DE280305C - - Google Patents
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- DE280305C DE280305C DENDAT280305D DE280305DA DE280305C DE 280305 C DE280305 C DE 280305C DE NDAT280305 D DENDAT280305 D DE NDAT280305D DE 280305D A DE280305D A DE 280305DA DE 280305 C DE280305 C DE 280305C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D113/00—Machines for making shoes with out-turned flanges of the uppers or for making moccasins
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280305 KLASSE 71 c. GRUPPE
TOMAS BATA in ZLIN, Mähren.
Oberlederrande.
Die Erfindung betrifft Aufzwickrrmschinen für Schuhwerk derjenigen Art, hei welchem das
Oberleder nicht über den Rand der Sohle überzogen, sondern am oberen Rande der Sohle
angenäht wird, wie dies besonders z. B. bei der Herstellung von biegsamen Sandalschuhen
üblich, ist. Die bisher zu diesem Zwecke verwendeten
Maschinen weisen einen Schubbacken und einen festen Backen auf, die mit Platten
ίο versehen sind, zwischen welchen das Aufzwicken
stattfindet. Der Schubbacken soll dabei das Leder auch anziehen und erhält zu diesem Zwecke eine kombinierte Bewegung,
wodurch die Arbeit verlangsamt und die Leistung der Maschinen verringert wird. Die
zum darauffolgenden Annähen nötige Falte am Oberleder muß dagegen nachträglich durch
Handarbeit hergestellt werden.
Die Maschine nach der Erfindung arbeitet sehr schnell, weil der Schubbacken eine einfache
Hin- und Herbewegung erhält, wobei der Arbeitsschub unter Federwirkung stattfindet,
und dabei bildet die Maschine beim Aufzwicken auch schon die Falte, so daß das
nachherige Faltenbilden durch Handarbeit entfällt. Das. Faltenbilden wird dadurch erreicht,
daß der feste Stützbacken am Arbeitsende schräg abgeschnitten ist. Dabei bewegt sich
der Schubbacken unter einem mäßig stumpfen, vom rechten Winkel nur um einige Grade abweichenden
Winkel zum Stützbacken, wodurch ein selbsttätiges Anziehen des Oberleders und Sicherung gegen das Entschlüpfen des Schuhes
aus der Arbeitslage erreicht wird, ohne daß zu diesem Zwecke der Schubbacken eine kornbinierte
Bahn durchzulaufen hätte. Sowohl der Stützbacken als auch der Schubbacken können
mit drehbaren, gegebenenfalls zwangläufig gedrehten Rollen ausgestattet werden, um den
Vorschub des Schuhes zu erleichtern.
Die Maschine nach der Erfindung ist in einigen Ausführungsbeispielen in der Zeichnung
veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 in
Stirnansicht, und Fig. 3 in wagerechtem Schnitt. Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform in
Seitenansicht. Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen eine Ausführungsform mit Rollen in drei
Ansichten. Fig. 8 zeigt schematisch die Wir- ■ kungsweise der Maschine.
Die Maschine besitzt einen Schubbacken b, der eine wagerechte Hin- und Herbewegung
erhält, und einen festen Stützbacken a, der von der senkrechten Richtung ein wenig nach dem
Schubbacken zu abgebogen und an seinem Arbeitsende abgerundet und schräg abgeschnitten
ist. Der Stützbacken ist mittels in Schlitzen geführter Schrauben am Maschinenrahmen
c befestigt, so daß seine Höhenlage regelbar ist, während der Schubbacken am Maschinenrahmen in geeigneten Führungen
geführt wird.
Die Hin- und Herbewegung wird dem Schubbacken b von der Antriebswelle 1 auf beliebige
geeignete Weise mitgeteilt. Nach der Ausführungsweise Fig. 1 sitzt auf der Welle 1 ein
Exzenter 2, das mittels der Rolle 3 eine am Maschinenrahmen c senkrecht verschiebbare
Claims (5)
1. Aufzwickmaschine zur Herstellung von Schuhwerk mit auswärts gewendetem Oberlederrande,
dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsende des Stützbackens (a) abgerundet
ist, um das fortschreitende Bilden der Falte im Oberleder zu erleichtern, und da߻sich der Schubbacken (b) unter einem
mäßig stumpfen, vom rechten Winkel nur um einige Grade abweichenden Winkel zum Arbeitsende des festen Stützbackens (a)
bewegt, so daß der Schuh beim Aufzwicken gegen Schlüpfen aus der Arbeitslage gesichert
wird.
2. Aufzwickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeite- go
schub des Schubbackens (δ) unter Federwirkung (8, 11) stattfindet.
- 3. . Aufzwickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützbacken
(«') am Arbeitsende mit einer drehbaren, schräg abgeschnittenen Rolle (18)
versehen ist, die die Falte im Oberleder bildet.
4. Aufzwickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (18)
zwangläufig gedreht wird, um den Vorschub des Schuhes beim Aufzwicken zu fördern.
5. Aufzwickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubbacken
(b') am Arbeitsende mit einer drehbaren Rolle (17) versehen ist, um den Vorschub
des Schuhes beim Aufzwicken zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280305C true DE280305C (de) |
Family
ID=536151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280305D Active DE280305C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280305C (de) |
-
0
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