DE280371C - - Google Patents

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DE280371C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/02General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using azo dyes
    • D06P1/12General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using azo dyes prepared in situ

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JYI 280371 -KLASSE Sn. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1913 ab.
p-Nitranilinrot wird auf der Faser in der Weise erzeugt, daß man die Ware mit einer ß-Naphtolnatriumlösung klotzt und dann das diazotierte p-Nitranilin aufbringt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß bei Herstellung kleiner Musterungen mit p-Nitranilinrot die ganze Ware mit ß-Naphtol behandelt werden muß, so daß der größte Teil des ß-Naphtols beim nachherigen Waschen verloren geht.
ίο Man hat versucht, diesem Ubelstande dadurch abzuhelfen, daß man eine Druckfarbe, bestehend aus Nitrosamin und ß-Naphtolnatrium, aufdruckte. Man erreichte aber dadurch niemals ein brauchbares Resultat. Weitere Versuche zur Lösung des Problems führten zu dem Vorschlag, an Stelle von ß-Naphtolnatrium die 2-i-Naphtolsulfosäureoder die 2 · i-Naphtolcarbonsäure in Mischung mit Nitros aminen aufzudrucken. Auch diese Verfahren haben praktisch keinen Anklang gefunden. Die Kombination Nitrosamin -\- 2 · i-Naphtolsulfosäure erreichte ebenfalls nicht diep-Nitranilinrotnuance, und die Anwendung des Carbonsäureverfahrens scheiterte an der ungenügenden Haltbarkeit der Druckfarben.
Es wurde nun ein Verfahren gefunden, welches die Erzeugung von p-Nitranilinrot auf der Faser auf die einfachste Weise in einer Phase und ohne Anwendung von Mischungen gestattet.
Das Verfahren besteht darin, daß man das in der Patentschrift 93305 beschriebene 2 · i-naphtolsulfosaure Salz des p-Nitrodiazobenzols oder seine aus anderen Nitraminen in gleicher Weise hergestellten Analogen in Wasser in Gegenwart von Alkalien oder alkalisch wirkenden Salzen löst, im Druckwege auf die Faser aufbringt und dann die Farbe durch Trocknen oder Erwärmen und Behandeln mit Wasser oder sauren Reagenzien entwickelt.
Beispiele:
1. 250 g 2 · ι - naphtolsulfosaures p-Nitrodiazobenzol, 20 prozentig, werden mit 20 g Soda calc. in 315 g Wasser gelöst, mit 350 g Tragant (60:1000) verdickt; darauf gibt man 40 g essigsaures Natron und 25 g Paraseife PN zu· Nach dem Drucken wird die Ware getrocknet, mit einer 2 prozentigen Lösung von Tonerdesulfat bei 600C behandelt und darauf gewaschen und geseift.
2. 170 g 2 · ι - naphtolsulfosaures ρ - Nitrodiazobenzol werden mit 60 g Borax in 245 g Wasser gelöst und mit 420 g Tragant (60:1000) verdickt. Darauf gibt man 40 g Bariumchlorid ι: 10, 40 g essigsaures Natron und 25 g Paraseife PN zu. Nach dem Drucken wird getrocknet, mit 25 g Essigsäure, 50 prozentig, im Liter bei 600C behandelt, gewaschen und geseift.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    60
    Verfahren zur Erzeugung roter unlöslicher Azofarbstoffe auf der Faser, darin bestehend, daß man Druckfarben, welche Lösungen des 2 · i-naphtolsulfosauren p-Nitrodiazobenzols und seiner Analogen enthalten, auf die Faser bringt und dann durch Trocknen oder Erwärmen und Behandeln mit Wasser oder sauren Reagenzien die Farbe entwickelt.
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