DE275239C - - Google Patents

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DE275239C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275239 KLASSE 77 f. GRUPPE
Nach Art der Drachenflieger ausgebildetes Spielflugzeug.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1913 ab.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende, nach Art der Drachenflieger ausgebildete Spielflugzeug unterscheidet sich von den bisher bekannt gewordenen dadurch, daß die Flächen, insbesondere die Tragflächen, aus Vogelfedern bestehen. Diese neuen Spielflugzeuge haben nach Ansicht des Erfinders ein besseres Flugvermögen und ein ansprechenderes Aussehen, als die Nachbildungen von
ίο Flugzeugen, deren Flächen in üblicher Weise aus Stoff oder Blech hergestellt sind. Sie sind außerdem sehr einfach und billig herzustellen und verhältnismäßig haltbar. Als besonders zweckmäßig erweist es sich, jeden Tragflächenflügel durch eine einzige mit dem Kiel am Gestell des Flugzeuges befestigte Feder zu bilden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schaubild- lieh dargestellt.
Fig. ι zeigt einen mit Triebschraube ausgerüsteten Eindecker und
Fig. 2 einen Gleitflieger.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind Fahrgestell und Rumpf des Flugzeuges aus Stäbchen aus leichtem Baustoff, z. B. Rohr, gebildet. Die Stäbchen sind in geeigneter Weise gebogen und miteinander verbunden. Am .Vorderteil des Rumpfes sind die beiden Federn a, b befestigt, deren jede einen Tragflächenflügel bildet. Diese Federn sind so gestellt, daß sie die schmale Fahne nach vorn kehren und nach außen sich nach oben wölben, um ein besonders gutes Flugvermögen zu erzielen. Auch das am Schwanzende vorgesehene Höhensteuer c und Seitensteuer bzw. 40
Stabilisierungsfläche d sind aus natürlichen, in geeigneter Weise zugeschnittenen Federn gebildet. Am vorderen Ende des Flugzeuges ist eine Schraube f drehbar gelagert, die durch die Elastizität von Gummischnüren g, Federn o. dgl. in Umdrehung versetzt werden kann.
Bei dem Gleitflieger nach Fig. 2 wird ebenfalls jeder Tragflächenflügel durch eine einzige Feder α bzw. b gebildet. Eine dritte mit ihrem Kiel zwischen den beiden Federn a, b befestigte Feder h bildet den Rumpf des Gleitfliegers. Die Fahnen dieser Feder sind so ausgeschnitten, daß die Schwanzfläche i übrigbleibt. Ein solches Flugzeug ist automatisch stabil und geht z. B. in einer Kurve in die Gleitfluglage über, wenn es verkehrt in die Luft geworfen wird.
Selbstverständlich können auch Nachbildungen der übrigen Drachenflugzeuge, also z. B. Doppeldecker, gemäß der Erfindung als Spielzeuge ausgeführt werden, wobei man ebenfalls wieder zweckmäßig jeden Tragflächenflügel aus einer einzelnen Feder bestehen läßt. Gestell und Tragflächen lassen sich in üblicher Weise durch Drähte o. dgl. verspannen. In Fig. ι sind solche Spanndrähte bei k angegeben. Falls erwünscht, kann am Federkiel eine Versteifung befestigt werden, indem man z. B. in den Hohlraum des Kieles einen Draht einschiebt, der dann gleich zur Verbindung der Feder mit dem Gestell dienen kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Nach Art der Drachenflieger ausgebildetes Spielflugzeug, dadurch gekenn-
    55
    60
    65
    zeichnet, daß die Flächen, insbesondere die Tragflächen, aus Vogelfedern gebildet sind.
  2. 2. Spielflugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßji jeder Tragflächenflügel aus einer einzigen Feder besteht.
  3. 3. Spielflugzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Vereinigungsstelle der beiden Tragflächenfedern aus sich in Richtung der Längsachse des Flugzeuges eine dritte Feder erstreckt, deren Fahne bis auf die am hinteren Ende verbleibende Schwanzfläche ausgeschnitten ist.
  4. 4. Spielflugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tragfläche bildenden Federn die Kielseite nach oben kehren, sich also in umgekehrter Lage wie beim Vogel befinden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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