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Flaschenkasten Gegenstand der Erfindung ist ein Flaschenkasten, dessen
Rahmen- und Trennwände sowie Bodenleisten aus Holz bestehen. Zur Aufhebung der auf
die Griffe ausgeübten Beanspruchungen werden gemäß der Erfindung die Griffe durch
in oder an den Trennwänden entlanglaufende Rund- oder Flachstangen verbunden und
die Enden dieser Stangen an den Handgriffen in geeigneter Weise befestigt. überdies
besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß der Zusammenhalt der Griffe
mit den Rund- oder Flachstangen durch andere Stangen geschieht, welche rechtwinklig
zu den ersteren verlaufen und in oder an den Rahmenwänden angeordnet sind. Sie sind
durch an den Rund- oder Flachstangen vorgesehene Augen, die mit entsprechenden Augen
an den Handgriffen zur Deckung gebracht werden, hindurchgeführt und an ihren Enden
mit Bandeisenstreifen verbunden, die gleichzeitig zur Festhaltung der Bodenbretter
dienen.
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In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsarten solcher
Flaschenkästen gezeigt, und zwar veranschaulicht Abb. i die schaubildliche Darstellung
eines Flaschenkastens, Abb.2 den teilweisen Längsschnitt durch die Verbindung zwischen
Griff und Verbindungsstange, Abb.3 den Querschnitt nach Abb.2. Abb. q. den Querschnitt
durch einen Flaschenkasten. Der Flaschenkasten besteht, wie die Abb: i ,zeigt, aus
den beiden Rahmenlängswündena und den beiden Querwänden b. Der von diesen Umgrenzungswänden
gebildete Raum wird durch die Längstrennwände c und die Quertrennwände d in einzelne
Fächer unterteilt, wovon jedes einzelne Fach Raum zur Aufnahme einer Flasche bietet.
Der Boden wird vcn Brettern e gebildet, die in bestimmten Abständen voneinander
auf der ganzen. Bodenfläche angeordnet sind. Die zur Umgrenzung dienenden Rahmenwände
b besitzen je einen Handgriff/. Der Handgriff besteht, wie aus Abb. i ersichtlich
ist, aus dem eigentlichen, zum Angriff dienenden Bügel und ist unten durch Querstege
zu einem festen Ganzen vereinigt. Auf dem einen der Querstege kann, wie es die Abb.
i zeigt, eine Firmenbezeichnung eingepreßt, eingeschmiedet oder eingegossen sein,
je nachdem welches Verfahren zur Herstellung der Griffe gewählt wird. Die Griffe
werden in ihrem unteren Teile durch Halteschrauben g mit der Rahmenwand b verbunden.
Im oberen Teil. besitzen die Griffe Augen oder Flansche h, die, wie aus Abb. 2 und
3 ersichtlich, in die Rahmenwände b eingelassen sind. An die Flansche s(,hließen
Flachschienen i an, die, wie aus den Abb. 2 und 3 ersichtlich ist, in die Rahmenwände
d eingelassen sind und den Kasten in seiner Längsrichtung durchziehen und in den
Augen h des entgegengesetzten Handgriffs wiederum befestigt sind. Die Verbindang
zwischen
den Augen h und den Schienen i wird durch eine in der Querwand b eingelassene
Stange k hergestellt, die an ihren Enden aus der Rahmenwand b herausragt und mit
einem Flacheisen m vernietet ist.
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Die Bodenbretter e sind, wie aus Abb. i erersichtlich ist, an ihren
Stirnenden mt einem Schlitz versehen, der in seiner Tiefe und Höhe den Abmessungen
des Bandeisens m entspricht, so daß dasselbe darin untergebracht weiden kann. Das
Bandeisenm wird, wie aus der Abb. i ersichtlich ist, einerseits in die Schlitze
der Bodenbretter e eingeschoben und zwischen denselben U-förmig so gekröpft; daß
es sich gegen die Unterkante der Querwände b legt. Dadurch werden die Bodenbretter
e sowohl gegen seitliches als auch gegen Verschieben in der Längsrichtung gesichert,
während an den Kröpfungen Befestigungsschrauben n die Schiene m mit der Querwand
b verbinden. Durch diese Art der Befestigung der Bodenbretter e wird vermieden,
daß dieselben direkt mit den Querwänden b vernagelt werden müssen. Die Verbindung
durch Nägel hat sich im Gebrauch als außerordentlich behelfsmäßig erwiesen, weil.
durch die Belastung der darauf ruhenden gefüllten Flaschen sich die Bodenbretter
sehr bald lockerten und durch das Einschlagen zusätzlicher Nägel wieder befestigt
werden mußten. Nach längerer Zeit waren .durch das häufige Nachschlagen von Nägeln
die Bodenbretter an den Verbindungsstellen derart durchlöchert, daß ein weiteres
Einziehen von Nägeln nicht mehr vorgenommen werden konnte und man die auf diese
Art unbrauchbar gewordenen Bodenbretter gegen neue auswechseln mußte. Durch die
Befestigung mittels der Schienen m werden die Bodenbretter in keiner Weise durchlöchert
und können, da sie einfach nur geschlitzt sind,: ohne Bedenken aus Hartholz, welches
bekanntlich eine wesentlich höhere Lebensdauier hat, angefertigt werden. Desgleichen
ist aes zweckmäßig, auch alle übrigen Holzteile des neuen Flaschenkastens aus Hartholz
herzustellen.
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An Stelle der im vorstehenden beschriebenen Verbindungsschienen .i
für die Haudgriffe f können auch Verbindungsstangenn gewäMt werden, deren Anordnung
aus dem Querschnitt in Abb. q. ersichtlich ist. Es werden bei der Anordnung dieser
Verbindungsstangen die beiden in .der Mitte befindlichen Längstrennwände c in ihrer
Längsrichtung entweder durchbohrt oder aber in der Längsrichtung so geteilt, daß
die Stangen o in denselben Aufnahme finden können. Man würde dieselben durch die
Querwände b hindurchführen und bei p (s. Abb. i) mit den Handgriffen vernieten.
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Durch die Erfindung erreicht man, daß die beim Tragen des gefüllten
Kastens auf einen der Handgriffe wirkenden Zugkräfte nicht auf die Seitenwand b
oder die Befestigungsschrauben des Handgriffs wirken, sondern der Zug überträgt
sich über die Schieneni oder Stangen o auf den gegenüberliegenden Handgriff f und
wird so innerhalb des Rahmens aufgehoben, und alle Kastenteile sind völlig entlastet.