DE371680C - Maschine zur Herstellung von gekruemmten Riegeln fuer Befestigungsringe von Uhrketten u. dgl. aus auf einer Seite abgeflachtem, fortlaufendem Metalldraht - Google Patents
Maschine zur Herstellung von gekruemmten Riegeln fuer Befestigungsringe von Uhrketten u. dgl. aus auf einer Seite abgeflachtem, fortlaufendem MetalldrahtInfo
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Description
Es sind Maschinen zur Herstellung von gekrümmten Riegeln für Befestigungsringe an
Uhrketten u. dgl. bekannt, mit denen ein auf einer Seite abgeflachter !Metalldraht in der
Weise gekrümmt und zusammengebogen wird,, daß der Riegel einen im wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt hat und mit einem Handgriff versehen ist, der aus einem zusammengebogenen
Teil des Drahtes her-
jLo gestellt ist. Bei der Herstellung des Riegels
wird der absatzweise vorwärtsbewegte Draht auf eine senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung
verschiebbare Form gebracht, von einem herabgehenden Stempel festgehalten und beim
Verlassen der Führung in den gewünschten Querschnitt gebracht.
Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einef derartigen Maschine die Form, auf
welche der Draht gebracht wind, auf ihrer konvexen Oberseite mit einer Erhöhung versehen
ist, mittels welcher der Draht in Form einer Schleife zusammengebogen wird, um den Handgriff zu bilden, wobei der auf die
konvexe Seite der Form gelegte Draht mit seinen Enden über die Kanten der Form mittels
zangenartiger Stempel fierumgebogen und durch einen aufwärtsbeweglichen Preßstempel
mit konvexer Oberfläche in eine entsprechend konkave Fläche der Unterseite der Form
hineingedrückt wird, worauf dieser Preßstempel nach Eortnahme der Form sich weiter
aufwärtsbewegt, um 'mit den sich schließenden
zangenartigen Stempeln die obere und die untere Hälfte des Riegels fest zusammenzupressen
und den Handknopf fertigzupressen.
Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Maschine ist in den Zeichnungen dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht und Abb. 2 eine
Hinteransicht der Maschine. Abb. 3; bis 6 sind senkrechte Schnitte nach den Linien A-A1
B-B, C-C und D-D von Abb. 1; Abb. 7 und 8
sind wagerechte Schnitte nach den Linien E-E und F-F von AMx 1; Abb. 9 zeigt wie die
folgenden in größerem Maßstab in Vorderansicht das Abschneiden des Drahtes und die
Bildung der Biegung desselben zur Herstellung des Handgriffes; Abb. 10 zeigt das Umbiegen
der Enden des Drahtes um die Form; Abb. 11 zeigt die Tätigkeit des unteren Stempels
während des ersten Teiles seiner Tatigfceit;
Abb! 12 ist ein senkrechter Schnitt nach
Linie G-G von AÖb. ir; Abb. 13 zeigt in Vorderansicht
den zweiten Teil der Tätigkeit des unteren Stempels und das vollständige
Schließen der Zangen zur Fertigstellung des Handgriffes; Abb. 14 ist ein senkrechter
Schnitt nach Linie H-H von Abb. 13; Abb. 15
zeigt in Vorderansicht den Riegel vor der Nut des festen Teiles der Presse; Abb. iö
zeigt den von den Zangen freigegebenen und von den Stiften des beweglichen Teiles der
Presse gehaltenen Riegel; Abb. 17 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie I-I von
Abb. 16; Abb. 18 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Presse; Abb. 19 zeigt den
fertigen Riegel in Seitenansicht.
Der Metalldraht 1 von halbkreisförmigem
Querschnitt, der auf einer nicht dargestellten Spule aufgewickelt ist, wird mit der flachen
Seite nach unten in die Nut 2 eines Vorschubschlittens
3 eingeführt, der in der Weise angeordnet ist, daß er sich in seiner Längsrichtung
auf dem wagerechten Führungsstück 4 verschieben kann, das an dem Rahmen s der Maschine befestigt ist (Abb. 1
und 3).
Dieser Schlitten steht unter dem Einfluß einer Feder 6, die ihn beständig in Berührung
mit dem einen Ende eines Hebels 7 hält, der um den Bolzen 8 drehbar ist und mit seinem
oberen Ende an einer Hubscheibe 9 liegt, die auf der Antriebswelle 10 befestigt ist. Diese
ist in dem oberen Teil der Maschine angeordnet und erhält eine ständige Drehbewegung.
