DE214628C - - Google Patents

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DE214628C
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Germany
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cam
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DENDAT214628D
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English (en)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/04Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members
    • F16K3/10Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D43/00Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
    • A43D43/02Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for making stitch lips by cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 214628 -KLASSE 71c. GRUPPE
ADRIAN & BUSCH in OBERURSEL, Taunus.
Maschine zum Beschneiden und Ritzen der Sohlen von Schuhwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Sohlenbeschneid- und Ritzmaschine. Maschinen dieser Art sind bereits bekannt. Diese weisen den großen Nachteil auf, daß das Beschneiden des .Sohlenrandes durch ein senkrecht zum Sohlenrand hin und her bewegtes Abhackmesser er-. folgt. Durch die hackende Bewegung und die dadurch bedingte stoßweise Beanspruchung des Hackmessers nutzt sich dieses sehr schnell ab. ίο Ferner fällt durch das Abhacken der Schnitt des Leders bzw. des Sohlenrandes nie glatt aus, sondern mehr oder weniger stufenförmig, wodurch ein Nacharbeiten des Schnittrandes erforderlich wird.
Die oben erwähnten Nachteile sind nun bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine vermieden, und zwar dadurch, daß das Beschneidmesser in Richtung des zu beschneidenden Sohlenrandes hin und her bewegt wird. Die Bewegung des Messers erfolgt gleichförmig und allmählich. Infolgedessen wird ein vollständig glatter Schnitt des Sohlenrandes erzielt. Das zeitraubende und Kosten verursachende Nacharbeiten , des Sohlenrandes ist nicht mehr erforderlich.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Maschine nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt die Maschine in Vorderansicht und
Fig. 2 in Seitenansicht.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie V-V und
Fig. 6 ein ,solcher nach Linie VI-VI in Fig. 1.
Fig: 7 und 8 veranschaulichen weitere Einzelheiten.
An dem vorderen Ende eines auf dem Maschinengestell ι gleitenden Schiebers 2 ist in Nuten 3 ein Support 4 geführt. Mit diesem Support 4 ist das Ritzmesser 7 durch eine Platte 5 und den runden Stift 6 verbunden. Um das Messer 7 auf verschiedene Höhe einstellen zu können, ist im Support 4 ein Querstift 8 mit einem flachen Ansatz 9 angeordnet. Um diesen Ansatz greift eine Gabel 10, die auf einer Welle 11 am Schlitten 2 angebracht ist (Fig. 5, 7 und 8). Auf der Welle 11 ist ein Hebel 12 angeordnet, der an seinem freien Ende eine Rolle 13 trägt. Die Rolle 13 befindet sich* mit einem Exzenter 14 in Berührung. Das Exzenter 14 ist auf einer Welle 15 befestigt, .die· durch die Seitenwand 16 des Maschinenrahmens tritt und einen Hebel 17 trägt. Unter diesem befindet sich ein einstellbarer. Anschlag 18. Der Hebel 17 ist durch eine Schnur 19 mit einem Trethebel verbunden. Wird der Hebel 17 durch die Schnur 19 nach abwärts bewegt, so dreht sich auch das Exzenter 14. Durch die exzentrische Bahn wird die Rolle 15 und damit Hebel 12 nach abwärts geführt. Durch Einwirkung der Gabel 10 geht dann der Support 4 mit dem Ritzmesser 7 hoch.
Der Schlitten 2 gleitet mittels einer schwalbenschwanzförmigen Nut in einem Block 20. Dieser ist mittels einer durchgehenden Schraube 21 am Maschinengestell 1 drehbar gelagert. Zwei Ansätze 22 dieses Blockes dienen als Widerlager zweier Federn 23, 24, die das Be-
streben haben, den Schlitten 2 mi"fe dem Ritzmesser 7 stets nach vorn zu drücken (Fig. 2). Die Federn werden am Schlitten 2 durch Stifte 25, 26 geführt,, die in zwei gleiche Ansätze 27, 28 geschraubt sind. Auf der rechten Seite des Schlittens ist mit dem Ansatz 28 ein Anschlag 29 in Eingriff. Mittels einer geeigneten Hebelverbindung 30 kann der Schlitten 2 mit Support 4 und Ritzmesser 7 von einem Trethebel aus in der Längsrichtung der Maschine, also quer zur Hauptwelle verschoben werden, und zwar den Wirkungen der Federn 23, 24 entgegen.
