DE379864C - Vorrichtung zum Beeinflussen der Beleuchtungsstaerke beim Fortschalten von Filmen - Google Patents

Vorrichtung zum Beeinflussen der Beleuchtungsstaerke beim Fortschalten von Filmen

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DE379864C
DE379864C DEJ22756D DEJ0022756D DE379864C DE 379864 C DE379864 C DE 379864C DE J22756 D DEJ22756 D DE J22756D DE J0022756 D DEJ0022756 D DE J0022756D DE 379864 C DE379864 C DE 379864C
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teeth
movable
perforation
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

beansprucht.
Die Erfindung, welche in erster Linie für Vorrichtungen bestimmt ist, die den selbsttätigen Wechsel in der Beleuchtungsstärke bei kinematographischen Apparaten, entsprechend der Dichte des negativen Films, herbeiführen, ist auf diese besondere Anwendung nicht beschränkt und kann ganz allgemein bei allen Mechanismen mit Spitzen oder Zähnen verwendet werden, welche in die Perforierungen eines Bandes eindringen und in einem gewissen Augenblick irgendeine Ausrückung hervorbringen sollen.
Man hat bereits Vorrichtungen zur selbsttätigen \reränderung der Beleuchtungsstärke gebaut, in welchen der eine Rand des Negativfilms, auf den sich ein Kontaktstück stützt, Einkerbungen überall dort trägt, wo ein Wechsel in der Lichtstärke hervorgebracht werden muß. Diese Kerben oder Löcher gestatten mit Spielraum den Eintritt des Kontaktstückes, welches mit einem elektrischen Stromkreis verbunden ist, der es ermöglicht, die Beleuchtungsstärke zu verändern. Wenn die Ränder der Negativfilme immer vollkom-
?_5 men gleichförmig wären, würde die Wirkungsweise eine vollkommene sein. In der Praxis jedoch kann diese Bedingung niemals verwirklicht werden. Tatsächlich stellen sich nach Ablauf einer gewissen Zeit Unregelmäßigkeiten auf den Rändern dieser Filme ein, so daß sich manchmal unvollkommene Kontakte ergeben.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung gestattet, diesen Nachteil zu beheben. Um den elektrischen Kontakt bei dem entsprechenden Stellen des Films herbeizuführen, muß ein Loch der Perforierung der beiden Reihen verstopft werden. In die Perforierungen dringen die Spitzen oder Zähne einer beweglichen Vorrichtung ein, welche gleichzeitig zur Weiterbewegung des Bandes dienen kann. Diese Zähne sind beim Yorbeigang der verstopften Perforierungen genötigt, eine gewisse Stellung in bezug auf die ganze Vorrichtung, von der sie getragen werden, einzunehmen, wobei diese Vorrichtung· mit einem Schaltmechanismus versehen ist, der dazu bestimmt ist, den Wechsel in der Lichtstärke herbeizuführen; dieser Schalter unterliegt der Wirkung, die durch die Verstellung der Zähne herbeigeführt ' wird. Es ist klar, daß die Wirkungsweise dieses Schalters von allen Unregelmäßigkeiten unabhängig ist, die an dem Rand der Filme auftreten können. .
Die elektrische Schaltvorrichtung kann ; durch die elastische Aneinanderreihung eines oder mehrerer Zähne auf der Vorrichtung zur Weiterschaltung des Films derart gebildet werden, daß sich die Zähne in der Rieh- ! tung ihrer Längsachse durch Berührung mit dem Band verstellen und so die Schaltvor-ί richtung betätigen.
Anderseits kann der Bewegungsmechanisnius aus einem einzigen Stück gebildet werden, das um eine passend gewählte Achse schwingt und im gewollten Augenblick einen Stromkreis schließt, der die Schaltvorrichtung betätigt. In diesem Fall kann der Bewegungsmechanismus mit der Vorrichtung zur Weiterschaltung des Films kombiniert werden oder nicht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung an einer Vorrichtung zur Veränderung der Lichtstärke sowie eine Variante des beweglichen Teiles beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Teil der \rorrichtung in Ansicht mit teilweisem Schnitt.
Abb. 2 ist ein in der Richtung des Pfeiles a geführter Schnitt nach 2-2 der Abb. 1.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach 3-3 der Abb. 1 (in der Richtung des Pfeiles b).
