DE280950C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/88—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
- E02F3/90—Component parts, e.g. arrangement or adaptation of pumps
- E02F3/92—Digging elements, e.g. suction heads
- E02F3/9256—Active suction heads; Suction heads with cutting elements, i.e. the cutting elements are mounted within the housing of the suction head
- E02F3/9268—Active suction heads; Suction heads with cutting elements, i.e. the cutting elements are mounted within the housing of the suction head with rotating cutting elements
- E02F3/9281—Active suction heads; Suction heads with cutting elements, i.e. the cutting elements are mounted within the housing of the suction head with rotating cutting elements with axis of rotation in horizontal and transverse direction of the suction pipe
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ JVi 280950 KLASSE 84 d. GRUPPE
OTTO FRÜHLING in BRAUNSCHWEIG.
durch Saugbagger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zum Schneiden von
Boden für Saugbagger.
Schwerer" und klebriger Boden läßt sich nicht.ohne weiteres absaugen, er muß vielmehr
zu diesem Zwecke vorher von seiner Lagerstelle gelöst, zerkleinert und für. die Verarbeitung
mit Saugbaggern zubereitet werden. Dies geschieht bisher durch verschiedenartige
ίο Schneideeinrichtungen, die aber sämtlich darauf
-hinauskommen, daß Hacken oder Messer vor der Saugöffnung in Drehung versetzt werden
und beim Vorwärtsbewegen des Baggers den gesamten zur Förderung kommenden Boden vor der Saugöffnung lösen und zerkleinern, so
daß ihn nachher der durch Baggerpumpe und Saugrohr erzeugte Wasserstrom ohne weiteres
fassen und mit sich zur Baggerpumpe führen kann. Diese Einrichtungen leiden an dem
Übelstande, daß zum Lösen und Zerkleinern so großer Bodenmengen, wie zur wirtschaftlichen
Ausnutzung großer Saugbagger erforderlich sind* ungemein viel Kraft gebraucht wird,
zumal zum ausreichenden Speisen derartiger Bagger sehr viel mehr Boden durch das Schneidewerk
zerkleinert . werden muß, als nachher durch die Saugpumpe gefaßt und gefördert werden kann. Der nötige Kraftaufwand wird
hier auch dadurch vergrößert, daß das aufgeschnittene Gut nicht durch die Messer in
den Saugkopf hineinbefördert wird, sondern von außen her eingesaugt werden muß.
Diese Übelstände beseitigt die nachbeschriebene Erfindung.
Das Verfahren besteht darin, daß der zu lösende Boden nicht, wie bisher, in Stücken
abgeschnitten, abgeschabt oder abgehackt wird, sondern daß er, zunächst nur durch Schneidscheiben,
die parallel zur Saugrichtung gedreht werden, auf seiner Lagerstelle in Streifen
aufgeschnitten wird, die mit ihrer Grundfläche noch an der Lagerstelle haften, und daß dann
nachfolgende feststehende Messer diese Streifen von ihrer Grundfläche abschneiden und sie
der Säugöffnung zuführen. '
Die hierzu dienende Einrichtung ist dargestellt in den Fig. 1 bis 7, und es zeigt Fig. 1
eine Aufsicht, Fig. 2 eine Vorderansicht, und zwar in der linken Hälfte mit Sägen α und
der Achse d, in der rechten Hälfte ohne diese Teile, Fig. 3 einen Längsschnitt nach der
Linie A-B der Fig. 4, und zwar in der linken Hälfte mit den Sägen α und der Achse d, in
der rechten Hälfte ohne diese Teile, Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 einen Querschnitt
nach der Linie C-D der Fig. 1 durch den Baggerkopf h und die Saugöffnung m; Fig. 6 zeigt
einen Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. ι durch den Baggerkopf h und den Antrieb
der Sägenachse d, Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie G-H der Fig. 1 durch den
Baggerkopf h an dessen Rande, und zwar unter Verwendung von Druckwasser k und
von einem durchgehenden Messer b.
