DE273695C - - Google Patents

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DE273695C
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Germany
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workpiece
mold core
movement
feeding device
rollers
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DENDAT273695D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/44Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies
    • B31B50/46Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies and interconnecting side walls

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273695 ■-KLASSE 54 £. GRUPPE
WALTER EVERETT MOLINS in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1911 ab.
Bei Maschinen zur Herstellung von Packungshüllen mit auf und ab bewegtem Formkern und mit diesem zusammenwirkenden FaItvorrichtungen genügt es wegen der geringen Dicke der unter den Faltstempel anzulegenden Werkstücke, wenn derselbe sich bei seiner Aufwärtsbewegung nur ganz wenig über den Anlegetisch erhebt, um das Unterschieben des Arbeitsstückes zu ermöglichen. Für das Anlegen des Werkstücks steht daher nur eine außerordentlich kurze Zeitspanne zur Verfügung.
Dieser Ubelstand tritt besonders stark hervor bei der Verarbeitung von Arbeitsstücken, die eine große Längenausdehnung haben, und die man wegen der auf sie während des Anlegens aufzutragenden längsweisen Klebstoffstreifen auch längsweise vom Stapel vorschieben muß.
Die Erfindung bezweckt, den genannten Übelstand zu beseitigen und ein wesentlich schnelleres Arbeiten der Maschine als bisher zu ermöglichen. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die selbsttätige Zuführung des Werkstückes unter den Faltstempel in zwei Arbeitsperioden derart erfolgt, daß die Werkstücke zunächst in ihrer Längsrichtung so weit vorgeschoben und dabei gegebenenfalls mit längsweise aufgetragenen Klebstoffstreifen versehen werden, bis sie mitten vor den Faltstempel neben diesem zu liegen kommen, worauf die Werkstücke in ihrer Querrichtung, also senkrecht zu der früheren Vorschubrichtung, in dem . Zeitpunkt unter den Faltstempel geschoben werden, sobald der letztere sich beim Aufwärtshube über die Oberfläche des Anlegetisches erhebt.
Das Vorschieben der Werkstücke unter den Faltstempel wird mittels einen Anlegetisch oder eine ähnliche Vorrichtung tragender, unter Federwirkung stehender Schwingarme bewirkt. Die periodischen Schwingbewegungen der Arme werden durch einen auf- und abwärts bewegten Nocken und eine unter Federwirkung stehende Zunge bewirkt, die mit einer die Schwingarme beeinflussenden Rolle zusammenwirken. Die Bewegung der Schwingarme wird durch Anschlagpuffer sowie Bremsen in der Weise geregelt, daß ein Zurückfedern der Arme vermieden und so die genaue Lage des Werk-Stückes unter dem Faltstempel gesichert wird.
Bei der erhöhten Geschwindigkeit, mit der die Vorrichtung zum selbsttätigen Abtrennen und längsweisen Vorschieben der Arbeitsstücke vom Stapel aus arbeitet, kann es vorkommen, daß das oberste vorzuschiebende Werkstück sich nicht schnell genug von den darunterliegenden loslöst. Die das Abtrennen des obersten Werkstückes vom Stapel bewirkenden Walzen werden daher in ihrer Wirksamkeit durch die zum Klebstoffauftrag dienenden Rohrdüsen unterstützt, indem dieselben auf das oberste Werkstück angepreßt auf diesem ruhend während des ersten Teiles seiner Vorwärtsbewegung zugleich mit dem Werkstück vorwärts bewegt werden.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einem Aüsführungsbeispiel erläutert, und zwar