Abb. 4 zeigt im größeren Alaßstab eine Einzelheit im Schnitt.
Die Abb. 5, 6, 7 und 8 beziehen sich auf eine andere Ausführungsform des Bewegungsmechanismus, wobei die Abb. 5, 6 und 7 diesen Mechanismus in drei verschiedenen Stellungen und die Abb. 8 den hierbei verwendeten Film darstellen.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 1 bis 4 ist 10 der negative und 11 der positive Film. Beide vverden gleichzeitig durch den Zug des positiven Films bei einer Lampe 12 vorüberbewegt und sind mit den üblichen
Perforierungen 13 versehen, in welche die Spitzen oder Zähne 14 einer Vorrichtung 15 zum Weiterschalten des Films eingreifen. Diese Vorrichtung macht die bekannte Doppelbewegung, nämlich eine Annäherung und Entfernung in bezug auf die Filme und eine Vertikalbewegung. Die erste Bewegung wird durch das Gleiten der Stifte 16 in einer Platte 17 erzielt (Abb. 3), während die zweite Bewegung durch die gleichzeitige Verstellung der Teile 15 und 17 in der Ausnehmung 18 entsteht. Auf diese Art erhalten die Filme eine ruckweise, fortschreitende Bewegung, wobei die Filme, so oft ein Bild vor die Lampe 12 kommt, angehalten werden, so daß es auf dem positiven Film 11 kopiert werden kann.
Bei der gezeichneten Ausführungsform trägt die Vorrichtung 1S fest angeordnet zwei Zähne 14, und zwar je einen für jede Reihe der Perforierungen. Außer diesen beiden Zähnen zur Fortbewegung der Filme, die selbstverständlich auch vermehrt werden können, trägt die Vorrichtung noch einen beweglichen Stift 19. Dieser trägt einen Bund 20 (Abb. 4) im Innern einer Büchse 21 1 die mit 15 aus einem Stück besteht. Innerhalb der Büchse stützt sich eine Feder 22 gegen den Bund 20 und drückt den Stift 19 stets gegen die Filme. Der Stift 19 ragt auf der anderen Seite des Bundes 20 mit seinem Ende 23 aus der Büchse 21 heraus. Die Abmessungen des Stiftes 19 sind so gehalten, daß er in die Perforierungen 13 ebenso eindringen kann wie die Spitzen 14. Der Stift könnte auch, wenn es wünschenswert erscheint, an einer Teilbewegung der Vorrichtung zur Weiterschaltung teilnehmen.
In gewissen Entfernungen besitzt der Film 10 eine Anzahl von Perforierungen 13, von denen einzelne verstopft sind; diese verstopften Löcher sind so angeordnet, daß sie sich gegenüber dem beweglichen Stift 19, nicht aber gegenüber den Spitzen 14 einstellen. Sobald eine verstopfte Perforierung vor die Vorrichtung 15 kommt und die Spitzen 14 in die Perforierungen 13 der Filme eindringen, kann der bewegliche Stift 19 nicht in den Film eindringen, so daß sein Ende 23 weiter aus der Büchse 21 herausragt. Neben der Platte 17 ist ein Hebel angeordnet, dessen Arme 24 und 25 gelenkig verbunden sich um eine Achse 26 drehen, die an der .Vorrichtung" befestigt ist. Ein Anschlag 27 begrenzt die Bewegungen des Hebelarmes 24 nach unten, und eine Feder 28 verhindert übermäßige Ausschläge des anderen Hebelarmes 25 nach oben. Die Hebelarme 24 und 25 sind so aneinandergepaßt, daß sich der Arm 25 gegen oben verstellen kann, ohne den Hebel 24 zu beeinflussen, während die Ver- ! stellung des Hebels 25 nach unten einen Eingriff der beiden Arme 25. und 24 herbeiführt
■ und den letzteren nach aufwärts zu gehen zwingt. Die Normalstellung der Hebelarme 24 und 25 ist strichpunktiert in der Abb. 1
■ dargestellt. Wenn sich der Stift 19 beim Vorbeigang einer verstopften Perforierung
; nicht gleichzeitig mit der Vorrichtung 15
' gegen die Filme verstellen kann, begegnet der Stift 23 dem Hebelarm 25 und bringt diesen in die in Abb. 1 vollausgezogene Stellung. Der Arm 24 nimmt hierauf ebenfalls die ent-
; sprechende Stellung ein und führt die Ver-
, stellung einer Stange 29 herbei, die sich auf den Hebelarm 24 stützt.