Bei der Schwingung des Hebels 7 im Sinne des Pfeiles X, d. h. in der Vorschubrichtung
des Drahtes, wird der Draht in der Nut 2 ' durch eine Preßplatte 11 festgeklemmt, die in
der Nut frei beweglich ist und auf die obere , abgerundete Seite des Drahtes mittels der
Rolle 13 eines Hebels 14 gepreßt wird, der mittels des Bolzens 15 drdibar am Maschinenrahmen
befestigt ist. Beim Vorgang des Schlittens 3 wird dieser Hebel durch eine Schubstange 16, die von einer auf der
Welle 10 befestigten Hubscheibe 17 angetrieben wird, nach unten gedruckt. Wenn der
Schlitten 3 von der Feder 6 in seine Anfangsstellung zurückgezogen wird, wirkt die Hubscheibe
17 nicht mehr auf die Schubstange 16 ein.
Bei seinem Austritt aus dem Schlitten 3 gelangt der Draht in eine Führung, die ihn
während des Vorschubes führt und ihn beim Rückgang des Schlittens festlegt. Diese Vorrichtung,
die in Abb. 4 in senkrechtem Schnitt dargestellt ist, umfaßt eine aus zwei Teilen 18 ;
halbkreisförmigen Querschnitts bestehende Stange, deren eine Hälfte mit einem mittleren
Kanal zur Führung des Drahtes versehen ist. Die beiden Stangenhälften sind in einen
Block 19 eingeschlossen. Dieser ist verstellbar in dem an dem Maschinenrahmen befestig- '·
ten Tragstück 20 angeordnet.
Das Festlegen des Drahtes 1 bei der Rückwärtshewegung
des Schlittens 3 wird durch einen Stift 21 bewirkt, der sich gegen die
ο ere abgerundete Seite des Drahtes legt und am unteren Ende einer Schuhstange 22 angebracht
ist. Diese wird von einer auf der Welle 10 befestigten Hubscheibe 23 angetrie-Len.
Diese Huhscheibe ist so geformt, daß der Stift 21 bei dem Vorschub des Drahtes
durch die Führung von der Feder 24 von dem Draht 1 abgehoben wird.
In der Ebene der in Abb. 1 rechten Kante zur Führung des Drahtes dienenden Stange 18
ist ein Messer 25 angeordnet, das dazu dient, von dem von dem Schlitten 3 vorgeschobenen
Draht ein Stück abzuschneiden, das die für <Jie Herstellung des in Abb. 19 dargestellten
Riegels nötige Länge hat.
Dieses \lesser ist an einem senkrecht verschiebbaren
Gleitstück 26 befestigt, das in einer an dem Maschinenrahmen 5 befestigten Führung 27 geführt wird und auf dem einen
Ende eines zweiarmigen um den Bolzen 29 drehbaren Hebels 28 ruht. Das andere Ende
dieses Hebels wird von einer Feder 30 gegen eine Schubstange 31 gedrückt, die von der auf
der Welle 10 befestigten Daumenscheibe 32 '85
beeinflußt wird. Das Messer 25 wird zum Abschneiden des Drahtstückes angehoben, sobald die vorgeschriebene Länge über die
Form 33 geschoben und auf dieser festgehalten ist. Der Körper dieser Form besteht aus
einem Metallstück 33, das entsprechend dem Halbmesser des Riegels gebogen und mit
einer senkrechten Rippe 34 versehen ist, auf deren oberer Kante der Metalldraht 1 bei
seinem Vorschub ruht.
Diese Form 33 ist quer zur Vorschubrichtung des Drahtes verschiebbar und ragt für
gewöhnlich aus dem Maschinenrahmen heraus-(vgl. Abb. 6, 12). Sie bildet eine bewegliche
Matritze, auf der die verschiedenen Tätigkeiten des Abschneidens, Krümmens und das
Zurückbiegen der Enden bewirkt werden, und sie wird dann in das Innere der Maschine zurückgezogen,
um das Fertigmachen des Werkstückes zu gestatten.
