DE2700728C2 - Kurzski - Google Patents

Kurzski

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DE2700728C2
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John Jeffery Corona del Mar Calif. Sarver
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BALVENIE ANSTALT VADUZ LI
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/02Skis or snowboards collapsible; divided

Description

Die Erfindung betrifft einen Kurzski mit einem vergleichsweise steifen Tragteil in etwa entsprechend der Länge einer darauf anbringbaren Bindung, einem sich nach vorne erstreckenden Führungsteil mit zugeordneter Schaufel und einem an den Fersenbereich des Tragteils sich anschließenden, sich rückwärts bis zur Hinterkante des Ski erstreckenden Nachlaufteil.
Die Entwicklung des Skilaufs hat bekanntlich zu den heutigentags verwendeten parallelen Skipaaren geführt, mit denen Wenden oder Bögen in verschiedenartiger Weise gefahren werden, beispielsweise in der Weise, daß der Skiläufer sein Gewicht plötzlich auf den Ski nach vorne verlagert, um die rückwärtigen Abschnitte der Ski um einen weiter vorn gelegenen Skiteil nach einer Seite schwingen zu lassen, so daß ein Bogen entgegengesetzt zu dieser Seite gefahren wird. Andere Techniken beruhen darauf, daß lediglich die hinteren Abschnitte der Ski entgegen der vorgesehenen Riehtung des Bogens verschoben werden, während bei noch anderen Techniken die Skispitzen entlastet werden, was als sog. »Jetten« bekannt ist. Die derzeit für diese verschiedenen Skilauftechniken verwendeten Ski bestehen im allgemeinen aus Metall, Glasfaser o. dgl. unter Festlegung einer Wölbung, wobei der Mittelteil des Ski unter einer Eigenvorbelastung oder -spannung in eine etwas erhöhte Lage gegenüber seinen beiden Enden steht und an diesem Mittelteil die Bindungsteile zur Aufnahme der Skischuhe angebracht sind. Es wurde nun versucht, das Erlernen des Skilaufens durch Kurzski verschiedener Länge zu vereinfachen, wobei der Skiläufer anfänglich mit kürzeren Ski zu lernen beginnt, z.B. mit Ski von 100cm und kürzer, um dann mit fortschreitendem Können auf längere Ski überzugehen. Die bei dieser Technik verwendeten Ski besitzen eine herkömmliche Form und über ihre Gesamtlänge hinweg eine herkömmliche Flexibilität. Während alle vorgenannten Ski dem Skiläufer viel »Fahrspaß« bieten, zeichnen sie sich durch eine zentrale Lage der Skibindung auf der Länge des Ski sowie dadurch aus, daß sie rückwärtige Abschnitte oder Endteile aufweisen, die von der Bindung nach hinten abgehen und nahezu die gleiche Länge besitzen wie der von der Bindung aus nach vorn verlaufende Skivorderteil, wobei dieser hintere Abschnitt und der Vorderteil jeweils praktisch die gleiche Flexibilität besitzen. Diese Konstruktionsmerkmale schränken die Leistung des Ski ganz beträchtlich ein, da hierdurch der Skiläufer daran gehindert wird, Bogenfahrten durchzuführen, bei denen der Ski selbst im wesentlichen um sein hinteres Ende herum dreht oder schwingt. Aus diesem Grund muß das hintere Skiende beim Durchfahren eines Bogens stets gegenüber dem restlichen Teil des Ski zur einen oder anderen Seite verlagert werden. Außerdem bieten diese bisher üblichen Ski eine praktisch gleiche Balance zwischen Vorderteil und hinterem Abschnitt des Ski, und sie tragen den Skiläufer nicht auf einem rückwärtigen Abschnitt des Ski, so daß der Skivorderteil aufgrund seiner F'exibilität oder Elastizität Bodenunregeimäßigkeiten und Hindernisse ohne den Widerstand, der normalerweise durch den vom hinteren Skiteil gebildeten Hebelarm hervorgerufen wird, überlaufen könnte.
