DE464704C - Saiteninstrument - Google Patents

Saiteninstrument

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DE464704C
DE464704C DEG67177D DEG0067177D DE464704C DE 464704 C DE464704 C DE 464704C DE G67177 D DEG67177 D DE G67177D DE G0067177 D DEG0067177 D DE G0067177D DE 464704 C DE464704 C DE 464704C
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DEG67177D
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AUGUST MARTIN GEMUENDER
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Saiteninstrument Die Erfindung bezieht sich auf Saiteninstrumente mit im Innern des Resonanzkastens angeordneten Mitschwingzinken zur Tonverbesserung. Sie besteht dem Bekannten gegenüber darin, daß die Mitschwingzinken fest auf einem solchen Teil des Instrumentengestelles angebracht sind, der durch ihre Anwesenheit nicht gedämpft wird, z. B. auf dem gebräuchlichen, am hinteren Ende einer Geige innerhalb des Gehäuses befindlichen Klotze, dessen gewöhnliche Aufgabe die Aufnahme und Unterstützung des Knopfes ist, der sich auf der Außenseite des Gehäuses nach hinten erstreckt, um die am Hinterstück angebrachte Oise aufzunehmen.
  • Diese Zinken werden mit ihrem einen Ende an dem erwähnten Klotz oder an einem mit diesem verbundenen Hilfsklotz angebracht und erstrecken sich von ihrer Unterstützungsstelle freitragend in das Innere der Geige, am besten im wesentlichen fächerförmig verteilt, und zwar bis ungefähr über die halbe Strecke zwischen dem Kopf- und dem Fußende der Geige. Sie können daher mit den Schwingungen, die von den Saiten erzeugt oder durch die abgesperrte Luft oder unmittelbar durch das Gehäuse des Instrumentes übertragen werden, frei mitschwingen. Sie sind durch ihre Abmessungen auf die Einzeltöne abgestimmt, die sie vervollständigen, d. h. in ihrer Fülle vergrößern.
  • Es ist bereits vielfach vorgeschlagen worden, innerhalb des Resonanzkastens eines geigenartigen SaiteninstrumentesMitschwingkörper anzuordnen. Dies geschah bisher meistens in der Weise, daß die Mitschwingkörper als Zinken eines zusammenhängenden Holzkammes ausgebildet waren, also nicht je für sich ausgewechselt werden konnten. Auch ist schon vorgeschlagen worden, lange Stäbe etwas außerhalb der Mitte ihrer Länge zu erfassen und in der Mitte des Geigenkastens zu befestigen, derart, daß das eine Stabende auf einen Saitenton und das andere auf einen anderen anspricht. Jedenfalls ist Befestigung in der Mitte des-Resonanzkastens, also dort, wo die Kastenwände frei sollen schwingen können und wo sich die Schwingungsbäuche befinden, unzweckmäßig. Die vom Erfinder durchgeführte Befestigung am Endklotz des Instrumentes beeinträchtigt in keiner Weise die Schwingungsfähigkeit der Resonanzkastenwände, und die Einzelanfertigung jeder Mitschwingzinke ermöglicht genaue Abstimmung und nötigenfalls Auswechselung jeder Einzelzinke, gibt auch die Möglichkeit, die Zinken jeder Länge dort anzubringen, wo sie nach Ansicht des Geigenstimmers den besten Ton liefern, d. h. die Zinken können beliebig miteinander vertauscht werden, auch befinden sich ihre frei schwingenden Enden im weitesten Teil der Resonanzkastenkammer, also dort, wo die im Geigenkasten eingeschlossenen Luftteilchen ihre größten Schwingungsausschläge haben.
  • Auf der Zeichnung ist Abb. i in Vorderansicht, zum Teil mit Schnitt durch die nach Wegbrechung eines Stückes der Vorderwand sichtbaren Innenteile, eine Geige mit dem darin angebrachten Erfindungsgegenstand. In Abb.2 ist ein Schaubild eines der Vibratoren herausgezeichnet.
  • Abb. 3 ist eine Einzeldarstellung des herausgenommenen Hilfsklotzes.
  • i und 2 sind die Rück- und die Vorderwand der Geige und 3 der übliche, in gebräuchlicher Weise innerhalb des Geigengehäuses auf dessen Rückwand festgeklebte, gegen die Querwand 4 sich anlegende Klotz, in dem der Saitenlialterknopf 5 gelagert und gehalten ist. Am Knopf 5 ist der übliche Saitenhalter mittels einer im Schnitt gezeichneten Öse 7 b_e-_ festigt.
  • Bei 8 ist eine Reihe von auf die Saiten 9 abgestimmten Vibratoren gezeichnet, welche beliebige Form besitzen und aus beliebigem Material bestehen können, vorzugsweise jedoch als Holzstreifen, z. B. aus Fichte, ausgebildet sind (Abt. 2). Beispielsweise kann die Tiefe 13 mm, die Breite 3 mm und die Länge 5 bis 15 cm betragen. Die genauen Abmessungen werden in der Praxis entsprechend den Erfordernissen des einzelnen Instrumentes bestimmt, mit besonderer Berücksichtigung desjenigen oder derjenigen Töne, die hervorgebracht, vervielfacht, verstärkt oder verändert werden sollen. Zur Befestigung dient z: B. ein einfacher Block io aus Ahorn oder sogar aus, härterem Holz, der zweckmäßig mit .einer Reihe von Einschnitten i i zur Aufnahme je eines Vibrators versehen ist, der darin festgeleimt wird, so daß jeder Vibrator am einen Ende eingespannt ist und mit dem freien Teil ungehindert schwingt. Die Hinterfläche 12 des Hilfsklotzes ist zweckmäßig so gekrümmt, daß sie sich der Vorderfläche 13 des hinteren Klotzes 3 anschmiegt. Die Befestigung geschieht beispielsweise durch Messingschrauben 14. Die Vorderfläche 15 des Hilfsklotzes springt vor, so daß die Schlitze i i radial eingeschnitten werden können und die Zinken radial verteilt sind, was den Einbau erleichtert und gegenseitige Störungen ausschließt.
  • Um die Darstellung zu einer vollständigen zu machen, ist eine volle Oktave der Vibratoren eingezeichnet; jedoch ist die Vollständigkeit der Reihe für die erfolgreiche Benutzung der Erfindung keineswegs wesentlich. Vielmehr hat sich in der Praxis herausgestellt, daß häufig eine kleinere Anzahl genügt, um die gewünschte Verbesserung der Tonerzeugung herbeizuführen. Die Vibratoren können doppelt vorgesehen sein.
  • Die Vibratoren können unmittelbar am Klotz 3 angebracht werden; für gewöhnlich ist aber die Benutzung eines leicht anzubringenden und mit gleicher Leichtigkeit wegzunehmenden oder zu ersetzenden Hilfsblockes vorzuziehen, zumal dadurch die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes des Instrumentes ohne jede Beschädigung ermÖglicht wird. ,