Die Form ist zu diesem Zweck an dem Ende eines Schiebers 35 (Abb. 6) angebracht,
der in einer auf der Rückseite des Maschinenrahmens S angebrachten wagerechten Führungsbüchse
36 geführt wird und unter der n0 Wirkung einer Feder 37 steht, die bestrebt
ist, die Form in ihrer vorderen Stellung zwischen den verschiedenen Werkzeugen zur Bearbeitung
des Riegels zu halten. Das Zurückziehen der Form 33 nach Fertigstellung des Werkstückes erfolgt entgegen der Wirkung
der Feder 37 durch den Hebel 38, der um den Bolzen 39 drehbar ist und von einer auf der
Welle 10 befestigten Hubscheibe 40 beeinflußt wird.
Nachdem die zur Herstellung des Riegels erforderliche Länge des Drahtes über die
Forin 33 geschoben ist und auf der oberen j
Kante der Rippe 34 ruht, wird der Draht von einem Stempel 41 (Abb. 1, 9) gegen die Rippe
gepreßt und dann von dem Messer 25 abgeschnitten.
Der Stempel 41 ist an einem Schieber 42
angebracht, der senkrecht in einem zweiten Schieber 43 (Abb. 9 bis 12) geführt wird und
von einer Feder 44 (Abb. 6) gegen eine auf der Welle 10 befestigte Hubscheibe 45 gezogen
wird.
Der Stempel 41 ist auf seiner Unterseite mit einer Vertiefung 46 versehen und liegt i
senkrecht über der Rippe 34 der Form 33, so | daß beim Herabgehen des Stempels der Draht ,
um diese Rippe henumgebogen wird, wie dies in Abb. 9 dargestellt ist. Aus der so gebil- '
deten Schleife des Drahtes wird dann im weiteren Verlauf der Bearbeitung der Hand- ;
griff des Riegels gebildet.
Der Schieber 43, in welchem der den Stem- ■ pel 41 tragende Schieber 42 angeordnet ist, |
ist mit Drehzapfen 47 versehen, auf denen zwei Hebel 48 drehbar angeordnet sind, die ,
an ihrem unteren Ende mit Zangen 49 versehen sind. Diese Hebel werden von einer Feder 50 (Abb. 1), welche die oLeren Enden ,
der Heibel miteinander verbindet, in geöffneter Stellung gehalten. Die unteren Enden
der Hebel werden aber einander genähert, ! wenn ein Keilstück 51 nach unten geschoben
wird, das in dem Schieber 43 unabhängig von diesem verschiebbar ist und von einer auf
der Welle 10 befestigten Hubscheibe 52 beeinflußt wird. Gegen diese Hubscheibe wird
das Gleitstück 51° (Abb. 6) des Keilstückes 51
von der Feder 53 (Abb. 2) gezogen.
Der Schieber 43 wird in senkrechten Führungen 54 (Abb. ι und 7) geführt, die an dem i
Maschinenrahmen 5 befestigt sind und nimmt ; bei seiner Verschiebung die mit den Zangen ;
49 versehenen Hebel 48 mit. Er wird von ; einer Feder 55 nach oben gezogen und von j
einer auf der Welle 10 befestigten Hubscheibe j
56 nach unten geschoben. Diese Hubscheibe ; hat eine solche Form, daß die Abwärtsbewe- j
gung des Schiebers 43 und der mit den Zan- '
gen 49 versehenen Hebel in zwei Zeitabschnit- i ten erfolgt.
Während des ersten Teiles der Abwärts- ' bewegung nimmt der Schieber 43 die Zangen
49 mit, die in geöffneter Stellung verbleiben, ■ wobei der Keil 51 den Schieber 43 begleitet
(Abb. 10). Bei dieser Abwärtsbewegung treffen die Zangen gegen die Enden des Drahtes
i, der von dem Stempel 41 auf der Form 33 festgehalten wird, und liegen diese Enden ■
um die Kanten der Form herum, wie in 1 Abb. 10 dargestellt, wobei der Draht auch der
oberen gekrümmten Fläche der Form ent- ; sprechend gebogen wird. ;
Ein zweiter Stempel 57 ist unterhalb der Form 33 angeordnet und hat die Aufgabe, die
von den Zangen 49 niedergebogenen Enden des Drahtes gegen die untere konkave Fläche 6g
der Form zurückzudrücken, wie in Abb. 11 veranschaulicht. Dieser Stempel hat zu
diesem Zweck eine obere Arbeitsfläche, die der inneren Krümmung des Riegels entsprechend
gekrümmt ist. Er ist auf einem Sdhieber 58 angebracht, der von senkrechten, am
Maschinenrahmen befestigten Führungen 59 (Abb. i, 8) geführt wird. Seinen Antrieb
erhält der Schieber mittels eines um den Bolzen 61 drehbaren zweiarmigen Hebels 60 von
einer Schubstange 62, die von einer auf der Welle 10 befestigten Hubscheibe 63 nach
unten gedrückt wird. Federn 64 und 65 haben das Bestreben, den Schieber 58 nach unten zu drücken und die Schubstange 62 in
ständiger !Berührung mit der Hubscheibe 63 zu halten.
