DE566825C - Spielflugzeuggerippe aus Draht - Google Patents

Spielflugzeuggerippe aus Draht

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DE566825C
DE566825C DEST48608D DEST048608D DE566825C DE 566825 C DE566825 C DE 566825C DE ST48608 D DEST48608 D DE ST48608D DE ST048608 D DEST048608 D DE ST048608D DE 566825 C DE566825 C DE 566825C
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wire
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aircraft
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Expired
Application number
DEST48608D
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English (en)
Original Assignee
Hugo Steiff
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys ; Starting or launching devices therefor
    • A63H27/005Rockets; Missiles

Description

  • Spielflugzeuggerippe aus Draht Aus Draht, insbesondere Stahldraht, bestehende Segelspielflugzeuge sind bekannt. Bei ihnen werden die Tragflächen, abgesehen von der erforderlichen Bespannung, durch Biegen eines oder mehrerer Drähte hergestellt. Dieses Formen oder Biegen der Drähte mußte bisher vor der Verbindung der Tragfläche mit (lern Rumpf geschehen.
  • Um nun ein derartiges vorheriges Formen eines Drahtes zu vermeiden und dadurch die Herstellung des Flugzeugs wesentlich zu verbilligen, wird der Draht derart mit Verstärkungen irgendwelcher Art versehen, daß die Verstärkungen beim Biegen des Drahtes Stellen geringerer Krümmung entstehen lassen. Je nach der Lage dieser zweckmäßig gleichfalls aus Draht, insbesondere Stahldrahtstücken, bestehenden Verstärkungen können durch einfaches Ziehen oder Biegen der Enden des Drahtes gegen die Mitte die verschiedensten Tragflächenumrißformen erzielt werden. Dabei tritt noch der weitere Vorteil auf, daß das Flugzeuggerippe infolge der Teilverstärkungen selbst einen größeren Halt erhält.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i zeigt das Flugzeuggerippe von oben gesellen, wobei zwei verschiedene Flügelformen dargestellt sind. Fig. a zeigt das Fleugzeuggerippe von der Seite gesehen unter Weglassung der die Flügel bildenden Drähte.
  • Das Flugzeug besteht aus einem Rumpfdrallt i, der vorn zu einer kleinen Öse i' und zu einer größeren Schlaufe i" gebogen ist. Das Ende i"' des Rumpfdrahtes ist abwärts nach unten gebogen und trägt hier einen als Handhabe und Schwerpunkt dienenden Knopf z. Der mit i"" bezeichnete Teil dieser nach unten gehenden Biegung schließt mit dem Rumpfteil einen spitzen Winkel ein, da diese Stelle zum Einhängen an die Schleuder dient. Der obenliegende Schenkel des Drahtes i weist hinten die nach oben gerichtete Abbiegung ia auf und trägt einen beispielsweise aus Gummi bestehenden Anschlagkörper ä, der in seiner Höhenrichtung einstellbar und von der Abbiegung ia abnehmbar ist.
  • Die Tragfläche oder die Flügel sind aus einem einzigen Draht -. gebildet, der in seiner Mitte durch die Öse i' hindurchgesteckt ist. Die Enden -.' des Flügeldrahtes sind zweckmäßig hakenförmig gestaltet und sind im gezeichneten Beispiel in der Flugzeugmitte über den Flügeldraht :I gehängt, so daß ihre Befestigungsstellen zusammenfallen. Um eine vorherige Formung oder Biegung des Flügeldralltes .4 zu vermeiden und trotzdem einen bestimmten Umriß zu erhalten, wird der Flügeldraht .4 erfindungsgemäß an den in Betracht kommenden Stellen mit Verstärkungen versehen. Beispielsweise sind mit dem Fliigeldraht 4. die weiteren Drahtstücke 5, 6, ; und 8 verbunden. Werden nun die Enden des Flügeldrahtes 4 gegen die Mitte dieses Drahtes, d. h. gegen die Öse i' zu, gezogen, so nimmt der Draht -. die in den beiden Hälften der Fig. i verschieden gezeichneten Formen an. An den verstärkten Stellen tritt eine,äeringere Krümmung ein, während sich naturgemäß die nichtverstärkten Stellen stärker krümmen. Die zweckmäßig hakenförmig ausgebildeten Enden .4' brauchen nicht seitlich der Öse i' am Draht 4 eingehängt zu werden; sie können auch an einer anderen Stelle des Rumpfdrahtes i eingehängt odersonstwie befestigt sein.
  • Zur Versteifung der so gebildeten Flügel dient ein weiterer Draht 9, der in seiner Mitte zu einer Öse g' gebogen ist. Die Schenkel des Versteifungsdrahtes 9 sind entweder nur mit einer Stelle oder bei längerem Schenkel mit zwei Stellen des Flügeldrahtes 4 verbunden (beide Möglichkeiten sind in Fig. i dargestellt).
  • Der Zrersteifungsdraht 9 ist mit seiner mittleren Öse g' auf dem Rumpfdraht i befestigt, und die Öse 9' nimmt gleichzeitig die beiden Enden des Schwanzdrahtes 1o in sich auf. Der Schwanzdraht io ist bügelartig gestaltet und mit einem besonderen Schwanzflächenrahmen verbunden, der durch einen weiteren Draht i i gebildet' ist.
  • Die Drähte sind an den einander berührenden bzw. an den sich kreuzenden und Ösenstellen durch Lötung miteinander verbunden, so daß ein in sich fest zusammenhaltendes und trotzdem elastisches Flugzeuggerippe entsteht.
  • Die Flügel und die Schwanzfläche, d. h. die durch die Drähte 4 und 9 .bzw. durch den Draht i i eingeschlossenen Flächen, sind in bekannter Weise mit einem Papier oder einem Stoff überzogen.
  • Beim Abschießen wird das Flugzeug mit einer Hand an dem Knopf 2 festgehalten, während die andere Hand die bei i"" angreifende Schleuder hält. Beim Loslassen des Knopfes :2 schießt das Flugzeug zunächst gerade in die Luft, weil durch den Luftzug der federnde Schwanz herabgedrückt wird. Mit nachlassender Geschwindigkeit stellt sich der elastische Schwanz wieder etwas an, und das Flugzeug steigt bzw. beschreibt einen Looping, um alsdann im Segelflug zur Erde zurückzukehren.
  • Erwähnt sei noch, daß die oben beschriebene Flügelbildung auch auf den Flugzeugschwanz anwendbar ist, denn dieser könnte auch die Gestalt einer verkleinerten Tragfläche aufweisen. Die Form von Tragfläche und Schwanz läßt-sich natürlich auch noch dadurch verändern, daß die Verstärkungsdrähte selbst von verschiedener Stärke genommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spielflugzeuggerippe aus Draht, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise zur Tragflächenbildung dienender Draht (4) derart mit Verstärkungen bis 8) versehen ist, daß- sie beim Biegen des Drahtes Stellen geringerer Krümmung entstehen lassen.
DEST48608D 1931-11-27 1931-11-28 Spielflugzeuggerippe aus Draht Expired DE566825C (de)

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DE1952952X 1931-11-27
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