DE209404C - - Google Patents

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DE209404C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Floor Finish (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
'-Λί-209404-KLASSE 51 b. GRUPPE
FRITZ NEUPERT in BAMBERG, Bayern.
Resonanzboden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1908 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Resonanzboden für Klaviere, dem durch eigenartige Lagerung eine erhöhte Schwingungsfähigkeit, namentlich in seinen :Randteilen und dadurch auch auf der ganzen Fläche gegeben werden soll.
Bekanntlich werden die Resonanzböden auf Auflageleisten befestigt, die in Form eines Rahmens unter dem Rande des Resonanzbodens liegen und ihrerseits auf die Rasten aufgesetzt sind. Bisher war es nun üblich, diese Auflageleisten aus Langholz zu schneiden, so daß ihre Holzfaser parallel den Bodenkanten verlief und sich so mit der Faserrichtung des Resonanzbodens in verschiedenen Winkeln kreuzte.
Diesem gegenüber ist nun bei dem Resonanzboden nach vorliegender Erfindung die Einrichtung getroffen, daß die Faser der Auflageleisten der des Resonanzbodens parallel oder doch annähernd parallel verläuft.
Ein besonderes vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines solchen Resonanzbodens, durch das in einfachster Weise eine Uberein-Stimmung der Faserrichtungen in dem Resonanzboden und den Auflageleisten erzielt wird, besteht in folgendem:
Der Resonanzboden α wird zunächst etwas größer hergestellt als erforderlich, und zwar um so viel größer, daß man von den Rändern mehrere Leisten abschneiden kann, welche alsdann in ein- oder mehrfacher Schicht als Auflageleiste für den Resonanzboden dienen. Durch dieses Verfahren wird erreicht, daß nicht allein die Fasern parallel gerichtet sind, sondern es sind auch gleichgeartete Partien des Holzes mit feineren oder gröberen Jahresringen übereinander angeordnet, wodurch noch die Wirkung der neuartigen Lagerung erhöht werden soll. ·
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen schematischen Grundriß eines Resonanzbodens,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι und
Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht nach Fig. i.
Die Fig. 4 und 5 zeigen im Schnitt und in teil weiser Ansicht eine Ausführungsform der Resonanzbodenlagerung, bei welcher die Auflageleisten nach einem besonderen vorteilhaften Verfahren aus mehreren von dem Rande der Resonanzbodentafel abgeschnittenen und übereinandergelagerten Leisten bestehen.
Der Resonanzboden α ist auf dem durch die Auflageleisten b gebildeten Rahmen gelagert. Die Auflageleisten b sind entsprechend ihrer Lage so geschnitten, daß ihre Faser nach Möglichkeit der Faser f des Resonanzbodens parallel läuft. Sie können sowohl aus Hart- als auch aus Weichholz hergestellt sein, jedoch ist das letztere vorzuziehen.
In der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 sind die Auflageleisten dadurch gebildet, daß mehrere Streifen g, h, i von dem Rande der Resonanzbodentafel abgeschnitten sind und übereinandergelagert zusammen die Auflageleisten bilden. Wie aus Fig. 5 hervorgeht,
wird dadurch erreicht, daß sich Auflageleiste und Resonanzboden in bezug auf ihre grob- oder feinjährige Struktur decken.
Unter Umständen genügt auch die Anordnung einer einzigen von dem Rande der Resonanzbodentafel geschnittenen Auflageleiste.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Resonanzboden, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen denselben tragenden Auflageleisten, deren Längsrichtung die Faserrichtung des Resonanzbodens kreuzt, in ihrer Faserrichtung der des Resonanzbodens parallel oder annähernd parallel gerichtet sind.
  2. 2. Verfahren zur Befestigung von Resonanzböden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageleisten des Resonanzbodens von den Rändern der Resonanzplatte abgeschnitten und in einer oder mehreren Lagen übereinander derart unter dem Resonanzboden befestigt werden, daß ihre Faserrichtung der des Bodens parallel ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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