Die Verstopfung der Perforierungen kann auf verschiedene Weise herbeigeführt werden. Wenn es sich z. B. um kinematographische Filme handelt, kann man ein kleines Stück Zelluloid 30 auf den zu verstopfenden Teil auftragen. Wenn nur ein einziger Stift 19 vorhanden ist, der in bezug auf die Vorrichtung 15 zur Weiterschaltung beweglich sein soll, muß man natürlich besondere Sorg-
: falt darauf legen, nur die geeigneten Perforierungen zu verstopfen, denn es ist klar, daß, wenn eine verstopfte Perforierung vor
ι die anderen Spitzen käme, das gewünschte Ergebnis nicht zu erzielen wäre. Man könnte
/ gegebenenfalls auch alle Spitzen in bezug auf die Vorrichtung beweglich machen. In diesem Fall könnten die Spitzen auf die bekannte Art das Bildband trotz der Gegenüberstellung einer verstopften Perforierung weiterbewegen. Ansonsten könnten auch die Spitze oder die beweglichen Spitzen statt an der normalen Bewegung teilzunehmen, durch eine oder mehrere Ergänzungsspitzen gebildet werden, wobei es dann nicht notwendig ist, daß sie an der Bewegung des Bildbandes teilnehmen.
Wenn das Band über Zahnräder, also
, anders als mit Hilfe der beschriebenen Vor-
: richtung geführt werden soll, so können i°5 einer oder mehrere Zähne des Rades weggelassen werden. Diese fehlenden Zähne korrespondieren mit den verstopften Löchern des Bandes, wobei Sorgfalt auf genaue Übereinstimmung gelegt werden muß, was da- no durch erzielt wird, daß man ein geeignetes Verhältnis zwischen der Zahl der Zähne und der Zahl der Perforierungen zwischen den verstopften Perforierungen wählt.
Die Stange 29 betätigt die Vorrichtung zum Wechsel der Lichtstärke oder irgendeine andere Vorrichtung. Diese Betätigung kann auf verschiedene Art erzielt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Stange 29 durch eine Feder 32 nach abwärts gezogen. Mit ihrem oberen Teil drückt die
j Stange 29, die in einer Führung 33 gehalten
ist, gegen einen schwingenden Arm 34, der eine unter Federwirkung stehende Klinke 35 trägt. Diese Klinke steht im Eingriff mit einem Sperrad 36 und dreht dieses jedesmal um einen Sperrzahn, so oft die Stange 29 infolge des Vorübergehens einer verstopften Perforierung 13 an dem beweglichen Stift 19 gehoben wird. Das Sperrad 36 sitzt auf einer Welle 37 einer Trommel 38, die ein einzelnes perforiertes Band 39 bewegt. Dieses Band trägt Perforierungen 14 ähnlich jenen, welche ein Bildband trägt und wird mit deren Hilfe von der Trommel 38 gezogen; das Band trägt weiter noch andere in geeigneter Weise angeordnete Perforierungen 41 und wird an paarweise gegenüberliegenden elektrischen Kontakten 42 und 43 vorbeigeführt.