Bisherige Ski für Erwachsene sind mindestens etwa 185 cm lang bei einer größten Breite von etwa 8—9 cm. Außerdem sind sie unter Eigenvorspannung mit einer Wölbung versehen, durch die der Längsmittelteil gegenüber Vorder- und Endteil des Ski in eine etwas erhöhte Lage gelangt. Der Gewicht-Tragteil eines solchen Ski befindet sich herkömmlicherweise in der Mitte der Länge des Ski, wobei der Endteil des Ski nur geringfügig weniger flexibel ist als sein Vorder- oder Führungsteil. Die typische Skilauftechnik auf solchem bisher üblichen Ski beruht daher darauf, daß der Ski selbst beim Fahren eines Bogens entweder um seinen Mittelteil oder um einen etwas vor der Skibindung liegenden Teil gedreht wird. Diese Skilauftechnik führte zu zahlreichen Lehrmethoden, nach denen der Skiläufer ausdrücklich sein Gewicht auf dem Ski nach vorn verlagern und sogar versuchen soll, sein Gewicht plötzlich oder ruckartig nach oben oder vorn zu verlagern, wenn ein Bogen eingeleitet werden soll, um dadurch die Endteile der Ski kurzzeitig aus der Skispur zu heben und sie gleichzeitig zur entgegengesetzten Seite des zu durchfahrenden Bogens zu verlagern. Hierdurch soll dieses Drehen oder Schwingen des Ski um einen vorderen Abschnitt desselben erleichtert werden.
Aus der US-PS 39 07 315 ist ein Kurzski bekannt, der im wesentlichen der eingangs erwähnten Kurzskiart entspricht. Der Ski ist in einer Weise ausgebildet, daß einer der beiden Ski schmaler als der andere ist, um einem Skifahrer die Kurvenfahrt zu erleichtern, der die eine Kurve besser beherrscht, während er in der anderen Richtung größere Schwierigkeiten hat. Für einen Skifahrer, der beide Kurven gleichermaßen gut oder schlecht beherrscht, ist der Ski nicht geeignet.
Ein weiterer Kurzski ist aus der CH-PS 5 04 877 bekannt. Der Ski weist eine Länge von etwa 70 cm auf sowie zwei Führungsrillen in der Lauffläche. Aufgrund der kurzen Länge ist der Ski vergleichsweise steif und nur in einfachem bis mittelschwerem Gelände zufriedenstellend im Betrieb.
Ein Kurzski der eingangs genannten Gattung ist aus der DE-OS 23 38 407 bekannt, dessen Länge ebenfalls in etwa 70 cm beträgt. Entsprechend unbefriedigend ist er bei unterschiedlichem Gelände zu handhaben. Eine Rückwärtsverlagerung des Gewichts des Skifahrers bei einer Kurvenfahrt ist nur begrenzt möglich, da das Nachlaufteil hierfür zu wenig Abstützungsfläche bietet.
27 OO
Gesteuert wird der Ski durch besondere Hilfsmittel in . Form einer Schnur, die an der Skispitze befestigt ist und bei einer Skifahrt in die Hand genommen wird. Bei einer ; Kurvenfahrt wird die Schnur bei rückwärtiger Ge- ; wichtsverlagerung angezogen und dadurch wird die ■ Skispitze nach oben bewegt so daß die dem Ski eigene vergleichsweise große Inflexibilität überwunden wird. ■'i Ersichtlich ist der bekannte Kurzski nur für bestimmte ;i Anwendungszwecke geeignet Zudem braucht eine ^ Bedienungsperson für eine Steuerung die Hände, für die '}'c normalerweise Skistöcke vorgesehen sind.
