DE276209C - - Google Patents

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DE276209C
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Germany
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control
shaft
rope
flat
flat iron
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276209 KLASSE 35«. GRUPPE
in GÖPPINGEN.
Steuersperrung für Aufzüge mit Seilsteuerung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1914 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Aufzüge mit Seilsteuerung, durch welche die Steuerung bei geöffneten Schachttüren verriegelt wird, und hat zum Zweck, eine Einrichtung zu schaffen, durch welche die Gefahr der Selbstumsteuerung beim Gebrauch des Aufzuges mit Selbstabstellung vermieden wird. Aus diesem Grunde wird nicht, wie es bisher meist üblich war, das
ίο Steuerseil selbst bei offen stehender Schachttür gesperrt; die Sperrung wird vielmehr an der durch das Steuerseil bewegten Steuerwelle be-. wirkt. Auf diese Weise ist es möglich, das Steuerseil leicht zu halten, so daß bei der Selbstabstellung weder große Massen schnell beschleunigt und wieder verzögert zu werden brauchen, noch eine Selbstumsteuerung zu befürchten ist.
Steuersperrungen, welche diese Vorzüge aufweisen, sind allerdings schon bekannt gewor- : den. Dort wird die Sperrung der Steuerwelle entweder auf elektrischem Wege oder mit Hilfe eines Stockwerkseinstellseiles vollzogen.
Im letzteren Falle müssen in das Stockwerksseil schwere Sperrstangen eingeschaltet werden, welche die Einstellung des Stockwerksseiles erschweren.
Beim Erfindungsgegenstand wird die Steuerwelle unter Benutzung eines besonderen, mit den Türverriegelungen zusammenwirkenden Seiles gesperrt, welches von einem auf der Steuerwelle angeordneten Hubexzenter beim Ein- und Aussteuern mittels des Steuerseiles bewegt wird.
Die Vorrichtung besteht aus einer in zwei Lagerböcken α drehbar gelagerten Steuerwelle b, auf welcher das Hubexzenter c, das Anschlagexzenter d, die Steuerscheibe e und das Anlaßrad f fest aufgekeilt sind. Von f aus wird die Bewegung der Steuerwelle auf die Anlaßvorrichtung des Aufzuges übertragen.
Zwischen den Exzentern c und d sind in senkrechter Richtung verschiebbar zwei Flacheisen g und h angeordnet, von denen Flacheisen g neben dem Hubexzenter c sitzt und eine Rolle i trägt, während Flacheisen h neben dem Anschlagexzenter d sitzt und einen Anschlag k trägt. Die Flacheisen g und h sind oberhalb und unterhalb der Welle b durch die Stäbe I und m geführt; ferner sind die Flacheisen g und h an dem oberen Ende durch eine Zugfeder η verbunden, welche beliebig stark gespannt werden kann. Ein Anschlag 0 am Flacheisen h verhindert, daß sich Flacheisen g durch die Federspannung nach oben verschieben kann, während es nach unten hin innerhalb der durch die Feder.μ gegebenen Grenzen frei beweglich bleibt. Mit Flacheisen h ist ein Seilzug p verbunden, welcher in bekannter Weise die an den Schachtöffnungen angebrachten Daumen q trägt, welche unter die bei geöffneten Schachttüren vorgeschobenen Riegel r greifen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch Ziehen an dem Steuerorgan s, welches die Steuerscheibe β fest umschließt, wird die Welle b gedreht, und Flacheisen g wird mittels Rolle * durch das Hubexzenter c (Fig. 2) nach unten bewegt.
Sind nun sämtliche Schachttüren am Auf-
zug geschlossen, also sämtliche Riegel r so weit zurückgezogen, daß sie die Daumen q freigeben, so wird beim Abwärtsbewegen des Flacheisens g auch das Flacheisen h mittels der Feder η nach unten gezogen und der Anschlag k so weit abwärts bewegt, daß das Exzenter d über denselben weggleitet. Die Welle b kann dann so viel gedreht werden, als notwendig ist, um die Anlaß vorrichtung
ίο des Aufzuges einzuschalten.
Ist beispielsweise eine Schachttür nicht geschlossen, wie Fig. ι zeigt, so steht der Riegel r über dem Daumen q, und Flacheisen h kann dann bei Drehung der Welle b an der Abwärtsbewegung nicht teilnehmen.
Die Drehung der Welle b kann dann aber nur so lange erfolgen, bis das Exzenter d mit einer seiner Flanken an den Anschlag k (Fig. 3) anstößt. Diese Drehung genügt aber nicht, die Anlaßvorrichtung einzuschalten, da der Drehweg dem Totgang der Anlaßvorrichtung entspricht.
Die Anordnung des mit dem Flacheisen h durch die Feder η verbundenen Flacheisens g verhindert, daß bei dem Versuche, den Aufzug bei geöffneter Tür einzusteuern, die Verriegelung an den Schachttüren beschädigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuersperrung für Aufzüge mit Seilsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zug an dem Steuerseil (s) bei geschlossen Türen zwei Flacheisen (g, h) durch auf der Steuerwelle angeordnete Exzenter (c, d) mittels Rolle (/) so weit nach unten bewegt werden, daß die Steuerwelle [b) zum Inbetriebsetzen der Anlaßvorrichtung frei wird, während sie, sobald eine Schachttür nicht geschlossen ist, nur eine beschränkte, zum Inbetriebsetzen der Anlaßvorrichtung nicht ausreichende Drehung ausführen kann, da in diesem Falle das Flacheisen (h) dem Flacheisen \g) nicht folgen kann und sich daher das Exzenter (d) mit einer seiner Flanken gegen einen an dem Flacheisen (h) angeordneten Anschlag (k) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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