Der Block 20 trägt auf einem Dorn 31 eine Rolle 32 (Fig. 5). Diese steht unter Einwirkung der mittleren größeren Kurvennut 33 einer mehrteiligen Kurvenscheibe 34. Durch die geschweifte Nut 33 wird dem Block 20 und dem damit gekuppelten Schlitten 2, dem Support 4 und dem Ritzmesser 7 eine um die Schraube 21 schwingende kreisförmige Bewegung erteilt.
Zum Beschneiden der Sohlenränder dient das Beschneidemesser 35 (Fig. 3 und 5). Dieses Messer ist durch eine Platte 36 mit Schraube 37 an dem unteren Teil eines zweiarmigen Hebels 38 festgeklemmt. . Der zweiarmige Hebel 38 ist um einen Dorn 39 drehbar und trägt am anderen Ende eine Rolle 40. Diese steht in Eingriff mit der ersten Kurvennut 41 der Kurvenscheibe 34. Durch die Kurvennut 41 wird dem Hebel 38 und damit auch dem Beschneidemesser 35 eine seitlich schwingende Bewegung erteilt.
Um ein selbsttätiges Verschieben des zu beschneidenden Schuhes zu erreichen, sind zwei Transporteure angeordnet. Diese sind folgendermaßen ausgebildet:
Auf einer in den Seitenwänden 16, 16 liegenden Welle 43 ist ein gabelförmiger Bügel 42 gelagert (Fig. 1 und 2). Der Bügel 42 läuft unten in einen Block 421 aus, welcher zugleich als Lager für den zweiarmigen Hebel 38 dient. Mit dem Block 42 * ist ein Lager 44 verbunden, das. einen darin drehbaren Dorn 45 trägt.
Um diesen Dorn schwingt ein zweiarmiger Hebel 46.
Dieser zweiarmige Hebel 46 trägt am unteren Ende eine Platte 47 mit Nut 48. Am anderen Ende des Hebels befinden sich zwei Rollen 49, 50. Die über dem Dorn 51 laufende Rolle 49 steht mit der mittleren Kurvennut 52 der Kurvenscheibe 34 in Eingriff. Durch die Wirkung dieser Nut 52 wird dem Hebel 46 eine schwingende Bewegung parallel zur Welle 43 erteilt. Die Kurvenscheibe 53 ist auf ihrer Stirnseite mit Abstufungen 531, 532 versehen. Die zweite Rolle 50 des zweiarmigen Hebels 46 gleitet auf dieser abgestuften Stirnseite. Je nachdem nun die Rolle auf den verschiedenen Abstufungen gleitet, wird der Hebel 46 und damit die Andrückplatte 47 nach außen oder innen senkrecht zur Welle 43 gedrückt. Hebel 46 steht unter Einwirkung einer Feder 54, die das Bestreben zeigt, den unteren Teil des Hebels 46 mit der Platte 47 stets nach außen zu drücken.
Der Sohlenhalter 55 ist mit dem Block 421 fest verbunden und hat einen rechteckigen Ausschnitt 56 (Fig. 1 und 5), durch welchen die Platte 47 bei höchster Lage der Rolle 50 hindurchschwingt und damit das zu bearbeitende Leder von dem Sohlenhalter 55 abdrückt. Der zweite Transporteur arbeitet mit diesem Transporteur zusammen, und ■ zwar auf folgende Weise:
Auf der Welle 43 ist ein eigenartig geformter Hebel 57 drehbar und verschiebbar gelagert (Fig. 6). Dieser Hebel trägt an einer Stange 58 eine Rolle 59, die in Eingriff mit der rechten Kurvennut 60 der Kurvenscheibe 34 steht. Durch die Form der Nut wird dem Hebel eine Bewegung parallel zur Welle 43 erteilt. Der andere Arm des Hebels 57 hat einen abgebogenen Teil 61. Letzterer trägt eine Rolle 62. Diese greift in eine exzentrische Nut 63, die auf der rechten Seite der Kurvenscheibe 34 eingefräst ist (Fig. 6).
