DE270331C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G5/00—Couplings for special purposes not otherwise provided for
- B61G5/04—Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 270331 KLASSE 2Oe. GRUPPE
LOUIS BOIRAULT in PARIS.
von Eisenbahnwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen einer selbsttätigen Kupplung an
den Zughaken von Eisenbahnwagen.
Die Vorrichtung ist am Zughaken mittels eines durch das Auge des Rahmens geführten
Gelenkbolzens befestigt, so daß die selbsttätige Kupplung, wenn sie nicht gebraucht
wird, unter den Haken geklappt werden ' kann. Sie besteht aus einem Aufhängerahmen, der
ίο durch eine freischwingend gelagerte Brücke in
Stellung gehalten wird. Die Brücke ist mit ihrem einen Ende auf der einen Seite des
Zughakens drehbar in dem Aufhängerahmen gelagert und kuppelt sich mit ihrem anderen
Ende mit einem Anschlag des Aufhängerahmens auf der gegenüberliegenden Hakenseite
derart, daß sie sich mit einem mittleren Lagerstück auf den Oberteil des Hakens stützt.
Ist die Kupplung unter den Haken geklappt, so legt sich die Brücke gegen die untere Seite
des Zughakens. Ihre Abmessungen sind dabei derart, daß sie die Kupplung hierbei gegen
den Wagen hin geneigt hält.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung in der Kupplungsstellung,
Fig. 2 eine entsprechende Aufsicht,
Fig. 3 eine Hinteransicht,
Fig. 4 ein Querschnitt durch das mittlere Lagerstück der Brücke,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung in der ausgeschalteten Stellung der Kupplung.
Die Vorrichtung hat einen Aufhängerahmen ι mit zwei nach hinten reichenden Armen
2 und zwei seitlichen Lagern 3 zum Halten der Tragstangen 4 der Kupplung. Der Rahmen 1 ist mittels eines Bolzens 5,
der durch die Arme 2 gesteckt ist, gelenkig im Auge des Hakens 6 befestigt. Um ihn
in der wagerechten Kupplungsstellung zu haiten (Fig. 1 bis 3) ist eine Brücke 7 vorgesehen.
Diese Brücke ist an ihrem einen Ende frei schwingbar auf einem Zapfen 8 gelagert,
der in dem Rahmen 1 und in einem Flansch 9 an einem der Arme 2 befestigt ist. Mit dem
anderen Ende kann sich die Brücke mit einem Anschlag 10 des Rahmens 1 kuppeln.
In der Mitte der Brücke befindet sich ein Lager (Fig. 4) für einen Kolben 11, der am
unteren Ende eine Schrägfläche aufweist. Die Neigung dieser Fläche entspricht der Schrägung
des Hakens 6 unter der Brücke. In dem Lager der Brücke für den Kolben sind eine Anzahl federnder Unterlagscheiben 12
nach dem System Belleville eingelagert, die aber auch durch eine einfache Feder von entsprechender
Widerstandskraft ersetzt werden können. Die Federung wirkt auf den Kolben 11, dessen Stange 13 im oberen Ende des
Lagers geführt wird. Die Stange 13 ist mit Schraubengewinde versehen, auf das ein Handgriff
14 aufgesetzt ist. Dieser Handgriff dient zur Handhabung der Brücke und ermöglicht
bei Verstellung auf dem Gewinde der Stange 13 eine Regelung der Federspannung. Die
Drehung des Kolbens im Gehäuse wird durch eine Führungsvorrichtung verhindert.
Das Ende der Brücke an dem Drehzapfen 8
ist derart ausgebildet, daß die Brücke nach allen Seiten hin so weit frei ausschwingen
kann, daß ihr anderes Ende von dem Anschlag io freikommt.
Wenn die Kupplung nicht im Gebrauch ist, wird sie unter den Haken 6 geklappt. Die
Brücke liegt dann gegen den Rahmen ι an und hat solche Abmessungen, daß sie die
Kupplung nach dem Wagen zu geneigt hält (Fig· 5)·
Sobald die Kupplung in die Kupplungsstellung gebracht werden soll, wird der Rahmen
ι nach Aufklappen der Brücke nach oben gedreht und ein wenig über die wagerechte
Lage angehoben. Bei Umklappen fällt dann die Brücke durch ihr Eigengewicht mit dem
freien Rande unter den Anschlag 10 und der Kolben 11 legt sich auf den Haken. Die
Kupplung mit dem Anschlag 10 wird durch eine Schrägung 15 an dem einen Arm 2 erleichtert,
auf der das freie Ende der Brücke nach unten gleitet. Während des Betriebes wird die Vorrichtung vollständig sich selbst
überlassen. Unter dem Einfluß der Schwerkraft werden beide Enden der Brücke, die
sich mit ihrer Mitte auf den Haken stützen, gleichmäßig belastet. Der Kolben 11 bildet
mit Hilfe der Federung 12 ein elastisches Auflager, das der Kupplung eine kleinere oder
größere Neigung nach unten ermöglicht. Diese Neigung wird durch den schrägen Zug bestimmt,
den die gegenüberliegende Kupplungshälfte möglicherweise ausüben kann. Jedoch entsteht dadurch auf dem Haken nur eine
senkrechte Beanspruchung, die bezüglich des Hakenwiderstandes unter der Gefahrzone bleibt.
Der Druck der Federung hat auch die Wirkung, daß der Kolben 11 ständig das Bestreben
zeigt, auf dem Haken nach vorn und hinten zu gleiten, derart, daß also das bewegliche
Ende der Brücke in ständigem Eingriff mit dem Anschlag am Rahmen 1 gehalten
und gegen diesen Rahmen gedrückt wird. Eine zufällige Lösung des freien Endes der
Brücke aus dem Eingriff mit dem Anschlag wird dadurch sicher verhindert.
Wenn die Brücke die Kupplung in ausgeschalteter Stellung halten soll, wird der Rahmen
ι beim Herunterklappen unter dem Haken nach dem Wagen zu gedreht und die
Brücke in Eingriffsstellung mit dem Anschlag gebracht. Dann läßt man die Vorrichtung
unter der Einwirkung der Schwerkraft zurückpendeln, bis sich die Brücke gegen die Unterseite
des Hakens legt. Die Vorrichtung wird mit der Kupplung auf diese Weise nach hinten,
d. h. nach dem Wagen zu geneigt gehalten. Es wird dadurch ein größerer Zwischenraum
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wagen gewonnen, ein Vorzug, der sich bei Kupplung oder Entkuppeln der Wagen bemerkbar
macht, wenn die selbsttätige Kupplung nicht benutzt wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufhängen einer selbsttätigen Kupplung an den Zughaken
von Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängerahmen (1) durch
eine freischwingend gelagerte Brücke (7) in Stellung gehalten wird, deren eines Ende auf der einen Seite des Zughakens
drehbar in dem Aufhängerahmen gelagert ist und deren anderes Ende sich mit
einem Anschlag (10) des Aufhängerahmens (1) auf der gegenüberliegenden Hakenseite
derart kuppelt, daß ein mittleres Lagerstück (11) der Brücke sich auf den Oberteil
des Hakens stützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (7)
so dick bemessen ist, daß sie, wenn die Kupplung unter den Zughaken geklappt wird, sich gegen die untere Seite des Zughakens,
der sie dabei in Eingriffslage mit dem Aufhängerahmen (1) hält, abstützt
und dabei die Kupplung gegen den Wagen hin geneigt hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270331C true DE270331C (de) |
Family
ID=527088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270331D Active DE270331C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270331C (de) |
-
0
- DE DENDAT270331D patent/DE270331C/de active Active
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