Wenn die umgebogenen Enden des Metalldrahtes von dem unteren Stempel 57 gegen
die Innenseite der Form 33 gedrückt sind, bewirkt die Hubscheibe 40, die auf die Schwinghebel
38 (Abb. 2, 6) wirkt, daß die Form in das Innere der Maschine zurückgezogen wird, während die Hubsdheibe 45 die Aufwärtsbewegung
des Stempels 41 gestattet (Abb. 11).
Der Keil 51 wird dann von der Hubscheibe 52 nach unten zwischen die Rollen 66
der die Zangen 49 tragenden Hebel 48 hineingedrückt, so daß die Zangen einander genähert
werden und die Enden des Riegels zwischen sich einklemmen, so daß der Handknopf
des Riegels gebildet wird, in dem die inneren Kanten der Zangen sich gegen den unteren
Teil. der nach oben gebogenen Drahtschleife legen (Abb. 13).
Während dieser Zeit fährt der untere Stempel 57 in seiner Aufwärtsbewegung fort und
drückt die beiden ebenen Flächen des Metalldrahtes fest gegeneinander, wie aus Abb. 13
zu ersehen.
Dei Riegel ist alsdann fertiggestellt, und es bleibt nur noch übrig, ihm eine seitliche Pressung
zu geben. Zu diesem Zweck erfolgt nach vorheriger Abwärtsbewegung des Stem- no
pels 57 eine neue Abwärtsbewegung des Schiebers 43 und des Keiles 51, wobei die
Zangen 49 geschlossen sind und den Riegel zwischen sich festhalten. Bei dieser Abwärtsbewegung
wird der Riegel, wie aus ng Abb. 15 zu ersehen, vor die ringförmige Nut
6y gebracht, die mit einer oberen Vertiefung 68 zur Aufnahme des Handgriffes versehen
und in dem Teil 69 des Maschinenrahmens vorgesehen ist. Der bewegliche Teil der
Presse besteht aus einem in seiner Längsachse verschiebbaren Zylinder 70, der an seiner
ä7168Ö
Stirnseite ebenfalls mit einer ringförmigen Xut 71 (Abb. 17 und 18) versehen ist, zur
Aufnahme des äußeren Teiles des Riegels, wenn dieser Zylinder gegen den feststehenden
Teil 69 der Presse gedruckt wird. "Der Zylinder 70 ist mit zwei Stiften 72 versehen, die
von einer Feder ~$ beeinflußt werden. Diese hat das Bestreben, die Stifte fjir gewöhnlich
über die Stirnseite des Zylinders hinauszuschieben, so daß leim Vorschieben des Zylinders
mittels des von der Hubscheibe 75 der Welle 10 angetriebenen Hebels 74 (Abb. o)
die erwähnten Stifte 72 zuerst mit der Vorderseite des festen Teiles 69 der Presse in
Berührung kommen (Abb. 17). Beim öffnen der Zangen 49 infolge der Aufwärtsbewegung
des Keiles 51 wird der Riegel freigegeben, der, wie aus Abb. 16 und 17 zu ersehen, von
den Stiften 72 der Presse getragen wird.
Diese Stifte halten ihn genau vor den Nuten 67 und 61 der Preßbacken, so daß er sicher in
diese Xuten hineingeführt wird und leim Anpressen des beweglichen Zylinders 70 gegen
die feststehende Backe die endgültige Form erhält (Abb. 18). Bei der Rückwärtsbewegung
des beweglichen Preßzylinders 70 in seine in Abb. 14 dargestellte Anfangsstellung
wird der nunmehr fertiggestellte Riegel freigegeben und fällt in einen geeigneten Behälter.
Die verschiedenen Phasen bei der Herstellung der Riegel sind die folgenden:
1. Verschieben des Metalldrahtes 1 auf die
Form 33; Herahgehen des oberen Stempels 41 zum Festhalten des Drahtes und zur BiI-dung
der Schleife für den Handgriff; Hochgehen des Messers 25 und Abschneiden des Drahtes.
