DE277884C - - Google Patents

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DE277884C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/20Handle bars; Handles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
R PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 277884 KLASSE 63 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kinderwagen mit zwei in der Wagenmitte zwischen Stützrädern angeordneten Laufrädern, die derart verschiebbar gelagert sind, daß der Wagen sowohl ausschließlich auf den Stützrädern als auch auf den Lauf rädern ruhen kann. Die letztere Stellung ist besonders dann vorteilhaft, wenn der Wagen gefahren werden soll, da er infolge des Umstandes, daß er nur auf zwei Rädern ruht, leichter läuft und besonders leichter lenkbar ist. Soll dagegen der Wagen nicht gefahren werden, so werden erfindungsgemäß die Lauf räder angehoben, so daß dann die Stützräder den Wagen tragen und ihm einen sicheren Stand geben. Die Lauf räder können dabei so weit angehoben werden, daß sie den Boden nicht mehr berühren und in
■ der gehobenen Lage festgestellt werden, was besonders dann von Vorteil ist, wenn die Laufräder mit Luftreifen versehen sind.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. ι in einer Seitenansicht bei abgenommenem vorderen Laufrad, und in Fig. 2 in einer Ansicht, von der Vorderseite des Wagens aus gesehen, dargestellt.
Die Laufräder 1 ruhen mit ihrer Achse 2 in den Schlitzen 3 von auf den Federn 5 gelagerten doppelten Schienen 6. Die Verschiebung und Feststellung der Achse 2 in der höchsten und tiefsten Lage in den Schlitzen 3 erfolgt durch Gelenkhebel 7, 8, von denen das eine Gelenkstück 7 am oberen Ende der Schienen 6 zwischen diesen bei 9 drehbar gelagert ist, während das freie Ende des anderen Gelenk-Stückes 8 mit der Achse 2 in Eingriff steht.
Je nachdem der Gelenkhebel 7, 8 nun gestreckt (Fig. ι in vollen Linien) oder in eine Winkellage gebracht wird (Fig. 1 strichpunktiert), werden auch die Achse 2 und damit die Lauf räder gesenkt oder angehoben. Die Einstellung des Gelenkhebels erfolgt durch einen zweiarmigen, an einem Ende gegabelten und an den Gabelenden zu beiden Seiten an am Ausleger 17 der Schienen 6 aufgehängten Gelenkstücken 10 dreh- und schwingbar befestigten Hebel 11, 12, dessen kürzere Arme 11 mit den Gelenkstücken 7 drehbar verbunden sind, während der andere Arm 12 in einen Handgriff 13 endet, mit dessen Hilfe der Gelenkhebel 7, 8 bewegt und die Laufräder verstellt · werden können. Der Drehpunkt des Hebels 11, 12 kann auch durch einen auf der Feder 5 drehbar gelagerten Hebel unterstützt werden. Das Überführen der Gelenkhebel 7, 8 in die Winkellage (Fig. 1 strichpunktiert) kann an Stelle des Hebels 11, 12 auch durch eine Kette oder ein Zugseil erfolgen, das an dem Gelenk der Hebel 7, 8 oder an einer Verlängerung derselben angreift. Das Einstellen der Gelenkhebel 7, 8 in die Strecklage kann nach Lösen der Kette oder des Seilzuges in der Weise erfolgen, daß der ganze Wagen um das vordere oder hintere Stützräderpaar gekippt wird, worauf die Laufräder durch ihr eigenes Gewicht nach unten sinken und in dieser Lage in geeigneter Weise verriegelt werden.
Die Stützräder 14, von denen entweder drei
oder mehr vorhanden sein können, sind an einer Feder 15, die mit der Feder 5 fest verbunden ist, vor und hinter den Lauf rädern gelagert.
Werden nun die Lauf räder gesenkt, so wird der ganze Wagen und mit ihm auch die Stützräder gehoben, so daß er nunmehr ausschließlich auf den Lauf rädern ruht. Wird dagegen der Gelenkhebel eingeknickt, so sinkt der Wagen zunächst selbsttätig so weit, bis die Stützräder den Boden berühren, worauf dann die Laufräder durch weiteres Abwärtsbewegen des Handgriffes 13 so weit angehoben werden, daß sie den Boden nicht mehr berühren. In beiden
Grenzstellungen kann der Hebel 11, 12 durch 15 ein Gesperre 16 bekannter Art festgestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kinderwagen mit vor und hinter den Laufrädern angeordneten Stützrädern, <dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder (1) in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert sind und derart gehoben und gesenkt werden können, daß dei Wagen entweder nur auf den Stützrädern (14) oder nur auf den Lauf rädern (1) ruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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