zeigen die Fig. ι und 2 in schematischer Weise eine Vorder- und Seitenansicht der Maschine unter Weglassung aller zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Teile.
Die Fig. 3 und 4 stellen dazugehörige Schnitte dar, während die Fig. 5 und 6 die selbsttätige Zuführvorrichtung in größerem Maßstabe mit allen Einzelheiten zeigen.
Der Anlegetisch a1 ist am Ende eines Armpaares δ befestigt, das bei δ2 an den Seitenwangen des Maschinenrahmens 1 schwingbar gelagert ist. Die Arme b sind durch ein U-förmiges Glied b1 miteinander verbunden. Am Maschinenrahmen 1 ist ein Arm b3 angebracht, an dem eine Feder δ4 befestigt ist, deren anderes Ende mit dem U-förmigen Glied δ1 verbunden ist. Die Feder δ4 sucht die Arme δ nach innen zu drücken. Die Auswärtsbewegung der Arme δ wird mit Hilfe eines Kurvenstücks c bewirkt, das am oberen Ende der Antriebsstange w des Stempels 4 befestigt ist. Letzterer wird von der durch Nockenscheibe 11 bewegten Nürnberger Schere 8, 9, 10 auf und ab bewegt. Der Anlegetisch a1 besitzt einen Einschnitt, um den Durchgang des Stempels 4 zu ermöglichen. An der Stange w ist ferner eine Zunge g schwingbar befestigt, die keilförmige Gestalt besitzt. Dieselbe wird nachgiebig mit Hilfe einer Torsionsfeder d gegen das Kurvenstück c gedrückt. Bei der Abwärtsbewegung der Stange w kommt das Kurvenstück c mit seiner inneren Fläche in Berührung mit einer Rolle d1, die an dem U-förmigen Teil δ1 befestigt ist. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Kurvenstücks c an der Rolle d1 entlang drückt letztere das obere Ende der Zunge g nach außen und läuft auf die innere Fläche der Stange w auf, wobei der Anlegetisch a1 zwecks Aufnahme des Arbeitsstückes in die punktiert gezeichnete Lage kommt. Bei der nunmehr beginnenden Aufwärtsbewegung der Stange w läuft die Rolle d1 auf der anderen Seite der Zunge g, die, inzwischen durch die Feder d beeinflußt, in ihre frühere Lage zurückgekehrt ist. Sobald das untere Ende der Zunge g bei ihrer Aufwärtsbewegung die Rolle d1 passiert und diese freigegeben hat, wird der Anlegetisch unter dem Einfluß der Feder δ4 schnell einwärts geschwungen, wodurch das Werkstück unter den Stempel 4 gebracht wird.
Um beim Erreichen der Arbeitslage den Stoß der Schwingarme δ zu mildern und ein elastisches Rückfedern derselben zu verhüten, und dadurch die genaue Lage des Werkstückes unter dem Stempel 4 zu sichern, sind an dem Rahmen elastische Puffer f sowie federnde Bremsbacken e vorgesehen (Fig. 4), die auf beiden Seiten-des Rahmens liegen und durch einen V-förmigen Teil e1 an der Stange w gegen die Arme δ gedrückt werden, wenn die Stange w und mit ihr der Stempel 4 sich ihrer oberen Endlage nähert.
Die Zeit zwischen der Abwärtsbewegung des Stempels 4 und der dabei erfolgenden Bildung einer Schachtel o. dgl. und dem letzten Ende der Aufwärtsbewegung des Stempels wird dazu benutzt, um ein neues Werkstück vom Vorratsstapel abzutrennen und in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage neben den Stempel 4 auf den Anlegetisch zu befördern.
Die Vorrichtung, durch die die Werkstücke vom Vorratsstapel χ abgetrennt werden, besteht aus einer Schiene 16, die durch einen schwingenden Arm ΐ6Λ eine hin und her gehende Bewegung erhält. Die Schiene 16 läuft in geeigneten Führungen und trägt Stützen für Rollen 17, die auf der Oberfläche des obersten Werkstückes χ aufliegen. Die erwähnten Rollen 17 sind mit rauher Oberfläche versehen und sind so angeordnet, daß sie während der Rückwärtsbewegung der Schiene 16 sich frei drehen können. Dies wird in bekannter. Weise dadurch bewirkt,, daß die
