DE66364C - Einrichtung zur Befestigung des Resonanzbodens und des Stimmstockes am Eisenrahmen von Pianinos - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung des Resonanzbodens und des Stimmstockes am Eisenrahmen von Pianinos

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DE66364C
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sound post
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pianinos
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DENDAT66364D
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J. W. REED in Chicago, Cottage Grove Avenue
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Pianino's.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer verbesserten Anordnung und Bauart des Rahmens, wodurch eine starre, kräftige Form erreicht wird, in einer einfachen und wirkungsvollen Befestigung des Resonanzbodens am Eisenrahmen, wodurch eine besonders kräftig tönende Fläche erreicht wird, und in einer einfachen, festen und dauerhaften Befestigung des Stimmstockes in seiner Lage.
Fig. ι ist ein Aufrifs der Vorderseite eines Bruchstückes vom Rahmen eines Pianinos.
Fig. 2 zeigt einen Längenschnitt desselben nach χ- χ in Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt desselben nach χΎΎ in Fig. ι.
Der Eisenrahmen 1 ist von gewöhnlicher Bauart, soweit es die Oeffnungen für den Durchgang der Resonanzbodenstege und die Art der Versteifung und Verstärkung der Ränder dieser Oeffnungen betrifft. Derselbe ist aber mit Seiten- und Bodenflantschen oder Wangen 2 und 3 versehen, um eine breite Anlagefläche für die Seiten- und Bodenhölzer des Rahmens zu schaffen und hauptsächlich das Futter zu bilden für den äufseren, hölzernen Umfassungsrahmen 4 und 5, der den Resonanzboden 6 trägt.
Dieser Umfassungsrahmen besteht dabei aus den hölzernen Seiten- und Bodentheilen von entsprechender Stärke, welche, "wie gezeichnet, an die geflantschten Ränder des Eisenrahmens geschraubt sind. Die hinteren Seiten des hölzernen Umfassungsrahmens ragen nach rückwärts von der hinteren Fläche des Eisenrahmens so weit vor, dafs daran der Resonanzboden 6 befestigt werden kann, was mittelst der Randleisten 7 geschieht.
Oben ragen die Seitentheile 4 des Umfassungsrahmens in der geeigneten Länge vor, um den Stimmstock 9 aufzunehmen und bei dessen Festhalten in der geeigneten Lage mitzuhelfen. Die Hauptstütze für diesen Stimmstock ist aber ein Träger, der durch die rückwärts vorspringende waagrechte Rippe 10 der Platte 1 gebildet wird, welche den Stimmstock von unten stützt. Die Vorderseite des Stimmstockes ruht, wie ersichtlich, an dem Rücken des Eisenrahmens. Die Stimmwirbel werden durch eine Reihe von Löchern durch den Eisenrahmen in den Stimmstock geführt.
Der Resonanzboden legt sich oben vorn gegen den waagrechten Riegel 12 am Rücken des Eisenrahmens und rückwärts gegen den Obertheil 7 des Umfassungsrahmens.
Durch vorliegende Erfindung soll der gewöhnliche schwere hölzerne Pianinorücken zur Unterstützung des Resonanzbodens entbehrlich gemacht werden, so dafs das Pianino leichter gebaut werden kann, wobei es doch seine Tonfülle behält, was durch den verhältnifsmäfsig gröfseren Resonanzboden und die Weglassung der Rahmenhölzer desselben, die den Ton auffangen und in grofsem Mafse brechen, bewirkt werden soll.
Es ist nicht nothwendig, dafs der Eisenrahmen oben ganz den Stimmstock bedeckt; derselbe kann hier auch etwas schmäler ge-
halten sein, so dafs er nur den unteren Theil der Vorderseite desselben umfafst und bedeckt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Befestigung des Resonanzbodens und des Stimmstockes am Eisenrahmen von Pianinos, dadurch gekennzeichnet, dafs der Eisenrahmen Boden- und Seitenflantschen oder Wangen (2, 3) zur Befestigung der den Resonanzboden tragenden Rahmentheile (4, 5) und einen Steg oder eine Rippe (10) erhält, auf welchem der Stimmstock aufliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66364D Einrichtung zur Befestigung des Resonanzbodens und des Stimmstockes am Eisenrahmen von Pianinos Expired - Lifetime DE66364C (de)

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