■i Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines ":' Kurzski der eingangs genannten Art, der sich trotz y seiner .kurzen Länge Bodenunebenheiten im Betrieb ;i ohne zusätzliche Hilfsmittel anpassen kann und der '5 ΐ ohne zusätzliche Hilfsmittel leicht durch Rückverlage-ίν rung des Körpergewichts des Fahrers lenkbar ist
P; Gelöst wird die Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ','] dadurch, daß der Nachlaufteil in etwa 17% der ca. 90 bis 110 cm betragenden Gesamtskilänge beträgt, daß der . Führungsteil nach vorne aufwärts gebogen ist, und daß ein aus Führungsteil und dem vorderen Bereich des Tragteils bestehender Gleitabschnitt mit zur Skispitze hin zunehmender Flexibilität ausgebildet ist, während der restliche Bereich des Tragteils und der Nachlaufteil starr sind.
Der hinten gesteuerte Ski sieht somit eine Konfiguration vor, bei weicher die Skibindung auf einem rückwärtigen Abschnitt des Ski über einem vergleichsweise steifen, gewichtsaufnehmenden Teil zur Aufnahme oder Einspannung des Skistiefels montiert ist, wobei der Ski einen flexiblen Vorderteil aufweist, der sich von der Bindung aus nach vorn erstreckt und an seinem Vorderende unter Bildung der Skispitze stärker hochgebogen ist. Vom gewichtsaufnehmenden Abschnitt aus kann sich ein kurzes Endstück nach hinten erstrecken, das sich jedoch nicht um mehr als 17% der Länge des von den Zehen des Skiläufers aus nach vorn verlaufenden Gleitabschnitts von der Ferse des Skiläufers aus nach hinten erstreckt. Der vordere Gleitabschnitt kann vom gewichtsaufnehmenden Teil aus sanft nach vorn und oben zur stark hochgezogenen Skispitze gekrümmt sein, so daß er im Vergleich zur bisher üblichen Wölbung entgegengesetzt gewölbt ist. Infolgedessen erstreckt sich dieser Gleitabschnitt gegenüber dem gewichtsaufnehmenden Teil nach vorn und oben, so daß ein Verhaken bzw. Hängenbleiben verhindert wird und ausgezeichnete Lauf- oder Führungseigenschaften gewährleistet werden.
Diese Gewichtsverteilung steht im Gegensatz zu derjenigen eines üblichen Ski, bei dem sich der Gewicht-Tragteil in der Mitte der Längserstreckung des Ski befindet, wobei der Ski eine Wölbung nach unten besitzt, wodurch sein Mittelteil höher liegt als Skispitze und Nachlaufteil. Wenn der Skiläufer also einen Abfahrtshang hinabfährt, laufen beim erfindungsgemäßen Ski die vergleichsweise unbelastete Skispitze und der Gleitabschnitt auf verschiedene Hindernisse und Bodenunebenheiten auf, wobei sie sich in Abhängigkeit von solchen Unregelmäßigkeiten des Geländes aufwärts und abwärts durchbiegen und auf diese Weise den Gewicht-Tragteil über diese Hindernisse hinwegführen. Ersichtlicherweise werden durch dieses Durchbiegen des Gleitabschnitts nicht nur die Stöße und Kräfte absorbiert, die von den durch solche Hindernisse verursachten Richtungsänderungen herrühren, vielmehr werden die auf diesen Abschnitt einwirkenden Kräfte sozusagen zum Fuß des Skiläufers »gemeldet«, so daß dieser im voraus von dem zu erwartenden Auftreffen des Tragteils auf solche Hindernisse unterrichtet wird und mithin die Möglichkeit erhält derartige plötzliche Änderungen der Richtung, Geschwindigkeit und dgl. zu berücksichtigen.
