DE100745C - - Google Patents

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DE100745C
DE100745C DENDAT100745D DE100745DA DE100745C DE 100745 C DE100745 C DE 100745C DE NDAT100745 D DENDAT100745 D DE NDAT100745D DE 100745D A DE100745D A DE 100745DA DE 100745 C DE100745 C DE 100745C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/08Devices for stretching special parts of shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

WtX
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Vorrichtung zum Auftreiben von Stiefelschäften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Mai 1898 ab.
Vorliegende Erfindung, weiche sich auf Maschinen zum Auftreiben von Stiefeln und insbesondere von Damenknöpfstiefeln bezieht, schliefst einen das Auftreiben bewirkenden auseinder- und zusammenklappbaren Arm in sich. Dieser Arm besteht nach vorliegender ,Erfindung aus einem keilförmigen Mitteltheil, einem auf diesem gleitenden Vorder- und Hintertheil, sowie aus Vorrichtungen zur Verschiebung der beweglichen Theile auf dem Mitteltheil, so dafs der Arm je nach dem erforderlichen Mafse des Auftreibens aus einander getrieben werden kann.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht die Maschine mit weggenommener Vorderplatte des das Auftreiben bewirkenden Armes, um die innenliegenden Theile des letzteren sichtbar zu machen.
Fig. 2 zeigt den Auftreibarm in Aufsenansicht und Fig. 3 in Kopfansicht von rechts gesehen.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 1.
Fig. 5 zeigt das Innere des Auftreibarmes, wobei jedoch die Theile eine andere Stellung einnehmen als in Fig. 1.
Fig. 6, 7 und 8 zeigen Einzelheiten von der nachbeschriebenen Einrichtung.
A ist der Ständer, auf welchen sich der Bock B für den Auftreibarm C befindet. Letzterer ist mit einem geeigneten rohrförmigen Träger D ausgestattet, welcher im Bock B Lagerung findet und sich in demselben drehen kann. Arm C besteht aus zwei aufsenliegenden Platten cc, welche zusammen einen dünnen, keilförmig gestalteten Mitteltheil bilden; dieser Mitteltheil wird vom Ständer weg in der Höhe immer schmäler. Ferner besteht genannter Arm aus einem Vordertheil c1 und einem Hintertheil c2, welche beide in schwalbenschwanzförmigen Nuthen zwischen den Platten c c gleiten können. Die nach innen zu liegenden Kanten des Vorder- und Hintertheiles c1 c2 sind mit Zahnstangen d (Fig. 1) besetzt. Zwischen den Platten c c und auf einer derselben sitzend ist folgende Einrichtung vorgesehen: Eine durchbohrte Platte e (Fig. 8) ist in Führungen e1 auf eine der Platten c aufgesetzt und wird durch eine Feder e'2 beständig nach rechts gezogen. Auf Platte e sitzen zwei vorstehende Stifte//als Drehzapfen für die Schaltkegel/'/1. g ist eine Stange, welche an ihrem vorderen Ende eine Kröpfung erhält (Fig. 6); dieselbe ist in das Loch oder den Spalt in Platte e dergestalt lose eingesetzt, dafs die Enden der Kegel ff1 in die Stange g eingreifen (Fig. 1 und 5). Das freie Ende der Stange g ist durch den Bock D hindurchgeführt und hier mit dem durch einen Fufstritt bethätigten Winkelhebel D1 drehbar verbunden (Fig. 1). gl ist eine Feder, welche für gewöhnlich die Stange g nebst Zubehör nach rechts drückt.
Die Armtheile c1 c'2 können auf dem keilförmigen Theil c mit der Hand verschoben werden,· um das Aufschieben des Stiefels zu erleichtern und die Stellung der Theile den Aufsenmafsen desselben entsprechend zu bestimmen. Um jedoch das Auseinandergehen des Armes zu vollenden, kommt der Fufstritt
in folgender Weise zur Verwendung: Beim Niederdrücken desselben durch den Arbeiter wird der Winkelhebel D1 zur Seite bewegt und dadurch Stange g nach, links gezogen. Die Wirkung dieser Bewegung, welche zunächst unabhängig von der Platte e — und zwar durch den in letzterer vorgesehenen Spalt — erfolgt, ist, dafs die Kegel /1Z1 auseinandergeklappt und in die Zahnstangen dd eingelegt werden. Nach dieser Einlegung wird durch ein Weiterziehen an der Stange g die verschiebbare Platte e in derselben Richtung weiterbewegt, bis sie durch die Feder e2 zurückgehalten wird. Auf diese Weise werden die verschiebbaren Theile. C1C2 des Auftreibarmes, welche durch die Kegel fl schon gefangen sind, an der schrägen Fläche des Keiles c nach oben gezogen, bis die Grenze der Verschiebung der Platte e erreicht ist. Ein wiederholtes Niederdrücken des Fufstrittes veranlafst, wenn die Platte e durch die Feder e2 zurückgeht, ein erneutes Eingreifen der Kegel/1 in die Zähne der Zahnstangen dd und dadurch eine weitere Verschiebung der Theile c1 c2 zur Hervorrufung eines weiteren Auseinandergehens des Armes, wenn sich ein solches als nöthig herausstellt. Um die Theile in ihrer ausgetriebenen Stellung zu erhalten, braucht nur der Fufstritt niedergedrückt gehalten zu werden, was in beliebiger Weise geschehen kann. Nachdem die Theile des Auftreibarmes mit der Hand eingestellt sind, um das Arbeitsstück annähernd auf den Arm aufzupassen, wird ein weiteres Auseinandertreiben mechanisch vollführt, um jeden gewünschten Grad der Spannung zum besseren Auftreiben und Sitzen des Stiefels hervorzurufen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüch:
    Eine Vorrichtung zum Auftreiben von Stiefelschäften, gekennzeichnet durch einen als Auftreiber wirkenden dreitheiligen Arm, dessen mittlerer keilförmiger Theil (c) feststeht, während der vordere und hintere Theil (cl und C2J auf dem feststehenden Theil verschiebbar aufliegen und durch an den beweglichen Theilen sitzende Zahnstangen (d d) mit Hülfe von Schaltklinken (f1/1), welche beim Niederdrücken eines Fufstrittes in die Zahnstangen eingreifen, auf dem festliegenden mittleren Theil verschoben werden, wobei die Klinken (Pf1) durch eine Zugfeder (e2^ mit den Zahnstangen aufser Eingriff kommen, wenn der Druck auf den Fufstritt aufhört.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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