Durch die exzentrische Form dieser Nut wird beim Drehen der Kurvenscheibe 34 der Hebel 57 nach vorn oder rückwärts, gleichzeitig aber durch die Rolle 59 und die Kurvennut 60 auch seitwärts bewegt. Hebel 57 trägt am unteren Ende einen Transporteur 64, der zusammen mit der Andrückplatte 47 des Hebels 46 das Leder faßt.
Die Kurvenscheibe 34 wird im Sinne der Pfeile durch Riemenscheiben angetrieben. Nachdem der zu beschneidende Schuh an den Sohlenhalter 55 gelegt ist, wobei durch den Hebel 30 und den Anschlag 29 der Schlitten 2 etwas zurückgezogen werden muß, erfolgt zunächst das Einritzen der Sohle und dann das Beschneiden des Sohlenrandes, und zwar durch die erwähnten Kurvennuten 33 und 41 der Kurvenscheibe 34, durch welche dem Beschneidemesser 35, dem Schlitten 2 mit dem Support 4 und dem Ritzmesser 7 eine Bewegung von links nach rechts erteilt wird. Bei beendetem Schnitt ist Rolle 50 auf dem größten Durchmesser der stufenförmigen Scheibe 53 angelangt und drückt dadurch den Hebel 46 mit der Andrückplatte 47 nach hinten. . .
Durch diesen Vorgang wird das Leder von dem Sohlenhalter 55 abgedrückt. Nach dieser Bewegung des Hebels 46 schwingt auch Hebel 57 von links nach rechts, dabei aber nach hinten schwingend, also von der Andrückplatte 47 des Hebels 46 weg. Durch diese beiden Bewegungen wird das vom Sohlenhalter 55 abgedrückte Leder festgefaßt und nun durch die folgende gleichzeitige Bewegung der beiden Hebel 46, 57 nach links geführt. Beschneidemesser 35 sowie Ritz-
messer 7 sind vorher durch den Einfluß der Kurvennuten 33 und 41 unter Vermittlung der Rollen 32 und 40 in ihre Anfangsstellung gedrückt worden, wodurch ein neuer Schnitt vorbereitet ist.
Durch die zeitlich zusammenfallenden seitlichen Bewegungen der Hebel 40, 57 wird ein außerordentlich leichtes und sicheres Transportieren erreicht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Beschneiden und Ritzen der Sohlen von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (35) zum Beschneiden des Sohlenrandes in Richtung des letzteren hin und her bewegt (41, 40, 39, 421) wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück nach erfolgtem Beschneiden und Ritzen des Sohlenrandes durch die zeitlich zusammenfallenden Bewegungen (52/49, 53, 50,46,47 bzw. 60, 59, 63, 62, 57, 64) zweier Transporteure (47 und 64) vorgeschoben wird, deren seitliche Bewegungen (52, 49 und 60, 59) in gleicher Richtung erfolgen, während ihre quer zur Sohlenfläche erfolgenden Bewegungen (53, 50 und 63, 62) entgegengesetzt verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE214628C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2473621A (en) * 1947-09-02 1949-06-21 United Shoe Machinery Corp Rounding machine
DE1115618B (de) * 1958-04-23 1961-10-19 Werner Winterhoff Maschine zum Einschneiden von Risslippen in Schuhsohlen
US5529704A (en) * 1992-04-10 1996-06-25 Hoechst Aktiengesellschaft Leather fat-liquoring agents

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DE1115618B (de) * 1958-04-23 1961-10-19 Werner Winterhoff Maschine zum Einschneiden von Risslippen in Schuhsohlen
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