Wenn das Gewicht des Skiläufers auf dem hinteren Abschnitt des Ski ruht braucht der Skiläufer ersichtlicherweise keine besonderen Anstrengungen zur Verlagerung seines Körpers in der Weise zu unternehmen, daß die Enden des Ski bei Kurvenfahrten entlastet werden. Infolgedessen kann der Skiläufer beim Durchfahren eines Bogens eine neue Lauftechnik anwenden. Überraschenderweise führt eine einfache Drehung der Knie des Skiläufers zur einen Seite dazu, daß die an dieser Seite befindlichen Skikanten belastet werden, und wenn das Gewicht auf dem Ski rückwärts verlagert wird, drückt sich die hintere Ecke der Abschlußkante auf der betreffenden Seite in den Schnee ein, so daß sich der Ski selbst um die Ferse des Läufers dreht und dabei den Bogen ausführt Dieses Bogenfahrtmanöver kann dadurch noch weiter erleichtert werden, daß der Läufer sein Gewicht auf dem Ski noch weiter rückwärts verlagert, indem er beispielsweise eine nahezu sitzende Position einnimmt. Hierdurch wird noch mehr Gewicht auf die Abschlußkante verlagert, wodurch die Bremswirkung der sich in den Schnee eindrückenden Ecke weiter verstärkt und die Krümmung des durchfahrenen Bogens weiter verengt wird.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß eine an der Unterseite des Nachlaufteils austauschbar anbringbare verschleißfeste Druckplatte vorgesehen ist.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Ski nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Aufsicht auf den Ski gemäß F i g. 1,
Fig.3 eine Seitenansicht eines Ski gemäß einer abgewandelten Ausführungsform,
Fig.4 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Teil-Endseitenansicht des Endteils des Ski gemäß Fig. 3,
F i g. 5 eine Aufsicht auf die Unterseite des Endteils gemäß F i g. 4,
F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des Endteils einer alternativen Ausführungsform des Ski, und
F i g. 7 eine Seitenansicht des Ski gemäß F i g. 1 mit zugeordnetem Kräfteverteilungsdiagramm.
Der hinten gesteuerte Ski gemäß F i g. 1 besitzt ein Aussehen in etwa entsprechend eines herkömmlichen Ski mit dem Unterschied, daß der sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignete Ski nur etwa 106 cm lang und etwa 10 cm breit ist und einen steifen mittleren Tragteil 11 aufweist, über dem unmittelbar eine übliche Skibindung 13 montiert ist, die für die Einspannung eines Skistiefels 14 dient und sich über etwa 33% der Gesamtlänge des Ski erstreckt. Vom Tragteil 11 aus geht ein vergleichsweise flexibler Führungsteil Ij nach vorn, der über etwa 33% der Gesamtlänge des Ski sanft nach oben gekrümmt ist und sich dann im vordersten Endteil unter Bildung einer üblichen Skispitze47 scharf nach oben krümmt. Vom hinteren Ende des mittleren TragteiK 11 geht ein Nachlaufteil 19 nach hinten, der ebenfalls verhältnismäßig steif ist, etwa 17% der Gesamtlänge des Ski ausmacht und an seinem hinteren Ende in einer Abschlußkante 21 ausläuft. Das Gewicht des Skiläufers ruht infolgedessen im wesentlichen auf dem hinteren Abschnitt des Ski, so daß der flexible
Führungsteil 15 über die Schneeoberfläche hinausragen und somit die verschiedenen, auf der Skipiste vorhandenen Bodenwellen und Hindernisse ausgleichen und überfahren kann, während der Skiläufer selbst einen Bogen oder eine Kurve dadurch einleiten kann, daß er lediglich seine Knie in Richtung des beabsichtigten Bogens dreht, wobei sich die Abschlußkante 21 an der Seite des betreffenden Ski, zu welcher der Skiläufer seine Knie gedreht hat, in den Schnee eindrückt, so daß der Führungsteil 15 des Ski in Richtung der Drehung seitwärts gezogen wird. Hierbei wird der Ski im wesentlichen um die Ferse des Skiläufers herum gedreht, wobei, falls überhaupt, nur ein geringer Widerstand durch den Nachlaufteii 19 oder den Führungsteil 15 hervorgerufen wird.
