DE236148C - - Google Patents

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DE236148C
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cutting
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hollow cylinders
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/163Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
    • B28B11/165Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-'Ja 236148-KLASSE BOa. GRUPPE
JENS KRISTIAN JENSEN in KLlJTZOW, Pomm.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1909 ab.
Bei den bisher bekannten Maschinen zum wellenförmigen Beschneiden der Stoßflächen an Drainröhren wird es allgemein als ein Übelstand empfunden, daß die aus dem Mundstück der Röhrenpresse heraustretenden Tonstränge von einem besonderen Vorschneider in die erforderlichen Längen geschnitten werden müssen, ehe ihren Stoßflächen die wellenförmige Ausbildung gegeben werden kann.
ίο Desgleichen wurde die Herstellung, namentlich kleinerer Röhren, dadurch verteuert, daß die bisherigen Maschinen immer nur eine Röhre zur Zeit beschneiden konnten.
Diese Übelstände beseitigt nun der Gegenstand vorliegender Erfindung, bei welchem der bisher unerläßliche Vorschneideapparat in Fortfall kommt und das Beschneiden mehrerer Röhren gleichzeitig erfolgt.
Die aus dem Mundstück der Presse in Rohrform heraustretenden Tonstränge werden in die vor der Presse stehende Maschine geleitet, in welcher sie in bekannter Weise an beiden Stoßflächen wellenförmig beschnitten werden.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen diese Maschine wie folgt dar:
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der arbeitsbereiten Maschine (der die Beschneidevorrichtung tragende Wagen ist vor das Mundstück der Presse geschoben).
Fig. 2 zeigt gleichfalls eine Seitenansicht der Maschine in dem Stadium, in welchem die Röhren nach erfolgtem Beschneiden abgelegt werden sollen, während
Fig. 3 die Draufsicht darstellt.
Fig. 4 veranschaulicht die in dem Wagen b angeordnete Abschneidevorrichtung in seitlichem Schnitt (in Arbeitsbereitschaft),
Fig. 5 das gleiche, jedoch in Arbeitsstellung mit vorn herausgestoßenem Schneide werkzeug,
Fig. 6 eine Draufsicht auf mehrere nebeneinander angeordnete Beschneidevorrichtungen.
Fig. 7 bis 14 geben Einzelheiten der Drehvorrichtung wieder, und zwar zeigt:
Fig. 7 die Verbindung der die Schneidewerkzeuge tragenden Körper auf der Antriebswelle 0, während
Fig. 8 und 9 die Spannung der die Welle 0 in Drehung setzenden Kette χ während der Vor- und Rückwärtsbewegung der gesamten Abschneidevorrichtung darstellen.
Fig. 10 und 11 zeigen die Draufsicht auf die schon in Fig. 7 angedeutete Verbindung des sich drehenden und gleichzeitig vor- und rückwärts schiebenden Antriebes mit den die Schneidewerkzeuge tragenden Hohlzylindern I, während
Fig. 12, 13 und 14 das Exzenterlager q veranschaulichen, durch welches die Antriebswelle 0 geführt ist.
α ist ein auf mehreren Füßen ruhendes, oben mit Schienen entsprechend ausgerüstetes Gestell, welches einen auf Rädern ruhenden, verschiebbaren Wagen b trägt, in dem mehrere nebeneinanderliegende Abschneidevorrichtungen angeordnet sind, deren Wirkung aus dem Patent 218076 bekannt ist. c ist ein im Punkte d auf Gestell α drehbar angeordneter Bügel, auf welchem der Vorschneidedraht e
befestigt ist. f stellt ein am Wagen b mittels eines Seiles befestigtes Gegengewicht dar, das zum Ausbalancieren des Wagens beiträgt, wodurch das Hin- und Herschieben desselben wesentlich erleichtert wird.
Am Wagen b befindet sich ferner der mit einem Bügel versehene Hebel g, welcher
1. vermittels der an ihm befindlichen Platte/? die Röhren während des Abschneidens festhält
ίο und
2. das Inkrafttreten der vorderen Abschneidenadel insofern bewirkt, als er beim Herabdrücken (Fig. 5) einen mit einer flachen rechteckigen Schiene k fest verbundenen Hebel i derart nach unten bewegt, daß diese Schiene die in Hohlzylindern I angeordneten, als doppelarmige Hebel ausgebildeten, unter Federdruck stehenden Nadelhalter m freigibt, wodurch die Nadeln η herausgestoßen werden und den die Zylinder / umgebenden Röhrenstrang durchschneiden .(Aibeitsbereitschaft s. Fig. 5).
Die Verbindung der verschiedenen nebeneinander angeordneten Abschneidevorrichtungen ist aus Fig. 6 bzw. 10 und 11 deutlich erkennbar; sie besteht aus der in einem Exzenter q gelagerten Welle 0, auf welcher mehrere Kegelräder φ sitzen.
Der Antrieb geschieht durch Kurbel u (Fig. 6).
Die aus dem Mundstück der Presse heraustretenden Röhrenstränge schieben sich auf die mit den Schneidewerkzeugen η versehenen Hohlzylinder /. Ist dies geschehen, so wird der Hebel g herabgedrückt, bis sich die an g befestigte Platte h auf die Röhren preßt, wobei die Schneidenadeln η herausspringen und den Tonstrang durchstechen.
Alsdann wird die Kurbel u in Drehung versetzt, die vermittels der Kette χ auf die Welle 0 bzw. auf die auf ihr sitzenden Kegelräder φ übertragen wird. Die mit φ durch Kegelräder in. Verbindung stehenden Hohlzylinder I gelangen hierdurch ebenfalls in kreisförmige Bewegung und führen die Schneidewerkzeuge dementsprechend durch die Röhrenstränge.
Dadurch, daß die Welle 0 an beiden Enden exzentrisch gelagert ist, findet gleichzeitig mit dieser Drehbewegung ein Vor- und Zurückschieben der Welle 0 bzw. des mit ihr verbundenen Schneidewerkzeuges statt, das in Gemeinschaft mit der rotierenden Bewegung den wellenförmigen Gang aller Schneidewerkzeuge durch den Tonstrang zur Folge hat.
Nach erfolgtem Beschneiden wird der Hebel g hochgehoben, wodurch die unter Federdruck stehenden Schneidenadeln zurückspringen. Die nunmehr freigegebenen fertigen Röhren werden, nachdem der Wagen b nach hinten umgeklappt ist (s. Fig. 2), von den Hohlzylindern abgezogen. '

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Maschine zum wellenförmigen Beschneiden der Stoßflächen an Drainröhren, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem in bekannter' Weise auf Rädern ruhenden, vor- und rückschiebbaren Wagen sich mehrere mit Schneidewerkzeugen versehene Hohlkörper befinden, die zur Aufnahme der aus dem Pressenkopf heraustretenden röhrenförmigen Tonstränge dienen.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den zur Aufnahme der aus der Presse kommenden Röhren dienenden Hohlzylindern unter Federdruck stehende Nadeln angeordnet sind, die im Ruhestand im Innern der Zylinder liegen, jedoch während des Arbeitsganges aus diesen heraustreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, oedruckt in der reichsdruckerei.
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