Achsen der Rollen 17 mit Schalträdern 23 versehen sind, die mit Schaltklinken 24 in Eingriff stehen. Bei der Vorwärtsbewegung der Schiene 16 werden die Rollen gegen Drehung festgestellt, so daß sie das oberste Werkstück aus dem Behälter herausschieben. Unterstützt bei dieser Arbeit werden die Vorschubrollen 17 der Erfindung gemäß durch die zum Auftrag des Klebstoffes bestimmten Gummischuhe 25", welche auf dem obersten Werkstück unter Kleb wirkung auf ruhend mit den Vorschubrollen 17 zugleich vorwärts bewegt werden. Den Gummierschuhen 25^, wird der Gummi durch Schläuche 26 zugeführt, die in geeigneter Weise an einem Gummibehälter 27 angeschlossen sind. Die Gummierschuhe sind an Stangen befestigt, die mit Hilfe von Torsionsfedern 28 nach unten gepreßt werden, so daß die Gummierschuhe unter Druck auf dem Werkstückstapel aufliegen. Mittels Federn 30, die auf Arme 31 einwirken, werden die die Gummierschuhe tragenden Stangen seitlich nach außen gedrückt, wobei ihre Lage mit Hilfe von Anschlägen 32, 33 begrenzt wird. Die Gummierschuhe sind gelenkig an ihren Haltestangen no befestigt und können sich so der Oberfläche der Arbeitsstücke anpassen. Auf diese Weise ist eine sichere Gummierung selbst bei Werfen des Werkstücks, z. B. infolge Feuchtigkeitswechsel, möglich.
In der Ebene des obersten Werkstückes befinden sich Rollen 34, 35. Die Rollen 35 sind ortsfest gelagert, während die anderen 34 an einem unter Federwirkung stehenden, schwingbar angeordneten Arm 38 gelenkig derart befestigt sind, daß sie sich selbsttätig der jeweiligen Breite der Arbeitsstücke anpassen.
Auf den Arm 38 wirkt die Feder 39 ein. Die Achsen der Rollen 34, 35 liegen, wie erwähnt, in gleicher Ebene mit dem obersten Werkstück und drehen sich unter der Einwirkung des schrittweise hochgehenden Werkstückstapels. Die vom Stapel abgetrennten und vorgeschobenen Werkstücke werden durch dauernd sich drehende Rollenpaare 40 der Maschine zugeführt. Die von den Rollen 40 geförderten Arbeitsstücke fallen auf den Anlegetisch a1 und werden durch diesen in der oben erläuterten Weise unter den Stempel 4 gebracht, während er sich gerade über die Oberfläche des Anlegetisches erhebt.

Claims (3)

  1. 'Patent-Ansprüche:
    i. Zuführvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Packungshüllen mit auf und nieder gehendem Formkern, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (x) zunächst in seiner Längsrichtung vorgeschoben und neben den Formkern (4) auf einen senkrecht zu dieser Bewegung schwingenden Tisch (a1) abgelegt wird, welcher das Werkstück (x) unmittelbar nach dem Freigeben des Formates durch den Formkern (4) auf den Formatrahmen führt.
  2. 2. Zuführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (a1) an unter Federwirkung stehenden Schwingarmen (b) befestigt ist, welche durch ein mit dem Formkern (4) verbundenes Kurvenstück (c) und einer Weiche (g) bewegt, und in der Stellung über dem Formatrahmen durch Anschlagpuffer (f) und Federn (e) gebremst werden.
  3. 3. Zuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der Einleitung der Bewegung in der Längsrichtung des Werkstückes die Klebstoffaufträger (25") für die Längsklebstreifen sich zur Einleitung des Vorschubes auf das Werkstück setzen und sich mit ihm bewegen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT273695D Expired DE273695C (de)

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DE273695C true DE273695C (de) 1900-01-01

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