DE27940C - Neuerung an Pianofortes - Google Patents
Neuerung an PianofortesInfo
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- DE27940C DE27940C DENDAT27940D DE27940DA DE27940C DE 27940 C DE27940 C DE 27940C DE NDAT27940 D DENDAT27940 D DE NDAT27940D DE 27940D A DE27940D A DE 27940DA DE 27940 C DE27940 C DE 27940C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/06—Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Neuerung betrifft die Lage des Resonanzbodens.
Derselbe soll nach Art eines Harfen-Resonanzbodens angeordnet werden, wie auf beiliegender
Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt:
Fig. ι den Klavierrahmen mit dem Resonanzboden,
Fig. 2 den Resonanzboden in Ansicht,
Fig. 3 fünf Querschnitte durch den Resonanzboden und die Verbindung desselben mit dem
Rahmen.
Der Rahmen A ist wie beim gewöhnlichen Klavier construirt, ausgenommen, dafs noch die
Streben E E1, Fig. 3 , direct angegossen sind. Der Resonanzboden B liegt jedoch nicht parallel
zu A, sondern rechtwinklig zu demselben, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist. Die Saiten können
nun, vom Wirbel C ausgehend, direct in den Resonanzboden B, wie bei der Harfe, eingehängt
werden, oder besser, vom Wirbel C1 ausgehend, den Resonanzboden in stumpfen Winkeln α und b
durchschneiden und an den Rahmen A bei D (wie bisher an Klavieren) angehängt werden.
Dieses Arrangement bewirkt, dafs nicht die ganze Kraft der gespannten Saiten auf den
Resonanzboden B wirkt, sondern nur ein Theil dieser Kraft.
Die Ober- und Unterfläche des Resonanzbodens B ist in der Mitte und an den beiden
Seiten durch Leisten c d d1 verstärkt. Die Saiten
laufen durch Löcher, welche durch die mittleren Leisten c gebohrt sind.
Die Befestigung des Resonanzbodens geschieht durch eine Anzahl Streben EE1, welche, wie
schon erwähnt, am Rahmen A angegossen, an die äufseren Verstärkungen ddl des Bodens
reichen.
Eine andere Anordnung des Resonanzbodens ist die in Fig. 4 dargestellte. Der Boden B1
liegt in diesem Falle parallel zum Rahmen, und zwar unter oder über demselben. Wenn er
unter demselben liegt, so ist Anschlag von oben erforderlich. In der mittleren Verstärkung werden
Oesen, durch welche die Saiten hindurchgehen, befestigt, und wird auf diese Weise der
Boden ebenfalls durch seitlichen Zug gespannt, wie aus Fig. 4 zu ersehen.
Alle diese Constructionen lassen sich sowohl für Flügel, als auch für Pianinos anwenden,
ohne dafs an der äufseren Form der Instrumente etwas geändert wird.
Claims (2)
1. An Pianofortes jeder Art die Anordnung des Resonanzbodens senkrecht zur Ebene der
Saiten (Harfen-Resonanzboden), wobei die Saiten entweder direct an den Resonanzboden
angehängt oder durch denselben in schräger Richtung hindurchgeführt und an den Rahmen angehängt werden, und so der
Resonanzboden direct durch seitlichen Zug gespannt wird.
2. Die Anordnung, die Saiten bei einem mit denselben in gleicher Richtung liegenden
Resonanzboden B1, Fig. 4, durch die bekannten Agraffen C, welche in der mittleren
Verstärkung c angebracht sind, unter einem nach aufwärts gerichteten Winkel hindurchzuführen
und an den Rahmen A anzuhängen, wodurch der Resonanzboden wegen seiner unter der Horizontalfiäche des Rahmens angeordneten
Lage direct durch die Saiten einen seitlichen Zug erhält und somit gespannt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27940C true DE27940C (de) |
Family
ID=304214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27940D Active DE27940C (de) | Neuerung an Pianofortes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27940C (de) |
-
0
- DE DENDAT27940D patent/DE27940C/de active Active
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