Die Berührung jedes Paares bringt einen Stromkreis hervor, sobald eine Perforierung 41 des Bandes 39 zwischen dasselbe gelangt. Es ist vorteilhaft, wenn der Kontakt 42 fest ist, während die Kontakte 43 beweglich sind und durch Federn 44 gegen den Kontakt 42 gedruckt werden. Die Perforierungen 41 sind derartig dimensioniert und angeordnet, daß immer elektrischer Kontakt herrscht, und zwar wenigstens zwischen den j Elementen eines einzigen Kontaktpaares. Die verschiedenen Kontakte sind mit Widerständen dermaßen verbunden, daß jedes Kontaktpaar einer verschiedenen Stromstärke in der Lampe entspricht. Unter der Voraussetzung, daß die Stromkreise parallel geschaltet sind, gestattet die Anordnung der Perforierungen 41, wie sie eben beschrieben wurde, während der ganzen Dauer des Betriebes einen Strom durch die Lampe zu lassen, wodurch die Bildung von Funken vermieden wird, die in den elektrischen Einrichtungen immer gefahrvoll ; sind.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5, 6, 7 und 8 ist eine Trommel an jeder Seite mit einem Zahnrad versehen, welches mit seinen Zähnen in eine der Perforationsreihen des Films eindringen kann und sich um seine Achse in dem Maße dreht, als der Film vorwärts schreitet. Die Trommel kann sich um eine passend angeordnete Achse drehen und schwingt jedesmal um diese Achse aus, sobald einer der Zähne der Zahnräder auf eine \ erstopfte Perforierung stößt. Während dieser .Schwingbewegung stellt ein mit der Trommel fest verbundener Hebel einen Kontakt her, wodurch die Vorrichtung zum Wechsei der Lichtstärke oder jede andere ähnliche Vorrichtung, die mit dem Mechanismus verbunden ist, betätigt wird.
Zweckmäßig trägt jede der beiden Reihen eine gewisse Anzahl von verstopften Perforierungen. Führt die Begegnung einer verstopften Perforierung mit dem einen Zahn- ; rad der Trommel das Ausschwingen dieser in der einen Richtung herbei, so verursacht die Begegnung einer verstopften Perforierung mit dem anderen Zahnrad das Ausschwingen in der Gegenrichtung.
Das perforierte Band 46 ist in Abb. 8 dargestellt. 47 ist eine verstopfte Perforierung in der einen Lochreihe und 48 eine solche in der anderen Reihe. Die Trommel setzt sich aus zwei Zahnrädern 49, 50 zusammen, die zu beiden Seiten eines Mittelteiles 51 aufgesetzt sind, der von einer Muffe 52 umschlossen ist, die einen Hebel 53 trägt; das Ganze ist um eine Achse 54 schwenkbar angeordnet. Der Hebel 53 endigt an seinem freien Ende j in einem Schaltstück 55.
Wenn der Hebel in eine seiner äußersten Stellungen kommt (Abb. 6), stellt er die Ver- ! bindung zwischen zwei Kontakten 56 und 57 her, während es sich in seiner anderen Stellung auf den Ruhekontakt 58 legt.
Nun sind die verstopften Perforierungen derart angeordnet, daß die beiden Kontakte 56 und 57 im gewünschten Augenblick verbunden werden und einen Stromkreis schließen, wodurch der Wechsel in der Lichtstärke j erzielt oder eine ähnliche Vorrichtung betätigt wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Zahnräder 49 und 50 durch die Fortbewegung des Films gedreht. Die Anordnung könnte aber auch so getroffen sein, daß die Zähne dazu dienen, um die Weiterschaltung des Films herbeizuführen.
Die in der Abb. 5 veranschaulichte Mittelstellung ist eine theoretische Stellung, in der sich der Hebel niemals befindet, sie bezieht sich auf den Fall, daß beide Zahnräder auf offene Perforierungen stoßen. Wenn die verstopfte Perforierung 47 vor die Zähne des Rades 49 gelangt, schwingt der Hebel 53 aus und kommt in die in der Abb. 6 ersichtliche Stellung. Der Teil 55 des Hebels verbindet die Kontakte 56 und 57, wodurch ein Stromkreis gebildet und die Vorrichtung zur Veränderung der Lichtstärke betätigt wird. Da der Hebel in dieser Stellung verharrt, bleibt auch der Stromkreis geschlossen, bis die verstopfte Perforierung 48 an die Zähne des Zahnrades 50 kommt. Da der betreffende Zahn dieses Rades nicht in die verstopfte Perforierung des Films eindringen kann, schwingt die Trommel um die Achse 54 und bringt den Hebel in die in der Abb. 7 ge- ns zeichnete Stellung. Der Kontakt zwischen 56 und 57 ist unterbrochen und der Hebel legt sich auf den Ruhekontakt 58. Der ganze Mechanismus ruht dann in dieser Stellung, bis eine neue Perforierung vor die Zähne des Rades 49 gelangt usw.
