DE332408C - Resonanzboden aus Metall - Google Patents

Resonanzboden aus Metall

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DE332408C
DE332408C DE1920332408D DE332408DD DE332408C DE 332408 C DE332408 C DE 332408C DE 1920332408 D DE1920332408 D DE 1920332408D DE 332408D D DE332408D D DE 332408DD DE 332408 C DE332408 C DE 332408C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Resonanzboden aus Metall. Die Erfindung bezieht sich auf metallene Resonanzböden für Klaviere und verfolgt den Zweck, die Resonanzfähigkeit solcher Resonanzböden zu erhöhen. Sie besteht in der Hauptsache darin, daß die Randteile des Bodens im Verhältnis zu den innerhalb der Ränder liegenden Teilen zusammengezogen oder verkürzt sind. Hierdurch wird eina gewisse Schalenform des Bodens und gleichzeitig eine hohe Eigenspannung in ihm erzielt, was seinerseits eine erhöhte Resonanzfähigkeit mit sich bringt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Fig. i zeigt die Vorderseite des Resonanzbodens, und Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt mach der Linie lI-II in Fig. i in größerem Maßstabe.
  • In dem aus einem ganzen zusammenhängenden Metallblech bestehenden Resonanzboden i sind Wellen oder Spannrippen 2 gebildet, welche, wie aus der linken Seite der Fig. 2 hervorgeht, an den inneren Teilen des Resonanzbodens etwa V-förmigen Querschnitt haben. Diese Spannrippen ragen oberhalb der Vorderseite des Bodens vor, weil es sich herausgestellt hat, daß die Resonanzfähigkeit des Bodens größer wird, wenn der Steg, über welchen die Saiten gezogen sind, unmittelbar gegen die Spannrippen anliegt.
  • Der Boden = wird an dem Rahmen 3 durch Löten oder in anderer geeigneter Weise befestigt. Bei dieser Befestigung wird die Welle oder Rippe 2 an den Kanten. des Bodens in geeigneter Weise zusammengedrückt, so daß die Rippe hier etwa den Querschnitt erhält, der bei q. rechts in Fig.2 dargestellt ist. Hierdurch wird natürlich der Boden an den Kanten zusammengezogen oder verkürzt, und die inneren Teile erhalten eine hohe und gleichmäßig verteilte Eigenspannung. Durch die Verkürzung der Kanten wird der Boden auch gewissermaßen bauchig, was seine Fähigkeit, die Saiten zu tragen, steigert. Diese kann noch mehr dadurch gesteigert werden, daß man den mittleren Teil nach den Seiten zu herauspreßt oder aushämmert, wodurch der Boden noch mehr schalenförmig wird.
  • Dadurch, daß der Boden aus einem einzigen Blechstück ohne irgendwelche Verdickungen oder aufgelötete oder aufgenietete Teile o. dgl. auf dem schwingenden Teil des Bodens ausgebildet ist, welche die Schwingungen verhindern würden, wird es möglich, den Vorzug des Metalles vor Holz als Resonanzbodenmaterial voll auszunutzen. Bei einem Resonanzboden handelt es sich nämlich bekanntlich, ebenso wie bei einer Saite, darum, in möglichst wenig Material eine möglichst hohe Spannung zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metallener Resonanzboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Randteile des Bodens im Verhältnis zu den innerhalb der Ränder liegenden Teilen zusammengezogen oder verkürzt sind, zum Zweck, eine hohe Eigenspannung in dem Boden zu erzielen. a. Resonanzboden nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden Wellen oder Spannrippen von etwa U-förmigem Querschnitt ausgebildet sind, welche oberhalb der Vorderseite des Bodens vorragen und an den Kanten des Bodens in der Richtung der Kante zusammengedrückt sind, zum Zwecke, Verkürzungen der Randteile herbeizuführen. 3: Resonanzboden nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Boden mit seinen Spannrippen aus einem zusammenhängenden Blechstück hergestellt ist.
DE1920332408D 1919-06-12 1920-05-28 Resonanzboden aus Metall Expired DE332408C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012003405A1 (de) * 2012-02-23 2013-08-29 Vioga Gmbh Resonanzboden für Tasteninstrument

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012003405A1 (de) * 2012-02-23 2013-08-29 Vioga Gmbh Resonanzboden für Tasteninstrument
US9082371B2 (en) 2012-02-23 2015-07-14 Vioga Gmbh Keyboard instrument

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