausgeführt werden kann, woraus sich der Vorteil der Verringerung der hin und her bewegten Massen ergibt. Bei der äußeren Endlage der beiden Kolben ist der auf die Stangen w und v wirksame Hebelarm des Balanciers am größten, während die Stange w auf den Schwinghebel s unter einem kleinen Hebelarm und dieser auf die Stange q unter einem großen Hebelarm einwirkt, woraus sich eine stark beschleunigte Bewegung des. Steuerkolbens ergibt mit dem Vorteil, daß der Steuervorgang präzise und der mittlere Eröffnungsquerschnitt der Kanäle während des gegebenen Kurbelwinkels ein großer ist. (Hierdurch wird bei einer sich über einen bestimmten Kurbelwinkel erstreckenden Eröffnungszeit der Steuerkanäle ein günstiger mittlerer Eröffnungsquerschnitt und ein präzises Öffnen und Schließen der Kanäle erzielt.) Vorteilhaft werden an jeden Balancierarm zwei in Richtung der Kurbelwelle nebeneinanderliegende Zylinder angeschlossen, deren Hübe also gleichgerichtet sind, daß auf jeden Balancier bzw. auf jede Kurbel vier Zylinder arbeiten.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Zweitaktmaschine mit zwei gegenläufigen Kolben, von denen jeder eine Kanalgruppe steuert, wobei die Kolben vermittels eines doppelarmigen Schwinghebels mit der Kurbel verbunden sind und der Antrieb eines der Kolben bei geringerer Hebellänge erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des einen, als Steuerkolben dienenden kleineren Kolbens von dein anderen Arm desselben Schwinghebels bei geringerer Hebellänge und mit geringerem Hub so erfolgt, daß der Steuerkolben bei seiner innersten Lage sich mit der geringsten und bei seiner äußersten Lage sich mit der höchsten Geschwindigkeit bewegt.
  2. 2. ZweizylindrigeZweitaktmaschinenach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem der beiden Arme des schwingenden Hebels der Arbeitskolben des einen Zylinders und der Steuerkolben des anderen Zylinders angetrieben wird.
DE1918319753D 1918-06-14 1918-06-14 Zweitaktmaschine mit gegenlaeufigen steuernden Kolben Expired DE319753C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE870779C (de) * 1941-01-19 1953-03-16 Sulzer Ag Schlitzgesteuerte Gegenkolbenbrennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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