Obgleich der in Fig. i dargestellte spezielle Ski 160 cm lang ist, kann seine Länge, obgleich kleiner als die Länge eines üblichen Ski für Erwachsene, auch zwischen etwa 90 cm und etwa 110 cm variieren. Wichtig ist dabei nur, daß sich der Gewicht-Tragteil 11 auf dem rückwärtigen Skiabschnitt befindet, daß der Nachlaufteil 19 nicht mehr als 17% der Gesamtlänge des Ski ausmacht und daß der Führungsteil 15 ziemlich flexibel ist, so daß er bei Skilaufmanövern auf der Skipiste nach oben und unten durchbiegbar ist.
Um das Gewicht eines erwachsenen Skiläufers auf einem 106 cm langen Ski tragen zu können, besitzt dieser eine um etwa 10% größere Breite als herkömmliche Ski, und zur Verbesserung der Führungsund Gleitwirkung ist der Führungsteil 15 bis zu seinem breitesten Abschnitt unmittelbar hinter der Spitze 17 etwa 10 cm breit, um sich dann rückwärts und einwärts zum Nachlaufteil 19 zu verjüngen, der eine Breite von etwa 8,5 cm besitzt. Der breiteste Teil des Führungsleils 15 muß bei einem Ski für Erwachsene etwa 10 cm breit sein.
Der hintere Tragteil 11 und der Nachlaufteil 19 sind über 40,5% der Gesamtlänge des Ski praktisch starr, so daß sie ihre gerade, flache Konfiguration beibehalten, wenn ein Gewicht auf sie einwirkt Der Ski beginnt sich dabei von einem unmittelbar unter dem Fußballenteil des Skistiefels 14 liegenden Punkt aus allmählich in Vorwärtsrichtung aus seiner waagerechten Ebene heraus mit einem sich allmählich verkleinernden Radius nach oben zu krümmen, wobei sich diese Krümmung unter Bildung eines Gleitabschnitts 22 über 42,5% der Skilänge hinweg fortsetzt Dieser Gleitabschnitt 22 ist nach oben gekrümmt, so daß er in seinem unbelasteten Zustand an der Basis der Skispitze 17 um etwa 0,5 cm über die Ebene des Gewicht-Tragteils 11 hinausragt. Obgleich diese Wölbung des Gleitabschnitts 22 so groß sein, kann, daß der Vorderteil dieses Abschnitts um mehrere Zentimeter über der Schneeoberfläche liegt, dürfte es ausreichen, eine Erhöhung von mindestens 03 cm, vorzugsweise 0,5 cm, vorzusehen. Dieser Gleitabschnitt 22 wird im Verlauf seiner Vorwärtserstrekkung unter Einbeziehung des Führungsteils 15 allmählich zunehmend flexibler und weicher. Zur Gewährleistung guter Fahreigenschaften muß sich dieser Gleitabschnitt 22 in etwa 42^5% der Gesamtskilänge erstrecken. Beim Befahren steiler Hänge kann es vorkommen, daß das Gesamtgewicht des Skiläufers zeitweilig vollständig von der Abschlußkante 21 getragen wird, so daß es vom Standpunkt der Fahreigenschaften wichtig ist, daß der Nachlaufteil vergleichsweise kurz ist und in etwa 17% der Gesamtskilänge ausmacht. Da die Abschlußkante 21 zudem als dritte Kante wirkt, sollte sie auf noch zu beschreibende Weise eine Metallkante oder einen anderen verschleißfesten Beschlag erhalten.
Die für den Gebrauch vorgesehene Skibindung 13, die von an sich bekannter Bauart sein kann, ist so über dem Gewicht-Tragteil 11 montiert, daß ihr Zehenteil ungefähr in der Mitte der Längserstreckung des Ski liegt. Der Skistiefel wird dann in diese Bindung eingespannt, und wenn der Skiläufer auf dem Ski steht, liegt sein Gewicht auf dem rückwärtigen Abschnitt des Ski, so daß es sich allmählich zunehmend zum hinteren Ende des Ski hin verteilt, wie dies durch die gestrichelte Kurve im Diagramm von F i g. 7 veranschaulicht ist.
