DE267440C - - Google Patents

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DE267440C
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claws
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catching
lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 267440 KLASSE 35«. GRUPPE
Fangklauen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1912 ab.
Von den unzähligen Fangvorrichtungen, die für, Förderkörbe vorgeschlagen sind, haben sich bekanntlich diejenigen am besten bewährt, bei denen die im ipadgen frei drehbaren Fangklauen beim Seilbrudh durch ein mit der niedergehenden Königss'tanas verbundenes Hebelsystem rein kraftschlüssig eingerückt werden, wie dies z. B. bei denh. System Undeutsch durchgeführt ist. So große ·, Vorteile diese Anordnung in der
ίο Hinsicht hat', als beim Seilbruch der sich etwa .% mit der 9pnac|htzimmerung verfangende Seilschwanz nicht die zum Eingriff gelangten Fangklauen wie'der~aus den Spurlatten herausreißen kann, so ist dennoch durch die vollkommen freie BeweglichReit ,der Fangklauen die Gefahr gegeben, daß sig sich unbeabsichtigt einrücken oder durch unbefugte Hand eingerückt werden und so" Beschädigungen der Spurlatten hervorrufen. So-sind beispielsweise auf einer großen Schachtanlagfe^ innerhalb weniger Wochen zweimal erhebliche1 Beschädigungen an den Spurlatten vorgekommen, indem durch Eingreifen nur. einer Klaue die ganze Spurlatte von oben bis unten gespalten wurde. Das unbeabsichtigte oder unbefugte Einrücken der Fangklauen kann entweder unmittelbar durch Anheben der Klauen selbst oder mittelbar durch Einwirkung auf die unter die Fangklauen greifenden, am anderen Ende mit einem Querhaupt an der Königsstange verbundenen Hebel, die lediglich nach Art eines Wälzgelenkes in ihren Drehpunkten gelagert sind, erfolgen. Angestellte Versuche haben gezeigt, daß durch Hochheben der Hebel die Fangklauen sehr bequem von Hand eingerückt werden können.
Die Erfindung sucht für diese sonst vorzügliche und außerordentlich einfache Gattung von Fangvorrichtungen die gerügten Mängel zu beseitigen, indem die Fangklauen mit einer Nase versehen werden, die in der Ruhelage unter die Einrückhebel greift, sich aber von diesen selbsttätig löst, sowie ein Anheben um eine gewisse Wegstrecke stattgefunden hat. Auf diese Weise ist dann für die Ruhelage das gesonderte Anheben der Fangklauen unmöglich gemacht, da dies nur unter gleichzeitiger Bewegung der Einrückhebel vor sich gehen, kann. Die mit dem Einrücken eintretende Entriegelung gibt aber den Fangklauen ihre volle Freiheit wieder, so daß die oben erwähnten Vorzüge der Fangvorrichtung voll erhalten bleiben. Um nun auch ein Einrücken durch Hochheben der Einrückhebel selbst zu vermeiden, wird in einfachster Weise über dem Wälzlager dieser Hebel ein fester Anschlag vorgesehen, der wohl die freie Beweglichkeit der Hebel bei ihrer regelrechten Beeinflussung durch die Königsstange gestattet, ein einfaches Abheben der Hebel von ihrer Lagerfläche jedoch verhindert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Anpassung an das System Undeutsch in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 in etwas vergrößerter Seitenansicht dargestellt.
In dem Förderkorbkopf α ist die unter dem Druck der Feder b stehende Königsstange c gelagert, die mit einem Querhaupt d versehen
ist, an dem wiederum das Förderseil mit Hilfe der Zugglieder e angreift. Mit dem Querhaupt d sind in bekannter Weise die vier Hebel f gelenkig verbunden, die ungefähr in der Mitte geknickt sind und hier zwischen den Eisen g nach Art von Wälzhebeln drehbar gelagert sind. Die Hebel fassen mit ihren Köpfen unter die Fangklauen h, die paarweise unterhalb der Führungsschuhe i neben den Spurlatten angeordnet sind
ίο und in ihrer Ruhelage auf den unteren Führungsschuhen k auf ruhen. An den Fangklauen h sind nun gemäß der Erfindung die Nasen I vorgesehen, die in ihrer Ruhelage unter die Köpfe der Einrückhebel f fassen, so daß in dieser Stellung ein selbsttätiges Lösen der Fangklauen ausgeschlossen ist. Erst wenn die Hebel f in die strichpunktiert gezeichnete Lage gehoben werden, gelangen die Nasen I außer Eingriff, so daß von nun an die Fangklauen eine freie Tätigkeit
ao im Sinne des selbsttätigen Einrückens besitzen. Über dem Knickpunkt der Hebel f ist ferner zwischen den Führungsblechen g der als Anschlag wirkende Bolzen m vorgesehen, der nur eine Drehbewegung der Hebel gestattet, ihr Abheben von ihrem Lager jedoch verhindert.
Hiermit ist dann in einfachster Weise die ungewollte Einrückung der Fangklauen, sei es durch Zufälligkeiten, sei es aus Mutwillen, verhindert, ohne daß die regelrechte Betätigung der Vorrichtung in Frage gestellt wird. Angesichts des Umstandes, daß eine große Anzahl von Förderkörben bereits mit der Fangvorrichtung nach System Undeutsch ausgerüstet ist, ist es von ganz besonderer Bedeutung, daß die oben erläuterten Mängel in so einfacher Weise beseitigt werden können, da damit der nachträgliche Einbau an den bereits im Betriebe befindlichen Förderkörben ohne weiteres vorgenommen werden kann. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Förderkorbfangvorrichtung mit von der Königsstange kraftschlüssig bewegten Fangklauen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangklauen (h) bei normalem Betrieb sowohl mittels unter die Köpfe der Einrückhebel (f) fassende Nasen (I) als auch durch an den Lagerstellen der Hebel (f) vorgesehene Anschläge (m) gegen unbefugtes Einrücken gesichert sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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