DE274207C - - Google Patents
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- DE274207C DE274207C DENDAT274207D DE274207DA DE274207C DE 274207 C DE274207 C DE 274207C DE NDAT274207 D DENDAT274207 D DE NDAT274207D DE 274207D A DE274207D A DE 274207DA DE 274207 C DE274207 C DE 274207C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F1/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers
- G04F1/04—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers by movement or acceleration due to gravity
- G04F1/06—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers by movement or acceleration due to gravity by flowing-away of a prefixed quantity of fine-granular or liquid materials, e.g. sand-glass, water-clock
- G04F1/066—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers by movement or acceleration due to gravity by flowing-away of a prefixed quantity of fine-granular or liquid materials, e.g. sand-glass, water-clock using electrical contact device
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 274207 KLASSE 21 c. GRUPPE
NIELS BENDIXEN in FREDERIKSBERG
und FRITZ CHRISTIAN EDUARD GONDRUP
in CHARLOTTENLUND, Dänemark.
Es ist bekannt, sanduhrenartige Behälter anzuwenden, um nach Eintritt der Füllung durch
die dadurch hervorgerufene Bewegung des Behälters einen elektrischen Stromkreis zu unterbrechen.
Den bekannten Apparaten dieser Art gegenüber zeichnet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch aus, daß er auf beliebige Zeitperioden, innerhalb deren die Unterbrechung des Strom-ίο
kreises stattfinden soll, leicht und schnell einstellbar gemacht ist, und zwar hauptsächlich
dadurch, daß der Behälter oder Kasten mit zwei Scheidewänden, die symmetrisch zur
Schwingachse des Kastens verteilt sind und Durchlaß- und Überlauföffnungen besitzen,
versehen ist. Die Vorrichtung ist überdies so eingerichtet, daß der Behälter selbsttätig in
seine jeweils vorher von dem Benutzer bestimmte Anfangsstellung zurückkehrt.
Die Vorrichtung eignet sich besonders für die vorübergehende elektrische TreppenbeleuchT tung, kann aber auch sonst überall benutzt werden, wo eine kleine mechanische Arbeit in einem verhältnismäßig kleinen, aber bestimmten Zeitraum erwünscht ist.
Die Vorrichtung eignet sich besonders für die vorübergehende elektrische TreppenbeleuchT tung, kann aber auch sonst überall benutzt werden, wo eine kleine mechanische Arbeit in einem verhältnismäßig kleinen, aber bestimmten Zeitraum erwünscht ist.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι bis 3 sind Querschnitte durch einen geschlossenen Behälter der Vorrichtung in drei
Arbeitsstellungen,
Fig. 4 bis 6 Ansichten der Vorrichtung zur Fernzündung und Abstellung von elektrischem
Licht in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Fig. 7 endlich zeigt einen etwas geänderten Teil der Vorrichtung in der Ansicht.
Den Hauptteil der Vorrichtung bildet ein völlig geschlossener Kasten 1 (Fig. 1), der um
einen Zapfen 2 drehbar und mit Querwänden 5 und 6 versehen ist. Letztere liegen in einem
gewissen Abstand von dem Zapfen 2 entfernt . parallel zueinander und sind überdies so angeordnet,
daß sie auf je einer zueinander entgegengesetzten Endseite mit den Kastenwänden 3
und 4 einen Durchlaßspalt bilden und endlich auf ihren jeweils gegenüberliegenden Endseiten
im Verhältnis zu den Spalten kleinere Durch-Iaßöffnungen 7 und 8 besitzen. Bevor der so
beschaffene Kasten 1 luftdicht geschlossen wird, führt man in ihn eine gewisse Menge Flüssigkeit
ein. Der Kasten könnte auch aus zwei Teilen zusammengesetzt sein, die in passender Weise
mittels Röhren verbunden werden.