Diese zweite Ausführungsform gewährt
B?9864
eine besonders große Betriebssicherheit, denn bei der ersten Ausführungsform wird der Kontakt nur in dem Augenblick der Gegenüberstellung der verstopften Perforierung hergestellt, d. h. während einer außerordentlich kurzen Zeit, die durch die Bewegungsgeschwindigkeit des Films gegeben ist.
Will man den Gegenstand der Erfindung bei einer Vorrichtung zur Veränderung der Lichtstärke für die Weiterschaltung des Bildbandes benutzen, so wird zuerst der Negativfilm geprüft und an den Stellen bezeichnet, wo der Wechsel in der Lichtstärke sich vollziehen soll, man verstopft dann die betreffenden Perforierungen und perforiert ein Band 3.9 in der Weise, daß Stellung und Reihenfolge dieser Perforierungen dem gewünschten Wechsel in der Lichtstärke entsprechen. Aus obigen Ausführungen geht hervor, daß die Erfindung nicht nur eine vollkommene Vorrichtung zur Weiterschaltung kinematographischer Filme oder einen anderen Mechanismus betrifft, der auf einen Film oder ein ähnliches mit Perforierungen zur Weiterschaltung versehenes Band wirkt, sondern auch eine Vervollkommnung an diesen Filmen selbst vorstellt.
Die Übertragung der Bewegung von den beweglichen Spitzen auf die Vorrichtung zum Wechsel der Lichtstärke kann entweder rein mechanisch oder auch elektrisch erfolgen und kann je nach den Umständen verschieden sein.
Der Bewegungsmechanismus kann die Form eines Gitters oder eines Kammes haben, um die ruckweise Weiterschaltung des Films zu bewirken, kann aber auch jede andere Form haben.
Es können naturgemäß auch zahlreiche andere Abänderungen von Einzelheiten im Bau der Vorrichtung vorgenommen werden.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Von einem durchlaufenden Film gesteuerte Vorrichtung, um in einem gegebenen Zeitpunkt eine beliebige Schaltbewegung herbeizuführen, insbesondere um selbsttätig eine Änderung der Beleuchtungsstärke beim Fortschalten des Films zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Getriebeteil mit einem Film zusammenwirkt, auf welchem eine gewisse Anzahl von passend ausgewählten Durchlochungen abgedeckt ist, derart, daß die Spitzen oder Zähne des beweglichen Getriebeteiles, welche für gewöhnlich in die Durchlochung des Films eintreten, beim Auftreffen auf die abgedeckten Durchlochungen sich verstellen und dadurch eine beliebige Steuervorrichtung in Tätigkeit setzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Mechanismus (15) die Einrichtung zur Weiterschaltung des Films bildet, wobei ein Teil der Zähne (14) oder alle in bezug auf den ganzen Mechanismus beweglich angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder ein Teil der Zähne (14) an dem beweglichen Alechanismus (15) derart nachgiebig befestigt sind, daß sie sich in der Richtung ihrer Achse bewegen können.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche, mit zwei Zahnreihen in entsprechende Perforierungen des Films eindringende Mechanismus (49, 50, 51, 52) als Ganzes um eine geeignet angeordnete Achse (54) schwingt, wenn eine verstopfte Perforierung bei einem der Zähne vorbeikommt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 4, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Perforierungsreihen des Films Perforierungen verstopft sind und der bewegliche Mechanismus in einem oder dem anderen Sinne ausschwingen kann, je nachdem die verstopfte Perforierung g0 auf einen Zahn der einen oder anderen Reihe der Perforierungen trifft.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Mechanismus mit einem am Ende zu einem Schalter (55) ausgebildeten Hebel (53) starr verbunden ist, der in einer Endlage zwei Kontakte (56, 57) verbindet und einen Stromkreis schließt, in der anderen Endlage dagegen auf einen Ruhekontakt (58) zu liegen kommt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher ein mit Löcherreihen versehenes Band durch eingreifende Spitzen oder Zähne zwischen elektrischen Kontaktstellen fortbewegt wird, die jedesmal in dem Augenblick in leitende Verbindung gelangen, wenn eine Durchlochung des Bandes an ihnen vorüberkommt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstellen (42, 43) derart bemessen und angeordnet sind, daß zwischen den Elementen eines Paares von Kontaktvorrichtungen immer wenigstens ein Kontakt zustande kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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