DE433216C - Keilfangvorrichtung fuer Aufzuege - Google Patents

Keilfangvorrichtung fuer Aufzuege

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DE433216C
DE433216C DEE32253D DEE0032253D DE433216C DE 433216 C DE433216 C DE 433216C DE E32253 D DEE32253 D DE E32253D DE E0032253 D DEE0032253 D DE E0032253D DE 433216 C DE433216 C DE 433216C
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Germany
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elevators
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wedge
catch
catch device
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Expired
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DEE32253D
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WILLY ENGELBERT
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WILLY ENGELBERT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
    • B66B5/22Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces by means of linearly-movable wedges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Keilfangvorrichtung für Aufzüge. Die Erfindung betrifft eine Keilfangvorrichtung für Förderanlagen und Aufzüge, bei welcher federnd abgestutzte Fangkörper bei Seilbruch selbsttätig in die wirksame Lage zwischen den Leitbäumen oder Spurlatteri im Schacht und am Fahrkorb angeordneten Klemmleisten gebracht werden.
  • Neu und eigentümlich ist die Anordnung, daß eine in an sich bekannter Weise die Königsstange sperrende Verriegelung in Verbindung mit den Fangkörpern steht und durch diese nur zur Wirkung gebracht wird, wenn sie sich in der wirksamen Bremsstellung befinden.
  • Die Fangkörper sind in am unteren Ende drehbar angeordneten, am oberen Ende gegen starke Druckfedern abgestützten Gleitschienen geführt. Nachdem die mit der Königsstange gegenläufig verbundenen Fangkörper in die Bremsstellung gelangt sind, gleitet der Fahrkorb kraft der ihm innewohnenden Fallenergie eine bestimmte Bremsstrecke auf den die Leitbäume oder Spurlatten angreifenden Fangkörpern herab, wobei die Gleitschienen zurückschwingen und sich die gegenseitige Lage von Fahrkorb und den an ihm angeordneten Sperrgliedern einerseits und den Fangkörpern andererseits verändert. Erst wenn die Fangkörper unter Zurückdrängung der Gleitschienen in ihre wirksame höchste Lage gelangt sind, kann die Sperrung der Königsstange erfolgen. Beim Aufsetzen des Fahrkorbes können die Fangkeile dagegen auch bei losem Tragseil niemals in diese höchste Lage gelangen, weil sie durch die Gleitschienen hieran gehindert werden. In diesen Fällen kann also auch keine Sperrung der Königsstange eintreten.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigt die linke Hälfte der Abbildung die Keilfangvorrichtung außer Tätigkeit, die rechte Hälfte dagegen in Tätigkeit.
  • Die durch die Feder a abgestützte, in dem Aufbau des Fahrkorbes auf und ab bewegliche Königsstange b steht durch Ketten oder Seile c, die über Leitrollen d geführt sind, mit den Keilfangkörpern e an der durch die Druckfedern f abgestützten Unterfläche in gegenläufiger Verbindung.
  • Die Keilfangkörper e, die gegen Leitbäume oder Spurlatten g im Schacht zur Wirkung kommen sollen, werden durch Gleitschienen h geführt, die am unteren Ende in dem Gelenk i drehbar, am oberen Ende durch starke Federn j abgestützt sind, so daß sie in den durch die Zapfen- und Schlitzlochverbindung k, l gezogenen Grenzen in Richtung auf die Königsstange b nachgeben können.
  • Damit bei Seilbruch durch den sich in der Schachtzirnmerung verfangenden Seilschwanz die Fangvorrichtung nicht außer Betrieb gesetzt werden kann, ist eine Verriegelung der Königsstange b vorgesehen, die nur zur Wirkung gelangt, wenn sich die Fangkeile in der Bremsstellung befinden.
  • Zur Verriegelung der Königsstange b dienen die Riegel m, die unter dem Druck der Federn n ständig in Richtung auf die Königsstange gedrängt werden. Die Riegel m stehen in Verbindung mit den Fangkörpern e und werden durch diese beeinflußt. Die Verbindung wird vermittelt durch Ketten oder Seile o, die über Leitrollen p geleitet werden und den Anschluß an die Fangkörper e durch Schlitze q in den Gleitschienen la gewinnen.
  • Im Augenblick des Seilbruchs gleitet die entlastete Königsstange b abwärts und gibt infolgedessen den mit ihr durch die Ketten oder Seile c gegenläufig verbundenen Fangkörpern e Gelegenheit, unter dem Druck der Federn f in die Arbeitsstellung zu gelangen. Sobald die Fangkörper e gegen die Leitbäume oder Spurlatten g zu liegen kommen, wird durch die Fallenergie des Korbes auf die Gleitschienen lt ein Druck entfaltet, der diese so weit zurückdrängt, wie die vorgesehene Bremsstrecke dies zuläßt. Der beim Zurückdrängen der Gleitschienen la mit Bezug auf die Fangkörper e nach unten gleitende Fangkorb gibt durch die Ketten- oder Seilverbindung o den Riegeln rn die Möglichkeit, unter dem Druck der Federn n in die Rast r der Königsstange b einzuspringen, wenn diese ihre tiefste Stellung erlangt hat, wie auf der rechten Seite der Abbildung angedeutet worden ist.
  • Nach Beseitigung des Seilbruches können die Riegel nt., ohne irgendwelchen Ausbau notwendig zu machen, zurückgezogen werden, um den Fahrkorb wieder in Bewegung zu setzen. Durch den erneuten Seilzug an der Königsstange b wird diese zunächst emporgezogen, dabei werden infolge der durch die Ketten oder Seile c bewirkten gegenläufigen Verbindung die Fangkörper e aus der Fangstellung gelöst, so daß der Fahrkorb ungehindert in Betrieb gesetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Keilfangvorrichtung für Förderanlagen und Aufzüge, mit bei Seilbruch gesperrter Königsstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der Königsstange durch die Fangkeile bewirkt wird, sobald diese unter Zurückdrängung ihrer Führungen (h) in die Bremsstellung gelangen.
DEE32253D 1925-03-25 1925-03-25 Keilfangvorrichtung fuer Aufzuege Expired DE433216C (de)

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DE (1) DE433216C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5437313A (en) * 1993-05-13 1995-08-01 Sulzer Rueti Ag Weft thread distribution device for a series shed loom

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