Wenn der Kasten 1 um die Achse des Zapfens 2 frei schwingend sich selbst überlassen
bleibt, so wird er die Lage nach Fig. 1 einnehmen, wo die Flüssigkeit 9 den unteren Teil
seines Hohlraumes ausfüllt. Bringt man den Kasten 1 in die Lage nach Fig. 2 und unterstützt
man das Ende desselben, in welchem sich die Flüssigkeit 9 befindet, so wird der
Kasten von dieser Stellung aus in einem bestimmten Zeitraum in die Gleichgewichtslage
kommen, und zwar infolge Ausströmung der Flüssigkeit durch die Öffnung 8, wobei hauptsächlich
die Größe der letzteren den Zeitraum bestimmt, in welchem der Gleichgewichtszustand
eintritt. Ist nämlich eine gewisse Menge der Flüssigkeit in den tiefer gelegenen Teil des
Kastens übergetreten, so wird der Schwerpunkt
ίο allmählich auf die andere Seite des Zapfens 2
verlegt, und der Kasten gerät durch Schwingen in die Stellung gemäß Fig. 3, indem der verbleibende
Teil der Flüssigkeit über die Wand 6 zu der Flüssigkeit ga hinüberfließt, und schließlieh
gerät der Behälter in die der Fig. 1 ähnliche Stellung, nur daß jetzt die Wand 6 nach
oben und die Wand 5 nach unten zu liegen kommt. Da der Kasten geschlossen und die
darin eingebrachte Flüssigkeitsmenge konstant ist, so wird die Zeit, in der der Behälter von
dem Zustand nach Fig. 2 in die Stellung der Fig. 3 hinüberschwingt, auch konstant sein und
andererseits von der Größe und Lage der Öffnungen 7 und 8 abhängig sein.
Diese Drehung des Kastens soll nun gemäß der Erfindung für eine in einem bestimmten
Zeitraum zu vollziehende Arbeit benutzt werden, und diese Zeit kann auch in gewissen Grenzen
durch die Änderung der Winkellagen des Kastens zwischen Anfangs- und Endstellung
(Fig. 2 und 3) geregelt werden. Ist eine verhältnismäßig sehr kurze Zeit erwünscht, so
kann die Anfangsstellung des Kastens 1 eine solche sein, daß schon unmittelbar etwas vorher
die Flüssigkeit über die Scheidewand 5 oder 6 überfließt.
Aus Fig. 4 bis 6 ist ein Beispiel der praktischen Anwendbarkeit des beschriebenen Kastens
zur Fernzündung von elektrischem Licht (z. B.
Treppenbeleuchtung) ersichtlich, wo die Drehung des Kastens nach Verlauf einer gewissen
Zeit die Löschung des Lichtes bewirken soll.
In Fig. 4, die die Ruhestellung des Apparates veranschaulicht, sei mit 1 der um den Zapfen
2 schwingbare Kasten bezeichnet. 10 ist ein festes Solenoid mit einem in der Länge
verschiebbaren Eisenkern 11, an den sich unten eine winkelförmige Stange 12 anschließt. Wenn
der elektrische Strom durch das Solenoid geschlossen wird, so wird der Eisenkern 11 so
weit nach oben bewegt, daß die Stange 12 den Ansatz 13 eines um die feste Achse 16 beweglichen
Doppelhebels 15, 18 trifft, dessen Arm 18
freies Spiel zwischen den festen Stiften 19 und 20 hat; hierbei schwingt der Hebelarm 15 nach
oben, wobei die Feder 17 gespannt wird und der Arm mit dem Stift 20 in Berührung kommt.
In diesem Zeitpunkt wird der Stromkreis für die elektrischen Lampen oder zu der Zünd-Vorrichtung
von Gaslampen o. dgl. geschlossen. Gleichzeitig hält der Sperrhaken 21 eines um
die feste Achse 23 beweglichen und unter Einfluß der Feder 24 stehenden Hebels 22 den
Hebel 15 in seiner Lage fest, wie dies die Fig. 5 zeigt. .