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCHE i. Saiteninstrument nach Art einer Geige mit einer Reihe von im Innern des Resonanzkastens angeordnetenMitschwingzinken, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zinken am Endklotz (3) des Instrumentes angeordnet sind und aus flachen Holzstreifen bestehen, welche ihre Breitflächen einander zukehren und abgestufte Längen für die Tonhöhe aufweisen, derart, daß jede Zinke je für sich auf die mit ihr harmonischen von den Saiten des Instrumentes hervorgebrachten Töne anspricht.
  2. 2. Saiteninstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken von einem besonderen Hilfsklotz (io) getragen werden, der am innern Endklotz (3) befestigt ist, und die Holzfasern der Zinken in der Längsrichtung verlaufen.
DEG67177D 1926-01-18 1926-05-02 Saiteninstrument Expired DE464704C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US615184XA 1926-01-18 1926-01-18
GB10270/26A GB276396A (en) 1926-01-18 1926-04-19 Improvements in or relating to stringed musical instruments

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE464704C true DE464704C (de) 1928-08-23

Family

ID=40799338

Family Applications (1)

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DEG67177D Expired DE464704C (de) 1926-01-18 1926-05-02 Saiteninstrument

Country Status (3)

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DE (1) DE464704C (de)
FR (1) FR615184A (de)
GB (1) GB276396A (de)

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FR615184A (fr) 1926-12-31
GB276396A (en) 1927-08-19

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