Die Einrichtung besteht aus drei Hauptteilen, nämlich den beweglichen Sägen a, den
feststehenden Messern b und den feststehenden Abstreichern c. ;
Die beweglichen Sägen α sind auf einer Achse d befestigt, die quer vor der Saugmündung
e gelagert ist. Diese Achse wird durch Ketten- oder Zahnradgetriebe f in Drehung
versetzt, so daß die Sägen a, wenn sie auf den zu baggernden Boden herabgelassen werden,
diesen in Streifen aufschneiden.
Die Sägen α sind als einfache Scheiben konstruiert; ihre Stärke und die Art ihrer
ίο Zahnung kann verschieden gewählt werden
und wird dem zu bearbeitenden Boden angepaßt (Fig. 4 und 5), erforderlichenfalls kann
die Zahnung auch zur einfachen scharfen Schneide übergehen (Fig. 6 und y).
Die Geschwindigkeit, mit der die Sägen bewegt werden sollen, wird mittels des Antriebes
durch entsprechende Größenwahl der Übersetzungsglieder nach der Art des zu bearbeitenden
Bodens bestimmt.
Die Breite der aufzusägenden Streifen wird bestimmt durch die Entfernung g·, in der die
einzelnen Sägen α voneinander auf die Achse d aufgereiht sind. Sie kann beliebig der zu
baggernden Bodenart angepaßt werden.
Die Tiefe der Sägenschnitte und damit die Höhe der Streifen kann durch passende Wahl
des Sägendurchmessers und durch mehr oder weniger tiefes Herablassen des Baggerkopfes h
auf den abzubaggernden Boden je nach den Erfordernissen des einzelnen Falles beliebig
bemessen werden.
Die Vorwärtsbewegung der Sägen α erfolgt durch das Vorwärtsgehen des Baggerkopfes k,
an dem die Sägenachse d befestigt ist; dabei ist es ohne Einfluß auf die Arbeit der Sägen,
ob der Bagger, an dem der Baggerkopf h hängt, mittels Anker und Ketten bewegt wird,
oder ob er ohne Verankerung vor seinen Schrauben freifahrend den Baggerkopf h nachschleppt.
Der zweite Hauptteil, die feststehenden Messer b, sind hinter den Sägen α am Baggerkopfe
h so angeordnet, daß sie, wenn der Baggerkopf vorwärts gezogen wird, die aufgesägten
Streifen in der gewünschten Höhe von der Lagerstelle abschneiden; dabei greifen
die Messer b im allgemeinen zwischen die Sägen a, so daß jeder Streifen durch ein besonderes
Messer abgehoben wird. Die Messer b können aber auch für besondere Bodenarten
vereinigt werden, so daß sie alsdann als ein einheitliches Messer b (Fig. 7) ohne Zwischenräume
hinter den Sägen durchgehen.
Die Form der Messer b wird der zu bearbeitenden Bodenart angepaßt und dabei
zweckmäßig so gebildet, daß die Messer die abgehobenen Streifen sofort selbsttätig unter
dem Gegendrucke der mit der Lagerstelle noch zusammenhängenden, vorderen Streifenstücke
in das Innere des Kopfes h auf die Saugöffnung m zu weiterschieben und dabei durch
Aufbiegen die Bodenstücke zerbrechen.
Die Neigung α der Messerschneiden b zu der Schnittfläche I ist verstellbar durch verschieden
geformte Zwischenstücke i, welche zwischen die beiden Befestigungsstellen der Messer b
und des Baggerkopfes h eingesetzt werden können. Diese Zwischenstücke i sind so geformt,
daß sie den Messern b für jede Baggertiefe die jeweils für die Arbeit günstigste
Neigung geben.
