DE36770C - Federpelzmaschine - Google Patents
FederpelzmaschineInfo
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- DE36770C DE36770C DENDAT36770D DE36770DA DE36770C DE 36770 C DE36770 C DE 36770C DE NDAT36770 D DENDAT36770 D DE NDAT36770D DE 36770D A DE36770D A DE 36770DA DE 36770 C DE36770 C DE 36770C
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- DE
- Germany
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- feather
- fur
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41G—ARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
- A41G9/00—Adornments of natural feathers; Working natural feathers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
LUDWIG MARCKWALD in BERLIN. Federpelzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. September 1885 ab.
Die Federpelzmaschine enthält einen kleinen, gleichmäfsig belasteten Wagen W, welcher eine
zum Abschneiden der Federfahnen dienende Schneiderolle c, sowie eine zum Andrücken
der abgeschnittenen Federfahnen auf den Pelzunterstoff dienende Druckrolle d trägt. Durch
diesen gleichmäfsig belasteten Wagen und die daran genau justirbar angebrachte Schneiderolle
wird beim Abschneiden der Federfahnen stets derselbe Druck b.ezw. dieselbe Kraft aus-.
geübt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι die Längenansicht der Maschine,
Fig. 2 der Grundrifs,
. . Fig. 3 die Seitenansicht und
Fig. 4 ein Querschnitt derselben,
Fig. 5 eine Ansicht der Einspannvorrichtung, Fig. 6 der Querschnitt derselben,
Fig."7 das Ende der Klemme in Ansicht und Schnitt,
Fig. ι die Längenansicht der Maschine,
Fig. 2 der Grundrifs,
. . Fig. 3 die Seitenansicht und
Fig. 4 ein Querschnitt derselben,
Fig. 5 eine Ansicht der Einspannvorrichtung, Fig. 6 der Querschnitt derselben,
Fig."7 das Ende der Klemme in Ansicht und Schnitt,
Fig. 8 der ganze Ober- und Untertheil der Klemme, in kleinerem Mafsstabe gezeichnet.
Fig. 9 zeigt den Längenschnitt der Maschine nach C-D der Fig. 10, mit der Anfangsstellung
des Wagens.
Fig. ι ο ist der Grundrifs dazu.
. Fig. 11 zeigt einen Theil des Maschinengestelles mit der Federklemme im Querschnitt und die am Wagen W angebrachte Schneiderolle c.
. Fig. 11 zeigt einen Theil des Maschinengestelles mit der Federklemme im Querschnitt und die am Wagen W angebrachte Schneiderolle c.
Auf dem Untergestell A, welches die Walzen TT. .. für den auf- und abzuwickelnden
Pelzstoff bezw. Pelzunterstoff trägt, ist die mit zwei seitlichen Nuthen α α und einem Schlitz s
in der Mitte versehene Unterplatte B befestigt, Fig. i, 2, 3 und 4. Der Schlitz s dient zur
Durchführung des Pelzstoffes und zur Aufnahme der mit den eingespannten Federn versehenen
Klemme k, Fig. 2 und 4. Die Nuthen a a dienen als Schienen für die Laufrollen Uli
des Wagens W. Letztere sind verstellbar angeordnet, um die Rolle d, welche zum Andrücken
der durch die Schneiderolle c schon vorher abgeschnittenen Federfahnen dient, genau
nach der Dicke des Pelzunterstoffes und der aufzuklebenden Federlage bezw. Schicht einstellen
zu können. Die Schneiderolle c ist in einem vertical beweglichen Lager angebracht,
welches durch die Spiralfeder f beliebig fest eingestellt werden kann.
Der Wagen ist hohl und kann durch Ausgiefsen mit Blei beliebig belastet werden. Zwei
Griffe g g an dem Wagen dienen zur bequemen Handhabung beim Hin- und Herziehen
desselben während der Arbeit.
Die Unterplatte B hat an ihren Enden Anschlagwinkel b bbb zum Aufhalten des Wagens
W und zwei Verlängerungsstücke e e zum Auflaufen der Doppelrollen c und d; ferner
sind an der Platte B zwei Bleche t t zum Schutz des fertigen Federpelzes angebracht.
Die Einspannvorrichtung, Fig. 5 und 6, besteht aus einem mit einer Nuth versehenen
Holzstück h, in welches der Untertheil der Klemme k durch das Keilstück hl fest eingelegt
wird. Oben auf h ist der Metallkamm m und auf hx der Kamm m1 befestigt; zwischen
diese Kämme werden die einzelnen Federn eingeschoben. Ist der ganze Kamm der Länge
nach mit Federn besteckt, so wird der Obertheil 0 der Klemme vermittelst der federnden
Ansätze ρ ρ auf den Untertheil k geschoben
und angedrückt, hierauf die ganze Klemme mit den eingespannten Federn so in den Schlitz s
der Unterplatte B gebracht, dafs die Fahnen auf die zu beiden Seiten der Klemme durch
den Schlitz s gehenden PelzunterstofFe S S zu
liegen kommen und unmittelbar am Kiel, bei dem einmaligen Ziehen des Wagens W über
die Platte B, durch die Rolle c abgeschnitten und durch die Rolle d auf die mit einem
schmalen Streifen frischen Gummis versehenen ' Pelzunterstoffe S S aufgedrückt und angeklebt
werden. Die Maschine ist hiernach doppeltwirkend, weil bei einem jedesmaligen Abschneiden
doppelter Pelzstoff beklebt wird. Hierbei steht der Wagen W anfangs immer so, wie in
Fig. 9 dargestellt ist, dafs also die Rolle c zuerst die Federfahnen abschneidet und hiernach
die Rolle d dieselben andrückt und fest auf den Pelzunterstoff klebt.
Die Schneiderolle c ist an ihrem Umfange abgeschrägt, um mit dieser schrägen Fläche die
aus der Klemme hervorragenden Federfahnen auf den etwas vorspringenden Kanten des
breiteren Untertheiles k der Klemme abzuschneiden bezw. abzudrücken, wie aus Fig. 11
ersichtlich ist. Dieses Abschneiden mit der Rolle c und das nachherige Andrücken der
Federfahnen durch die glatte Rolle d soll noch den Vortheil haben, dafs die Fahnen mit ihren
abgeschnittenen Enden fest und vollständig aufgeklebt werden.
Nach dem jedesmaligen Abschneiden und Aufkleben einer Reihe Federfahnen wird der
Pelzstoff S ! S1 sowie der Pelzunterstoff S S
von der Kurbel i aus mittelst Räderwerkes und des Gesperres η um einen bezw. zwei
Zähne weiter transportirt, je nachdem der Pelz mehr oder weniger dicht sein soll, und hierauf
das Abschneiden und Aufkleben der nächstfolgenden Fahnenreihe vorgenommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die dargestellte Federpelzmaschine mit den am Gestell A gelagerten Stoffwalzen T für den Ober- und Unterstoff und der mit Schlitz s versehenen Grundplatte B, auf welcher der Wagen W auf verstellbaren Rollen / läuft, der zur Erzielung eines gleichmäfsigen Abschneidens der Federfahnen auf der Vorderseite die beweglich gelagerte, durch Feder f gespannte Schneiderolle c und auf der Rückseite die fest gelagerte Rolle d zum Andrücken der abgeschnittenen Federfahnen trägt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36770C true DE36770C (de) |
Family
ID=312564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36770D Expired - Lifetime DE36770C (de) | Federpelzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36770C (de) |
-
0
- DE DENDAT36770D patent/DE36770C/de not_active Expired - Lifetime
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