2. Herabgehen des Schiebers 43, der die Hebel 48 mit den Zangen 49 trägt. Herumbiegen
der Enden des Drahtes über die Kanten der Form 33; gleichzeitiges Herabgehen
des Keiles 51 bei geöffneten Zangen.
3. Aufwärtsbewegen des oberen Stempels 41; Festhalten des Drahtes zwischen den
Zangen 49.
4. Hochgehen des unteren Stempels 57 zum Herumbiegen der Enden des Drahtes gegen
die innere Fläche der Form; Stillstehen des oberen Stempels 41, der Zangen 49 und des
Keils 51.
5. Zurückziehen der Form 33; Niedergehen des Keiles 51 und dadurch bewirktes
Sehließen der Zangen 49, die den Handgriff und die Enden des Riegels bilden; weitere
Aufwärtsbewegung des unteren Stempels 57 um die beiden Enden des Drahtes gegen die
Unterseite des von den beiden Zangen 49 gehaltenen Riegels zu drücken.
6. Schnelles Herabgehen des unteren Stempels 57 sowie des Schiebers 43, der die He':el
mit den Zangen 49 trägt, sowie des Keiles 51, um den Riegel vor die Fertigpresse zu
bringen.
7. Vorgehen der beweglichen Preßhacke 70; Antreffen der von Federn beeinflußten Stifte
der beweglichen Preßbacke gegen die feste Preßhacke 69; Anheben des Keils 51, um die
Zangen 49 zu öffnen und den Riegel freizugeben, der von den Stiften J2 gehalten wird;
Aufwärtsbewegung des Schiebers 43 mit den Zangen 49.
8. Schnelles Vorgehen des beweglichen Preßstempels 70 und Fertigpressen des
Riegels.
9. Zurückgehen des beweglichen Preßstempeis 70 und Freigabe des fertigen
Riegels.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zur Herstellung von gekrümmten Riegeln für Befestigungsringe von Uhrketten u. dgl. aus einem auf einer Seite abgeflachten gekrümmten in der Weise zusammengebogenen Metalldraht, daß der Riegel einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat und mit einem Handgriff versehen ist, der aus einem zusammengebogenen Teil des Drahtes hergestellt ist, wobei der mit Unterbrechungen vorwärtsbewegte Draht auf go eine senkrecht zur Bewegungsrichtung des Drahtes verschiebbare Form gebracht, von einem herabgehenden Stempel festgehalten •und -heim Verlassen der Führung in den gewünschten Querschnitt gebracht wird, -dadurch gekennzeichnet, daß die Form (33), auf welche der Draht gebracht wird, auf ihrer konvexen Oberseite mit einer Erhöhung (34) versehen ist, mittels welcher der Draht in Form einer Schleife zusammengebogen wird, um den Handgriff zu bilden, wobei der auf die konvexe Seite der Form gelegte Draht mit seinen Enden über die Kanten der Form mittels zangenartiger Stempel (49) herumgebogen und durch einen aufwärtsbeweglichen Preßstempel (57) mit konvexer Oberfläche in eine entsprechend konkave Fläche der Unterseite der Form hineingedrückt wird, worauf dieser Preßstempel (57) n0 nach Fortnahme der Form (33) sich weiter aufwärts bewegt, um mit den sich schließenden zangenartigen Stempeln (49) die obere und die untere Hälfte des Riegels fest zusammenzupressen und den Handknopf fertigzupressen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL50006D DE371680C (de) | 1920-02-29 | 1920-02-29 | Maschine zur Herstellung von gekruemmten Riegeln fuer Befestigungsringe von Uhrketten u. dgl. aus auf einer Seite abgeflachtem, fortlaufendem Metalldraht |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEL50006D DE371680C (de) | 1920-02-29 | 1920-02-29 | Maschine zur Herstellung von gekruemmten Riegeln fuer Befestigungsringe von Uhrketten u. dgl. aus auf einer Seite abgeflachtem, fortlaufendem Metalldraht |
Publications (1)
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| DE371680C true DE371680C (de) | 1923-03-19 |
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| DEL50006D Expired DE371680C (de) | 1920-02-29 | 1920-02-29 | Maschine zur Herstellung von gekruemmten Riegeln fuer Befestigungsringe von Uhrketten u. dgl. aus auf einer Seite abgeflachtem, fortlaufendem Metalldraht |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE371680C (de) |
-
1920
- 1920-02-29 DE DEL50006D patent/DE371680C/de not_active Expired
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