Es hat sich gezeigt, daß der Gleitabschnitt 22 beim normalen Skilauf über harten, gesetzten Schnee von dessen Ebene unter einem Winkel von ungefähr 7° nach oben ragen kann, so daß sein vorderster Teil nur mit Erhebungen des Bodens selbst in Berührung kommt und normalerweise über der Schneeoberfläche liegt. Wenn der Skiläufer jedoch einen außerordentlich steilen Hang hinabfährt oder durch weichen Pulverschnee läuft, kann der Gleitabschnitt 22 unter einem noch erheblich größeren Winkel von der Schneeoberfläche abstehen.
Aufgrund der Flexibilität oder Elastizität des Gleitabschnitts 22 kann sich dessen Führungsende nach oben durchbiegen, so daß das Durchpflügen weichen Pulverschnees erleichtert wird, während es der starre Nachlaufteil 19 dem Skiläufer ermöglicht, die Abschlußkante 21 auf einem steilen Gefälle sowohl in harten als auch in lockeren Schnee hineinzudrücken, so daß die Abschlußkante als außerordentlich wirksame Bremse dient, die es dem Läufer ermöglicht, auch einen sehr steilen Hang im wesentlichen gerade hinabzufahren, ohne daß eine nennenswerte Berührung zwischen der Unterseite des Gleitabschnitts 22 und dem Schnee stattfindet. Durch die Kombination des im wesentlichen starren Gewicht-Tragteils 11 und des starren Nachlaufteils 19 mit dem flexiblen Gleitabschnitt 22 wird somit ein neuartiges Verhalten des Ski gewährleistet.
Gemäß den F i g. 3, 4 und 5 kann die Abschlußkante 21 durch die Hinterkante einer Druckplatte 37 gebildet sein, die in eine Ausnehmung in der Unterseite des Nachlaufteils 19 eingesetzt und in dieser mit Hilfe von Schrauben 39 abnehmbar befestigt ist, so daß sie je nach Schneebedingungen und vorgesehenem Einsatzzweck entfernt und durch eine andere Druckplatte mit anderer Form und Charakteristik ersetzt werden kann.
Gemäß F i g. 6 kann die Druckplatte mit einer oder mehreren längsverlaufenden, nach unten abstehenden Kufen 41 zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit und Erleichterung der Steuerung oder Führung versehen sein. Es ist nämlich zu bemerken, daß die Längskanten 25 des Ski in vielen Fällen nur eine geringe Berührung mit dem Schnee herstellen, so daß eine solche Druckplatte für die Steuerung oder Führung von großer Bedeutung ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kurzski mit einem vergleichsweise steifen Tragteil in etwa entsprechend der Länge einer darauf anbringbaren Bindung, einem sich nach vorne erstreckenden Führungsteil mit zugeordneter Schaufel und einem an den Fersenbereich des Tragteils sich anschließenden, sich rückwärts bis zur Hinterkante des Ski erstreckenden Nachlaufteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachlaufteil (19) in etwa 17% der ca. 90 bis 110 cm betragenden Gesamtskilänge beträgt, daß der Führungsteil (15) nach vorne aufwärts gebogen ist, und daß ein aus Führungsteil (15) und dem vorderen Bereich des Tragteils (11) bestehender Gleitabschnitt (22) mit zur Skispitze hin zunehmender Flexibilität ausgebildet ist, während der restliche Boreich des Tragteils (11) und der Nachlaufteil (19) starr sind.
2. Kurzski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Unterseite des Nachlaufteils (19) austauschbar anbringbare verschleißfeste Druckplatte (37) vorgesehen ist.
25
DE2700728A 1976-01-12 1977-01-10 Kurzski Expired DE2700728C2 (de)

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