Der dritte Hauptteil, die Abstreicher c, sind einzelne plattenartige Stücke, die über der
Sägenachse d am Baggerkopfe h fest angebracht sind. Sie greifen in die Zwischenräume g
der Sägen α und schließen diese Zwischenräume in ihrem oberen Teile bis in die Nähe
der Achse d ab. Diese Abstreicher c streichen beim Drehen der Sägen α den Boden, der an
diesen kleben bleibt oder sich sonstwie zwischen ihnen festgesetzt hat, in bekannter Weise
ab, reinigen damit die Sägen α ständig für ihre weitere Arbeit und halten den in das Innere
des Kopfes h beförderten Boden dort zurück.
Die vorbeschriebene Erfindung ist auch verwendbar bei Baggerung von weichen Bodenarten,
in welchen nur ein Aufschneiden des zu baggernden Bodens stattfinden soll, es aber nicht nötig ist, den Boden von seiner
Lagerstelle ganz zu lösen und abzuschneiden. In diesem Falle genügt unter Umständen
bereits eine Teilausführung der Einrichtung, derartig, daß die Bodenmesser b oder die Abstreicher
c oder beide fortgelassen werden, auch können in solchem Falle zwischen den Sägen α kleine, sich mit den Sägen drehende
Messer angebracht werden. Eine Besonderheit bilden derartige Ausführungen nicht, sondern
es'sind nur Teilausführungen der ganzen, vollkommenen
Einrichtung, mit welchen in einzelnen Fällen bereits eine ausreichende Wirkung erzielt werden kann.
Die Einrichtung kann verwendet werden in Verbindung mit Saugköpfen beliebiger Art,
und zwar sowohl in Verbindung mit den einfachen Saugmundstücken gewöhnlicher Saugbagger
wie in Verbindung mit den verschiedenen derartigen Spezialkonstruktionen. In allen
Fällen kann neben dieser Einrichtung zur Vergrößerung der Wirkung der Bagger auch
noch Druckwasser k (Fig. 1, untere Hälfte,
und Fig. 7) in den bekannten Weisen zur Anwendung gebracht werden.
Der Arbeitsvorgang bleibt bei den einzelnen Baggern der gleiche, wie er. ohne Anbringung
dieser Einrichtung war, mit der einzigen Abweichung, daß während des Baggerns die
Maschinen zur Bewegung der Sägen a in Tätigkeit gehalten werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zum Fördern von festgelagertem, klebrigem Baggergut, wie Tonoder Lehm, durch Saugbagger, dadurch gekennzeichnet, daß der zu baggernde Boden zunächst durch lotrechte Schnitte mittels parallel gelagerter, maschinell gedrehter Schneidscheiben streifenweise aufgeschnitten und darauf durch wagerechte Schnitte mittels Bodenmesser vollends abgeschnitten und durch die Messer in den Saugkopf hineinbefördert wird, aus dem er dann durch das Förderrohr abgesaugt wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Saugkopf (A) auf einer wagerechten Achse (d) parallel zur Saugrichtung maschinell angetriebene Schneidscheiben (a) und zwischen ihnen über der Achse Abstreicher (o) angeordnet sind, und daß dahinter am Saugkopf ein oder mehrere wagerecht einschneidende Bodenmesser (b) sitzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE280950T | 1911-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280950C true DE280950C (de) | 1914-12-02 |
Family
ID=91971727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911280950 Expired DE280950C (de) | 1911-10-25 | 1911-10-25 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280950C (de) |
| NL (1) | NL1679C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2929256A1 (de) * | 1978-07-18 | 1980-01-31 | Ihc Holland Nv | Schleppkopf fuer saugbagger |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL168578C (nl) * | 1978-03-02 | 1982-04-16 | Ihc Holland Nv | Sleepkop voor een zuigbaggerinrichting. |
-
1911
- 1911-10-25 DE DE1911280950 patent/DE280950C/de not_active Expired
-
1912
- 1912-08-24 NL NL1061A patent/NL1679C/nl active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2929256A1 (de) * | 1978-07-18 | 1980-01-31 | Ihc Holland Nv | Schleppkopf fuer saugbagger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL1679C (nl) | 1916-11-01 |
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