Die Stange 12 trägt an ihrem oberen Ende eine kleine Rolle 25, die in den Schlitz 26 eines
um den Zapfen 2 drehbaren Armes 27 greift, mit welchem eine von einer Blattfeder 30 beherrschte
Klinke 29 gelenkig verbunden ist. Auf dem Zapfen 2 sitzt ferner ein auf dem Kasten 1 festgemachtes Sperrad 31 mit zwei
Zähnen 32, 33. Durch die Bewegung der Stange 12 nach oben wird der Arm 27 (Fig. 4) so weit
nach aufwärts gedreht, bis die Klinke 29 hinter den Zahn 32 einfällt und dort durch den Druck
der Blattfeder festgehalten wird (Fig. 5).
Da der Strom im Solenoid 10 nur kurze Zeit geschlossen ist, so senkt sich der Eisenkern 11
nebst Stange 12 sofort wieder und nimmt infolge seines Eigengewichtes den Arm 27 und die
Sperrklinke 29 mit, worauf das Sperrad 31 und der mit diesem fest verbundene Kasten 1 die
in Fig. 6 gezeichnete Stellung erhalten wird, wobei die Flüssigkeit im Kasten jetzt die der
Fig. 2 ähnliche Lage einnimmt.
Nach Verlauf der für das Überströmen der Flüssigkeit im Kasten 1 erforderlichen Zeit
gerät letzterer in die durch gebrochene Linien gezeichnete Stellung nach Fig. 6, und die Ecke go
34 desselben trifft eine Rolle 35 am Ende des Hebels 22, der nunmehr aufwärts geht und dadurch
den Haken 21 von dem Hebel 15 löst. Hierauf schnellt unter der Einwirkung der gespannten
Feder 17 der Hebelarm 18 gegen den Anschlag 19 zurück. Hierdurch wird der elektrische
Strom unterbrochen, und die Vorrichtung nimmt wieder die aus Fig. 4 ersichtliche
Anfangsstellung ein.
Zur Einstellung des Kastens kann auch eine einfache Hebelanordnung, wie Fig. 7 zeigt,
dienen. Das mit dem Kasten fest verbundene Rad 31 ist zu einem doppelarmigen, mit Nasen
32.> 33 versehenen Hebel ausgebildet. Beim
Aufwärtsgang der Stange 12 gleitet die Rolle 25 an dem Nasenhebel 33, diesen etwas nach
rechts drehend, so weit entlang, bis er die punktierte Lage 25" einnimmt. Beim Rückgang der Stange 12 wird der Hebelarm 33 und
dadurch der Kasten 1 in die Stellung gebracht, die etwa den gestrichelten Linien in Fig. 6 entspricht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen öffnen und Schließen elektrischer Stromkreise, Gasleitungen u. dgl. in einem bestimmten Zeitpunkt, bestehend aus einem allseits geschlossenen, mit Schwingachse versehenen und mit Flüssigkeit teilweise gefüllten Kasten, dadurch gekennzeichnet, daß imKasten (ι) zwei Wände (5 und 6) angeordnet sind, die zwei symmetrisch zur Achse (2) verteilte Überlauföffnungen bilden und auf ihren diesen Überlauföffnungen jeweils entgegengesetzten Seiten mit weiteren Öffnungen (7 und 8) versehen sind, die die Zeit, in der die Verschiebung des Schwerpunktes und somit eine gewisse Drehung des Kastens (1) stattzufinden hat, bestimmen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kasten (1) ein mit Zähnen (32 und 33) versehenes Fortschaltrad (31) fest verbunden ist, welches von einem Arm (27) und einer Fortschaltklinke (29) so bewegt wird, daß der Kasten stets in die für die Wirkung der Vorrichtung erforderliche Anfangsstellung von selbst zurückkehrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. CEDRUCICT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274207C true DE274207C (de) |
Family
ID=530596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274207D Active DE274207C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274207C (de) |
-
0
- DE DENDAT274207D patent/DE274207C/de active Active
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